Bestandsübersicht über den Nachlass der Schauspielerin MARIANNE HOPPE (1909-2002) im Deutschen Theatermuseum München


Dokumentation: Dr. Birgit Pargner, Deutsches Theatermuseum

 

Inhalt und Umfang:

Über 1000 Briefe von Theater- und Film-Persönlichkeiten, Schriftstellern und Künstlern an Marianne

Hoppe (z.T. auch Briefdurchschl. mit der Antwort von Marianne Hoppe), Korrespondenzen Dritter an Dritte, Tagebücher und tagebuchartige Aufzeichnungen von Marianne Hoppe, Redeentwürfe und – manuskripte, Arbeitsmanuskripte (Theater-Rollenbücher, Lesemanuskripte), Jahreskalender,

Notizbücher, Engagementverträge, persönliche Dokumente, Bücher, ca. 1500 Theater-, Film- und Privatfotos, Zeitungsberichte und Kritiken, Tonbänder mit Selbstgesprächen von Marianne Hoppe..

 

Zeitraum: ca. 1925 – 2009

 

Zugangsinventarnummer: 2016/10

 

Zur Benutzung:

Die enthaltenen Archivalien im Nachlass der Schauspielerin Marianne Hoppe wurden in der hier wiedergegebenen Liste in der Reihenfolge ihrer Übernahme in das Archiv des Deutschen Theatermuseums aufgeführt. Der Bestand, der Anfang des Jahres 2016 mit Hilfe von Fördermitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Kulturstiftung der Länder und des Freistaats Bayern vom Deutschen Theatermuseum erworben werden konnte, wird auf der Basis der hier vorliegenden groben Liste noch vor seiner Katalogisierung zugänglich gemacht. Für die Nutzer des Nachlasses ist die Beachtung der bestehenden Urheber- und Persönlichkeitsrechte verpflichtend. Bei Fragen zum Nachlass bzw. bei Interesse an der Einsichtnahme und etwaigen Nutzung des Nachlasses wenden Sie sich bitte an:

 

Deutsches Theatermuseum, Dr. Birgit Pargner (Archivleitung) 

Tel.: 089-210691-14, Mail: pargner@deutschestheatermuseum.de

Vgl. Sie auch Informationen über die Schauspielerin Marianne Hoppe und über ihren Nachlass auf der Homepage des Deutschen Theatermuseums: www.deutschestheatermuseum.de

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

                         

MARIANNE HOPPE (1909-2002) 

 

 

 Bestandsübersicht über den  Nachlass der 

 

Schauspielerin im Deutschen Theatermuseum 

 

 München

 

 

BOX 1,1 

 

DIVERSES SCHRIFTGUT

 

1 Brief vom Landesverband der Bayerischen Schafzüchter (mit Umschlag)

 

1  zerfledderte Ausgabe „Diese Woche“ (16.11.1946, Jg. 1, Nr. 1) mit Hinweis auf

Marianne Hoppes Baby Benedikt

 

2  Visitenkarten von Marianne Hoppe, gestaltet von Benedikt Hoppe 

(mit Adresse Scharam und Wurzerstr. 16 in München)

 

Marianne Hoppes Mietvertrag für die Wurzerstr. 16 in München 

(1 Zimmer, gemietet ab 1.3.1954 – 28.2.1959)

 

Führerschein von Marianne Hoppe: „Zweitschrift Driver License for Führerschein“.  Enthält falsches Geburtsdatum: 26.4.1911. Ausgestellt am 9.9.1948, Landratsamt Traunstein.

 

ZEICHNUNGEN

 

3 gerahmte Rötelzeichnungen von Gründgens Anwesen in

Zeesen/Königswusterhausen

von F. Krisa, 1972 (Auffahrt zum Haus / Seitenansicht der Vordertreppe / Rückseite des Hauses

 

DIVERSE FOTOS

 

1 sw Foto von Max Reinhardt (im Rahmen), ca. DIN A 5 Format

 

1 sw Probenfoto von Stefan Moses: Marianne Hoppe und Fritz Kortner während der

Proben zu „Zwiesprache“, ein Stück von Fritz Kortner, Münchner Kammerspiele (UA

11.4.1964)

Format 30 x 40 cm

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe während ihrer Thomas Bernhard-Lesung

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe und Bernhard Minetti während der Sendung anlässlich des 2. Todestages von Thomas Bernhard

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe am Meer (mit ihren Eltern und Geschwistern)

 

