Liebe Besucher*innen,

wir freuen uns, Sie weiterhin in unserer aktuellen Ausstellung:



begrüßen zu können, die durch die Großzügigkeit der Leihgeber bis Sonntag, 1.8.2021 verlängert wird.

Bitte beachten – Aktuelles zum Ticket-Kauf:

Ab Sonntag, 30. Mai, gilt:

Bei der aktuellen Inzidenzeinstufung „unter 50“ können Museen wieder ohne vorherige Terminbuchung besucht werden.
Wir freuen uns sehr!
Alle Besucher*innen können wie gewohnt ihr Ticket an der Museumskasse kaufen.
Parallel dazu können Sie im VVK von



Ihr Ticket (zuzgl. Service-Gebühr) mit einem Eintritts-Zeitfenster buchen.

Maßnahmen im Museum für Ihre und unsere Gesundheit:

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren müssen eine FFP2-Maske tragen. Für Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren genügt eine Mund-Nasen-Bedeckung.
Bitte achten Sie auf den Abstand von 1,5 m zu anderen Personen.
Die Besucherzahl in der Ausstellung ist aus Sicherheitsgründen begrenzt – wir bitten um Verständnis, sollte es zu Einlassregulierungen am Eingang oder in den Sälen kommen.
Für gute Lüftung ist gesorgt, am Haupteingang erwartet Sie ein kontaktloser Desinfektionsspender. Alle Schutz- und Hygienemaßnahmen legen wir Ihnen gerne in unserem Konzept am Empfang vor.
Sollten Sie sich krank fühlen, bleiben Sie bitte zu Hause und besuchen Sie uns zu einem anderen Zeitpunkt.

Bibliothek mit Lesesaal / Fotosammlung: Bitte melden Sie sich jeweils vor Ihrem Besuch an! Aufgrund der vorgeschriebenen Abstandsregelungen sind die Nutzer*innenplätze sehr begrenzt.
Bitte richten Sie Ihre Recherche- und Terminanfragen direkt an die jeweiligen Mitarbeiterinnen, deren Kontaktdaten Sie hier auf der Webseite finden. Sollten Sie zum vereinbarten Termin verhindert sein, melden Sie sich bitte 24 Std. vorher ab! Es gelten die FFP2-Masken- und Schutz-Hygieneregeln wie im Ausstellungsbereich.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

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17.7.2020 - 1.8.2021:

 

https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=2094809787888275360&useLegacyBlogger=true#Regietheater


 
 
Regietheater – ein Reizwort der deutschsprachigen Theatergeschichte. Es polarisiert seit über 100 Jahren die Menschen auf und hinter der Bühne und im Zuschauerraum wie in der Kritik. Die konservative Gruppe, die an Bewährtem festhalten will, führt die Werktreue im Munde, ein zentraler Begriff in der Diskussion darüber, was Regietheater darf und was nicht.
 
Der 1968er Generation, auf deutschsprachigen Bühnen vertreten durch Peter Zadek, Claus Peymann oder Peter Stein, wird gern das Monopol des Regietheaters zugeschrieben, als sei es ihre  Erfindung. Doch eine der heftigsten Diskussionen um dieses Thema entfachte sich bereits 1919 bei der Premiere von Friedrich Schillers Wilhelm Tell in der Inszenierung von Leopold Jessner.

Regiegenerationen sollten diese Ausstellung und ihre begleitende Publikation ursprünglich heißen, was für einen weiter gefassten Fokus verworfen wurde. Dennoch ist festzustellen, dass innovative Entwicklungen in der Geschichte der deutschsprachigen Regie sich häufig in Konfrontationen der Generationen herausgebildet haben; diesen Spuren wird gefolgt.





Die Geschichte, die hier erzählt wird, beginnt bei Otto Brahm und Max Reinhardt, der in Abwendung von seinem geistigen Mentor sein eigenes Theater zu profilieren suchte. Bei diesem wiederum begannen Fritz Kortner und Gustaf Gründgens ihre Karrieren und suchten in Abgrenzung zu ihm ihren eigenen künstlerischen Weg. Fritz Kortners Regieassistent war einmal Peter Stein, der ihn später eher skeptisch sah, dagegen von dessen Vorläufer Max Reinhardt szenographische Spielideen übernahm.




Optisch unterstrichen wird diese Geschichte vor allem durch Bühnenbildentwürfe, da das szenographische Material weitaus ergiebiger ist, als das Fotomaterial der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts – aus technischen Gründen – sein kann. Umfängliche Recherchen führen Original-Grafiken zusammen aus Sammlungen in Köln, Wien, Berlin, Salzburg, Saarbrücken und München.