Kultursommer 21 – Bayern spielt

Ein Spektakel auf Stelzen: Die „Schwarze Prozession“ des Freien Theaters München (FTM) 


Die „Schwarze Prozession“ ist im Rahmen von „Kultursommers 21“ eine spielerische Vorankündigung der kommenden Ausstellung des Deutschen Theatermuseums über die Freien Darstellenden Künste in München (Eröffnung im Mai 2022). Die ganz in Schwarz gekleideten Gestalten – z.B. virtuos sich bewegende Stelzenakrobaten und eine Gruppe singender und rhythmisch ihre Instrumente und Schlagzeug bearbeitender Musiker – zieht vom Odeonsplatz über die Brienner- und Dachauerstraße bis ins Pathos Theater auf dem Kreativquartier, wo das FTM am 18. und 19. September 2021 sein Jubiläum ”50+1 Jahre FTM” feiern wird.

Am Odeonsplatz, dem Ausgangspunkt der Prozession, verwandeln sich die Darsteller in aller Öffentlichkeit in Figuren der „Schwarzen Prozession“, schlüpfen in ihre Kostüme, schminken ihre Gesichter weiß, schnallen ihre Stelzen an, stimmen die Instrumente und stellen sich zu ihrer Prozessionsformation auf. Die einzelnen Figuren und Objekte der Prozession zitieren einige Stationen aus der 50+1-jährigen Geschichte des FTM: Ganz vorn, mit seinem Stock, der Dirigent: Er bestimmt den Weg, das Tempo und die kurzen Stops, an denen drei- bis fünfminütige Präsentationen gezeigt werden. Hinter ihm befindet sich das auf einem Wagen rollende überdimensionale Megaphon aus „Medea“ (1991), gefolgt vom „Teufel“ auf hohen Stelzen, ganz in Schwarz mit violettem Umhang, aus dem Straßentheater „Der Ablass – Tetzel & Co“ (1977/78). Dann der Schlagzeug-Wagen aus der FTM-Produktion „POP AMOK“ (2019). Dem folgt eine Blechblaskapelle in Schwarz, der sich wiederum ein großes, in weiße Laken gehülltes Holzpferd mit einer akrobatischen Reiterin anschließt, gefolgt von einer dunkelgekleideten, kunstvoll gehenden Stelzengruppe mit Bannern sowie einer hohen schwarzen Stelzenfigur mit langer schwarzer Schleppe und zwei Schleppenträgern. Ein mit überdimensionalen Köpfen ausgestattetes Komiker-Paar, bestehend aus zwei „Müllmännern” mit Abfalleimer, Besen und Schaufel, beenden den imposanten Zug. 

Die Prozession erzeugt durch die Strenge ihrer Form, die Akrobatik der Stelzenläufer, den gemeinsamen Rhythmus und ihren Sound eine ganz eigene Atmosphäre und Energie.

Wann: Samstag, 18.9.2021, 12:00 – 15:00 Uhr 
Wo: Beginn am Odeonsplatz, 12:00 Uhr
MVV zum Odeonsplatz: U3, U4, U5, U6 und Bus 100

Route: Odeonsplatz – Wittelsbacherplatz – Königsplatz – Stiglmaierplatz - Dachauerstraße – Leonrodplatz, von dort ins Kreativquartier 

Veranstaltet vom Deutschen Theatermuseum und dem Freien Theater München (FTM), in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und ”Kultursommer 21 - Bayern spielt”


Wir haben Ausstellungspause!


Bibliothek und Lesesaal und die Fotosammlung sind weiterhin nach Voranmeldung geöffnet.

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Ab 2.9.2021 gibt es neue Zutrittsregeln für die bayerischen Museen:
Für den Besuch der Museen in Bayern sind 3G-Nachweis und Kontaktdatenverfolgung nötig. Bitte zeigen Sie den Mitarbeiter*innen einen Impf-, Genesungs- oder aktuellen Testnachweis.

Konzept zu Sicherheits- und Hygienemaßnahmen im Deutschen Theatermuseum München, Galeriestr.4 a, 80539 München zum Schutz vor Covid-19, laut Verordnung der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) vom 1.9.2021):

Ab einem Inzidenzwert 35 gilt das 3G-Prinzip für Besucher- und Nutzer*innen: geimpft, genesen oder getestet – jeweils mit vorzulegendem Nachweis (14. BayIfSMV, § 3).
Für die Archive/den Lesesaal gilt: Voranmeldung per Mail oder Telefon. Es werden Name, Anschrift und die Telefon- oder Mail-Kontaktdaten zur evtl. notwendigen Kontaktnachverfolgung hinterlegt, ebenso der Zeitraum des Aufenthalts (14. BayIfSMV, § 5).

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• Vor dem Empfang, der Bibliothek und in der Fotosammlung sind kontaktlose Hygienespender aufgestellt.
• Für den Notfall stehen bei akutem Bedarf Schutzmasken zur Verfügung. Die Ausgabe an Besucher-/Nutzer*innen richtet sich nach der vorrätigen Menge.
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• Am Museums-Empfang sind die MitarbeiterInnen und BesucherInnen mittels einer Plexiglas-Schutzwand voneinander getrennt.
• Das Personal am Empfang wird die Besucher-/innen gerne über die geltenden Hygienemaßnahmen aufklären und darauf hinweisen, wenn die Maximalzahl an möglichen Besucher*innen überschritten würde (Raumgröße, Abstandsgebot). Ein Einlassstop ist dann die Regel.
• Hinweismarkierungen zum Mindestabstand sind auf dem Boden angebracht.
• Für alle Ausstellungsräume gilt: entsprechend der Raumgröße und der jeweils möglichen Besucheranzahl wird durch das Aufsichtspersonal auf die Einhaltung des Mindestabstandes und das ggf. reduzierte Besuchervolumen aufmerksam gemacht.
• die Toiletten im 1. Stock können benutzt werden, jedoch nur von jeweils einer Person und auf der Damen-Toilette sind die Kabinen für Besucherinnen von Mitarbeiterinnen getrennt.
• In der Bibliothek und dem angeschlossenen Lesesaal sowie in der Fotosammlung gelten ebenfalls die Abstands-Regeln, Desinfektionsspender und auch Einmal-Handschuhe stehen bereit. Fußmarkierungen im Lesesaal ermöglichen eine ‚Einbahn‘-Regelung.