1 bräunliches Foto: Viele Personen in Badekleidung, Marianne Hoppe in weiß angezogen mit weißem Käppi und Pfeife im Mund. Rückseitig beschriftet: Binz,

25.8.29

 

1 Farbfoto von Marianne Hoppe im Alter (mit Sonnenbrille, weiße Blume auf dem

Tisch)

 

1 sw Foto von Marianne Hoppes Mutter Grete, 1915

 

INSZENIERUNGSFOTOS

 

Die Jagdgesellschaft von Thomas Bernhard 

Premiere: 15.5.1974, Schiller-Theater Berlin

Regie: Dieter Dorn. Bühne: Wilfried Minks

 

2 Probenfotos von Marianne Hoppe als Generalin. Fotograf: Horst Güldenmeister,

Berlin

 

1 (Proben?-) Foto mit Marianne Hoppe als Generalin und Rolf Boysen als

Schriftsteller (Fotograf: Harry Croner, Berlin)

 

1 (Proben?-)Foto von Marianne Hoppe als Generalin und Bernhard Minetti als

General

 

Die Jungfrau vom Bischofsberg von Gerhart Hauptmann

Premiere: 15.10.1935, Preußische Staatstheater/Kleines Haus, Berlin. Regie: Lothar

Müthel

 

1 gr. Foto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Agathe. Fotograf: Willi Saeger,

Berlin

 

1 gr. Foto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Agathe. Fotograf: René Fosshag, Berlin

(Foto links unten mit Schimmelbefall)

 

1 kl. Foto mit Marianne Hoppe als Agathe, ferner mit Lotte Betke, Hilde Weißner,

Käthe Gold. Fotograf: unbekannt

 

Ist das nicht nett von Colette? von Max Bertuch, Kurt Schwabach (Gesangstexte) und Willy Rosen (Musik) 

Premiere: 3.10.1931, Neues Theater, Frankfurt/Main. Regie: Kurt Reiss

 

1 gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe (Colette), Bergmann, Tiedemann, {Costa ?}

Fotograf: Gabor Hirsch, Frankfurt/Main

 

Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing

Premiere: 19.6.1931, Neues Theater, Frankfurt/Main. Regie: Herbert Wahlen

 

1 gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Franziska (mit Herbert Wahlen und Käthe Dorsch)

Zwiesprache von Fritz Kortner

Premiere: 11.4.1964, Münchner Kammerspiele. Regie: Fritz Kortner

 

1 gr. Probenfoto mit Marianne Hoppe als Julia Mehnert und Martin Held (als

Ehemann)

 

1 gr. Foto von Marianne Hoppe und Fritz Kortner während der Proben (rechts im

Hintergrund: Karl Paryla). Fotograf: Stefan Moses)

 

Zwei Herren aus Verona von William Shakespeare

Premiere: 8.9.1935, Preußische Staatstheater/Kleines Haus, Berlin. Regie: Lothar

Müthel

 

1 gr. Foto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Julia (Debütrolle am Preußischen Staatstheater) und Claus Clausen als Proteus.

Fotograf: Rosemarie Clausen, Berlin

 

Gespenster von Henrik Ibsen

Premiere: Datum/Theater? [Tournee, ca. 1970]

 

1 Foto von Marianne Hoppe (als Frau Alving) und Helmut Lohner (als Oswald)

Fotograf: Friedrich Rossmann, Herne

 

Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams

Premiere: 10.5.1950, Schloßpark-Theater, Berlin (Gastspiel in der Komödie) Regie: Berthold Viertel

1 Foto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Blanche du Bois und Peter Mosbacher als Stanley Kowalski.

Fotograf: M. Marszalek. Copyright: PFD Pressefotodienst, Berlin

 

Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann

Premiere: 18.4.1931, Neues Theater, Frankfurt/Main

Regie: Herbert Wahlen

 

1gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Tochter Wolff, Annie Reiter (Frau Wolff) und

Georg Czimeg (Julius Wolff) 

Fotograf: Hirsch, Frankfurt/Main

 

1 gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Tochter Wolff. Fotograf: Hirsch, Frankfurt/Main.

