Wir öffnen wieder am 13. Oktober 2018


13. 10. 2018 – 14. 4. 2019

Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München.
Eine Szenographiegeschichte


Alfred Roller: Bühnenbildentwurf zu Frau ohne Schatten, 1919, Deutsches Theatermuseum


Das Deutsche Theatermuseum München zeigt zum 200. Geburtstag des Hof- und Nationaltheaters aus seiner Grafiksammlung die bedeutsamsten originalen Bühnenbildentwürfe von 1818 bis 2018.

Die malerischen Entwürfe orientierten sich an den stilistisch zeittypischen Darstellungen der bildenden Kunst. Aber darüber hinaus spiegeln sie vor allem die Geschichte des Hauses und seines Repertoires.

Nirgends sonst lässt sich der unverwechselbare Stil eines großen Opernhauses so präzis porträtieren wie in den Blättern des Deutschen Theatermuseums.

Das szenographisch Visionäre der Theaterkunst wird ebenso lebendig wie die traditionellen künstlerischen Aussagen.

An den kompletten Szenenentwürfen zu vier repräsentativen Opern des Münchner Repertoires wird die szenographische Geschichte sichtbar: 
Simon Quaglios Ausstattung von Mozarts Zauberflöte (1818), Michael Echters Bildern zur Uraufführung von Wagners Meistersingern von Nürnberg (1868), Alfred Rollers Uraufführungsdekoration zu Richard Strauss‘ Frau ohne Schatten (1919) und den Dekorationen von Helmut Jürgens zu Verdis Aida (1948 und 1963).

Verglichen werden diese Konvolute mit Entwürfen anderer Bühnenbildner zu anderen Zeiten, die ebenfalls im Original präsentiert werden.

Ergänzt werden diese Kernstücke der Szenographie durch kleine Porträts herausragender Bühnenbildner, die den Stil des Hauses beeinflussten: u.a. die Familie Quaglio, Leo Pasetti, Ludwig Sievert, Emil Preetorius, Jürgen Rose und Jean-Pierre Ponnelle.


An folgenden Feiertagen ist die Ausstellung geschlossen:   
Allerheiligen, 1.11.2018, Weihnachten, 24. und 25.12.2018 Faschingsdienstag, 5.3., ab 12:00.