Führungen







Die Münchner Volkshochschule, MVHS, ist Kooperationspartner bei unseren Samstagsführungen zur Ausstellung

Vision und Tradition
200 Jahre Nationaltheater in München
Eine Szenographiegeschichte



Führungsgebühr (regulär): € 5,00
Tickets nur bei der Dozentin im Museum erhältlich, zzgl. Eintritt; Ermäßigung mit MVHS-Card
Anfragen: Telefon: 089-48 00 66 23 9 + buchungsnachfrage@mvhs.de

Anmeldung 30 Minuten vor der Führung an der Museumskasse möglich.


Termine:

Sa, 13.10.18          14:00 Uhr
Sa, 27.10.18          14:00 Uhr

Sa, 10.11.18          14:00 Uhr
Sa, 24.11.18          14:00 Uhr

Sa, 8.12.18            14:00 Uhr
Sa, 22.12.18          14:00 Uhr

Sa, 5.1.19              14:00 Uhr
Sa, 19.1.19            14:00 Uhr

Sa, 2.2.19              14:00 Uhr
Sa, 16.2.19            14:00 Uhr










Sehr geehrte BesucherInnen
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Führungen der MVHS nur ab einer Teilnehmerzahl von mindestens 5 Personen stattfinden können.
Sollte diese Mindestanzahl nicht erreicht werden, kann das Deutsche Theatermuseum München nicht für hieraus entstandene Mehraufwendungen haften.
Gleichfalls haften wir nicht, wenn die Führung wegen höherer Gewalt (schlechtes Wetter) oder krankheitsbedingtem Ausfall des Führenden nicht stattfinden kann.

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Anette Spieldiener, M.A. "Münchner Schatzsuche"

200 Jahre Nationaltheater!
Führungen der „Münchner Schatzsuche“ in der Jubiläumsausstellung
Vision und Tradition im Deutschen Theatermuseum München

Die Theaterhistorikerin Anette Spieldiener heißt an Sonntagen zu offenen Ausstellungsführungen im Theatermuseum willkommen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und es gibt keine Mindestteilnehmerzahl.

Tausende Male hat sich im Nationaltheater im Lauf von 200 Jahren der Vorhang zu den unterschiedlichsten Musiktheaterproduktionen geöffnet und jedesmal ist das jeweilige Publikum mit besonders komponierten Bühnenräumen konfrontiert. Die im Theatermuseum präsentierte Auswahl an Szenenentwürfen zu „Die
Zauberflöte“ 1818, „Die Meistersinger von Nürnberg“ 1868, „Die Frau ohne Schatten“ (1919), „Aida“ 1948 und 1963 sowie „Fidelio“ 1978 bis zu Georg Baselitz Entwürfen zu „Parsifal“ 2018 zeigt spannende szenographische
Entwicklungslinien auf.
Die Führungen von Anette Spieldiener gehen der Frage nach, welche Inszenierungen Schrittmacherqualität hatten, d.h. welche Produktionen den Weg zu modernen optischen Interpretationen der dramatischen Handlung beschritten
und sich beispielsweise von Szenenanweisungen des Librettos bewusst verabschiedet haben. Dabei wird zum Vergleich immer auch der Blick auf die jeweils konventionelle Ästhetik gerichtet.
In der Führung kann man so die Entwicklungslinien mitverfolgen vom Bühnenstil der frühen Jahre, über den Siegeszug des Historismus ab der Mitte des 19. Jahrhunderts und der unter König Ludwig II. komplexen Verschränkung von
Wagners Regieanweisungen mit szenographischen Ideen der Theatermacher und den Dekorationen öffentlicher und privater Gebäude. Die Abwendung von Historismus und Illusionismus hin zu Einheitsdekorationen und abstrahierten
Räumen sowie zur Durchsetzung innovativer zeitgenössischer Kunststile wird Anette Spieldiener anhand der aussagekräftigen Exponate herausstellen.
Die Ausstellungsführung ermuntert darüberhinaus, Bühnenräume nicht nur als Beiwerk zu betrachten, sondern die Räume selbst bereits als interpretatorischen Zugriff der individuellen Theatermacher auf Text und Musik zu deuten, und lädt somit ein, beim nächsten Theater- oder Opernbesuch die Erfahrungen aus der Ausstellung mitzubedenken.
Schließlich wird Anette Spieldiener die Spiegel- und Medieninstallation, die in einem Raum des Theatermuseums gezeigt wird, mit der Spiegel- und Lichtinstallation „Bühnenfenster“ von Olafur Eliasson am Probengebäude der Oper
vergleichen und eine Deutung anbieten mittels Gedanken des französischen Philosophen Michel Foucault.

2007 gründete Anette Spieldiener das Kulturführungsunternehmen Münchner Schatzsuche. Mit theaterwissenschaftlichem Blick und mit Konzentration auf eine performative, dialogische Art der Vermittlung setzt sich Anette Spieldiener mit Biographien von Münchner LiteratInnen, KünstlerInnnen und Intellektuellen auseinander und analysiert in den Führungen das Erscheinungsbild der Stadt.


21.10., 12:30 - 14:00 Uhr
28.10., 12:30 - 14:00 Uhr
04.11., 12:30 - 14:00 Uhr
11.11., 11:00 - 12:30 Uhr
18.11., 12:30 - 15:00 Uhr
02.12., 12:30 - 15:00 Uhr
09.12., 12:30 - 14:00 Uhr
23.12., 12:30 - 14:00 Uhr
06.01., 12:30 - 14:00 Uhr
13.01., 12:30 - 14:00 Uhr
27.01., 12:30 - 14:00 Uhr
03.02., 12:30 - 14:00 Uhr
24.02., 12:30 - 14:00 Uhr
03.03., 12:30 - 14:00 Uhr
10.03., 12:30 - 14:00 Uhr
17.03., 12:30 - 14:00 Uhr
24.03., 12:30 - 14:00 Uhr
31.03., 12:30 - 14:00 Uhr
07.04., 12:30 - 14:00 Uhr



Treffpunkt ist das Museumsfoyer, ca. 15 Minuten vor Führungsbeginn.
Führung € 9,00 + Eintritt Ausstellung


Sehr geehrte BesucherInnen
Das Deutsche Theatermuseum haftet nicht, wenn die Führung der 'Münchner Schatzsuche' wegen höherer Gewalt (schlechtes Wetter) oder krankheitsbedingtem Ausfall der Führenden nicht stattfinden kann.
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Angemeldete Gruppen-Führungen wochentags:

Nur auf Anfrage!
Für Gruppen ab 15 Personen, Dienstag - Freitag, 10:00 - 16:00 Uhr
Pro Person: € 3,00 + Eintritt (€ 5,00 bzw. ermäßigt € 4,00)
Dauer: 1 Stunde
Kontakt/Anfrage: info@deutschestheatermuseum.de oder Telefon 089 210691 28