Mit Franz Massareck, M.N., Annie Reiter, Eyskamp, Martin Costa, Günther Lüders, Franz Arzdorf, Hellmuth Bergmann, Max Wittmann

 

Vor Sonnenuntergang von Gerhart Hauptmann

Premiere: 26.3.1932, Neues Theater, Frankfurt/Main

Regie: Arthur Hellmer

 

1 gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Inken Peters. Fotograf: Hirsch,

Frankfurt/Main

 

 

Frau Warrens Gewerbe von George Bernard Shaw

Premiere: 6.3.1938, Preußische Staatstheater, Berlin (Schauspielhaus)

Regie: Jürgen Fehling

 

1 gr. Foto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Vivie. Fotograf: René Fosshag,

Berlin

 

Ein Mädchen vom Lande von Clifford Odetts

Premiere: 9.11.1951, Staatliche Bühnen Berlin/Schloßparktheater, Berlin

Regie: Boleslaw Barlog

 

1 Foto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Georgie Elgin und Ernst Deutsch 

Fotograf: Ruth Wilhelmi, Berlin

 

Heldenplatz von Thomas Bernhard

Premiere: 4.11.1988, Burgtheater Wien

Regie: Claus Peymann. Bühne und Kostüme: Karl-Ernst Herrmann (Gastspiel am 3. und 4.5.1989, Freie Volksbühne Berlin

 

1 gr. Foto von Marianne Hoppe und Claus Peymann im Mai 1989, Foyer und

Vorgarten der Freien Volksbühne, Berlin. Fotograf: Ilse Buhs/Jürgen Remmler, Berlin

 

Alles Schwindel von Marcellus Schiffer und Mischa Spoliansky (Musik)

Premiere: 31.12.1931, Neues Theater, Frankfurt/Main

Regie: Renato Mordo

 

1 gr. Foto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Evelyne Hill

Fotograf: Hirsch, Frankfurt/Main

 

Barbara Blomberg von Carl Zuckmayer

Premiere: 4.5.1948, Städtische Bühnen/Neues Theater, Düsseldorf

Regie: Hans Schalla

 

1 Foto (Rollenporträt) mit Marianne Hoppe als Barbara Blomberg. 

Fotograf: Liselotte Strelow, (Düsseldorf)

 

Anna, Königin für 1000 Tage von Maxwell Anderson

DE: 2.11.1950, Städtische Bühnen/Neues Theater, Düsseldorf

Regie: Ulrich Erfurth. Bühnenbild: Hertha Böhm

 

1 gr. Rollenfoto von Marianne Hoppe als Anna Boleyn und Gerhard Geisler (Heinrich der Achte). 

Fotograf: Liselotte Strelow, Düsseldorf

 

Die Troerinnen von Euripides/Mattias Braun

Premiere: 12.6.1958. Regie: Hans Lietzau

 

1 gr. Foto (Rollenfoto) mit Marianne Hoppe als Kassandra und Hermine Körner als 

Königin Hekuba 

Fotograf: Dieter-E. Schmidt, Berlin

Die Fee von Ferenc Molnár

Premiere: 13.6.1931, Neues Theater, Frankfurt/Main

Regie: Kurt Reiss

 

1 gr Foto (Szenenfoto) von Marianne Hoppe als Lu, u.a.

Fotograf: Hirsch, Frankfurt/Main

 

Mädchen in Uniform von Christa Winsloe

Premiere: 7.5.1932, Neues Theater, Frankfurt/Main

Regie: Arthur Hellmer

 

1 gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Manuela von Meinhardis. 

Foto: Hirsch, Frankfurt/Main

 

Das Konzert von Hermann Bahr

Premiere: 9.5.1962, Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Regie: Gustaf Gründgens

 

1 gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Marie Heink, Heinz Reincke als 

Dr. Franz Jura, Sabine Hahn als Delfine und Gustaf Gründgens als Albert Heink

(auf Pappe geklebt)

Fotograf: Rosemarie Clausen, Hamburg

 

Der seidene Schuh von Paul Claudel

Premiere: 27.7.1985, Salzburger Festspiele/Landestheater, Salzburg

Regie: Hans Lietzau

 

1 kl. Farbfoto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Dona Honoria/Schauspielerin. 

Fotograf: Photo Schaffler, Salzburg

 

Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing

Premiere: 29.9.1937, Preußische Staatstheater/Kleines Haus, Berlin

Regie: Gustaf Gründgens

 

1 Rollenfoto von Marianne Hoppe als Emilia Galotti und Gustaf Gründgens

Fotograf: Verlag Scherl, Berlin

 

Was ihr wollt von William Shakespeare

Premiere: 9.6.1937, Preußische Staatstheater, Schauspielhaus

Regie: Gustaf Gründgens

 

 

1 gr. Rollenporträt von Marianne Hoppe als Viola. 

