Deutsches Theatermuseum
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80539 München

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Gespräch

Zukunft ohne Angst?

Über Science-Fiction, Anti-Dystopien und die Macht unserer Vorstellungen

Buchcover "Zukunft ohne Angst © oekom Verlag

Politikwissenschaftlerin und Autorin Isabella Hermann im Gespräch mit Kurator Jan Waizenhöfer (DTM).

Unsere krisenhafte Zeit ist von Dystopien in der (Pop-)Kultur und Science-Fiction geprägt. Doch Anti-Dystopien stellen sich gegen diese düsteren Zukunftsvisionen. In anti-dystopischen Geschichten kämpfen Menschen trotz Katastrophen für Gerechtigkeit und solidarische Gemeinschaften. Veränderung wird dabei gerade nicht als Verlust gesehen, sondern als Möglichkeit, die Zukunft zum Besseren zu gestalten. Diese Haltung kann auch im Hier und Jetzt ein mächtiges Narrativ für Veränderung sein.


Termin

10. Dezember 2026
Donnerstag, 19:00 Uhr

Dr. Isabella Hermann ist Zukünfte-Expertin, Science-Fiction-Analystin und Speakerin. Die Politikwissenschaftlerin forscht, publiziert und berät zu der Frage, wie wir technologischen Fortschritt mit sozialer Innovation zusammendenken können und vor allem, wie wir in dystopischen Zeiten positive Zukünfte gestalten. Science-Fiction dient dabei als Denkraum für alternative gesellschaftliche und technologische Entwicklungen. Von ihr erschien zuletzt das Sachbuch „Zukunft ohne Angst. Wie Anti-Dystopien neue Perspektiven eröffnen“ im oekom Verlag. Von 2023 bis 2025 präsentierte sie zusammen mit Aiki Mira mir den SWR-Podcast „Das war Morgen“. Sie ist Teil des Kollektivs Youngk für bessere Zukünfte-Arbeit, assoziierte Forscherin am Weizenbaum Institut sowie Mitglied im Vorstand der Stiftung Zukunft Berlin.

© Kopf &Kragen Fotografie

Jan Waizenhöfer ist Digitalkurator und Projektleiter am Deutschen Theatermuseum in München. Er studierte Germanistik sowie Kunst/Musik/Theater an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitete anschließend mehrere Jahre in den Bereichen digitale Strategie, Konzeption und Projektmanagement. Seine Erfahrungen im Kulturbereich reichen von der freien Kunst- und Kulturszene bis zur institutionellen Museumsarbeit. Seit 2024 gestaltet er die digitale Transformation des Deutschen Theatermuseums mit und entwickelt digitale und hybride Vermittlungsformate, kuratorische Projekte sowie neue Formen der digitalen Sammlungspräsentation. Als Kurator von „Future, now! – Die Vorstellungen von morgen“ beschäftigt er sich insbesondere mit Zukunftsbildern, gesellschaftlichem Wandel und dem Verhältnis von Theater und Technologie. © Joel Heyd / DTM