Fotograf: Rosemarie Clausen, Berlin

 

Süßer Vogel Jugend  von Tennessee Williams

DE: 6.10.1959, Schiller-Theater, Berlin

Regie: Hans Lietzau

 

1 Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Alexandra del Lago Fotograf: Foto Kiehl, Berlin

 

Egmont  von Johann Wolfgang von Goethe 

Premiere: 18.9.1960, Schiller-Theater, Berlin

Regie: Gustav Sellner

 

1 gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Margarethe von Parma (mit Wolfgang

Kühne)

Fotograf: Harry Croner, Berlin

 

FILMFOTOS

 

Der Judas von Tirol

Premiere: 26.8.1933 (München) und 21.1.1933 (Berlin)

Regie: Franz Osten

 

1 gr. Rollenporträt von Marianne Hoppe als Josefa. Fotograf: unbekannt

 

1 Szenenfoto mit Marianne Hoppe und Eduard von Winterstein

Fotograf unbekannt

 

1 Szenenfoto mit zwei männlichen Darstellern, einer davon Fritz Rasp (als „Judas“) 

Fotograf unbekannt

 

Der Schimmelreiter

Premiere: 8.1.1933, Berlin  

 

1 Foto während der Pause zu den Dreharbeiten. 

Marianne Hoppe spielte Elke Volkerts, Mathias Wieman Hauke Hein

Fotograf unbekannt

 

Schwarzer Jäger Johanna

Premiere: 27.10.1942, Berlin

Regie: Johannes Meyer

 

1 gr. Foto mit Marianne Hoppe als Johanne Luerssen und Paul Hartmann als Major

Georg Ludwig Korfes

[Foto: Terra Film]

 

1 gr. Foto mit Marianne Hoppe als Johanne Luerssen 

Foto: Terra Film (Herstellungsgruppe: R. Fritsch)

 

Wenn der Hahn kräht

Premiere: 23.3.1936, Berlin

Regie: Carl Froelich

 

1 gr. Szenenfoto mit Marianne Hoppe als Marie

 

Der Schritt vom Wege [d.i. „Effi Briest“-Verfilmung]

Premiere: 9.2.1939

Regie: Gustaf Gründgens

1 gr. Foto von Marianne Hoppe als Effi Briest, Paul Hartmann als Major a.D. von Crampas, Max Gülstorff als Dr. Gieshübler u.a.

[Fotograf: Terra Filmfoto]

 

1 Foto von Marianne Hoppe als Effie Briest und ihren Freundinnen in Jugendtagen

[Foto: Terra Filmfoto]

 

Der Herrscher (nach Vor Sonnenuntergang von Gerhart Hauptmann)

Filmpremiere: 17.3.1937, Berlin

Regie: Veit Harlan

 

1 gr. Rollenporträt von Marianne Hoppe als Inken Peters.

 

Auf Wiedersehen Franziska!

Premiere: 24.4.1941, München

Regie: Helmut Käutner

 

1 gr. Foto mit Marianne Hoppe als Franziska und Frieda Richard als Kathrin

Fotograf: unbekannt [Filmfoto der Terra Filmkunst ?]

 

Romanze in Moll

Premiere: 25.6.1943, Berlin

Regie: Helmut Käutner

 

1 gr. Rollenporträt von Marianne Hoppe als Madeleine.

Foto: Tobis Filmkunst, Star-Foto-Atelier [o.O.]

 

1 Postkarten-Foto mit Rollenporträt von Marianne Hoppe als Madeleine. [PostkartenFormat]

Foto: Tobis Filmkunst, Star-Foto-Atelier [o.O.]

 

Das verlorene Gesicht

Premiere: 18.11.1948, Regie: Kurt Hoffmann

Fotograf unbekannt

 

1 Foto (Rollenporträt) von Marianne Hoppe als Johanna mit Maske in den Händen

Fotograf unbekannt

 

Der Schatz im Silbersee Premiere14.12.1962

Regie: Harald Reinl

Foto: Constantin

 

1 Farb-Postkarte mit einer Szene aus dem Rialto-Constantin-Film. Aufschrift hinten:

„Glücklich über die Befreiung verabschieden die Bewohner von Butlers Farm ihre

Freunde, die Osagen. Gleichzeitig beschließt man die Suche nach dem ‚Schatz im

Silbersee’.“

 

 

Weiteres Foto: 1 kl. sw Foto von Gustaf Gründgens in der Titelrolle des Films

Friedemann Bach (1941)

 

Persephone 

P: Mitte Juni 1952, Berlin (anlässlich des 70. Geburtstages von Igor Strawinsky in

Salzburg 

Regie: Fricsay

 

1 gr. Foto von Marianne Hoppe als Persephone  (Sprechrolle)

Fotograf: Fayer, Wien

 

 

EINZELAUFNAHMEN, PORTRÄTFOTOS, PRIVATFOTOS

 

[Die Zählung der Fotos ist lückenhaft, da einige der für die im Jahr 2009 stattgefundenen Ausstellung über Marianne Hoppe im Deutschen Theatermuseum nach der Leihname wieder an Herrn Benedikt Hoppe zurückgegeben wurden.]

 

1

Gr. Zivilporträt von Marianne Hoppe [um 1990 ?].

Foto von Stefan Moses [?]

 

3

Benedikt Hoppe in Wittdün. 1954. Privataufnahme.

 

4

Gr. Foto von Marianne Hoppe mit ihrem Sohn Benedikt. Um 1955. 

Foto: Liselotte Strelow, Düsseldorf

 

5

Gr. Foto von Marianne Hoppe mit ihrem Sohn Benedikt. Um 1954

 

7

7 Negativstreifen: Marianne Hoppe, fotografiert in der Ausstellung über Gustaf Gründgens (in Hamburg?), darauf 37 Fotos.

Fotograf: Benedikt Hoppe

 

8

Postkartenfoto mit Porträtaufnahme von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1935 ?] Foto: Terra-Quick

Aufschrift auf der Rückseite: „Das Programm von Heute“, Zeitschrift für Film und Theater G.m.b.H., Berlin SW 11, Dessauer Straße 7 / Reproduktion mit

Genehmigung des Ross-Verlages, Berlin / N a c h d r u c k  v e r b o t e n.

 

9 

1 kl. Farbfoto von Marianne Hoppe mit Friedrich Dürrenmatt in Schwetzingen, 1987

 

10

1 Farbfoto von Marianne Hoppe mit Werner Schroeter. Um 2000. 

Fotograf evtl. Benedikt Hoppe

 

11 a + b

2 Fotos von Marianne Hoppe mit Franka Potente. Um 2000 

[Anlass vermutlich im Kontext mit Werner Schroeters Film Die Königin] 

Fotograf evtl. Benedikt Hoppe

 

12

1 Farbfoto von Marianne Hoppe im September 2002, ca. 6 Wochen vor ihrem Tod. 

Foto: Benedikt Hoppe

 

13

Postkartenfoto von Marianne Hoppe. Undatiert. Fotograf: Stefan Moses

 

14

Marianne Hoppe vor ihrer Haustür in Oberscharam im Februar 1984. 

Foto von [Gerhard] Kailer (war ein Felsenhagener Jugendfreund von Marianne

Hoppe)

 

15

1 kl. Polaroid-Foto von Marianne Hoppe mit Paul Dahlke. Undatiert [Um 1980 ?].

 

16

Marianne Hoppe. Kol. Zivilporträt. Um 2000. Fotograf: Robert Newald, Wien (gleiche

Kleidung wie bei Fotos 11 a+b)

 

17

1 Farbfoto von Marianne Hoppe mit Aribert Reimann in Oberscharam. Um 1999. 

[Foto: Benedikt Hoppe ]

 

18

1 gr. Porträtaufnahme von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1994 ?] 

Fotograf: David Klammer, Wuppertal

 

19 

1 sw Foto von Marianne Hoppe an ihrem Arbeitstisch. Um 1989. Fotograf: unbekannt

[Freund von Benedikt: Michael Krämer]

 

20

1 gr. sw Foto von Marianne und Benedikt Hoppe (nach der Wende), vor der bemalten

Berliner Mauer. [Foto: Andreas Neubauer]

 

21

Marianne Hoppe. Lachend, den Kopf nach hinten geworfen. Undatiert [um 1984 ?] 

Fotograf: Krems 

 

22

1 gr. Porträtaufnahme von Marianne Hoppe, mit Hermine Körner-Ring. Undatiert [um 1994 ?]. Fotograf: Wilhelm W. Reinke, Braunschweig. 

 

23

1 gr. sw Foto von Marianne Hoppe und Helmut Käutner. Undatiert [um 1980].  Foto: Neue Revue, Hamburg.

 

 

24

Porträtfoto von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1985 ?] 

Fotograf: Isolde Ohlbaum, München

 

25  

1 Porträtfoto von der weißgeschminkten Marianne Hoppe. Undatiert. 

Fotografin: Meier-Müller (Ehefrau von Heiner Müller)

 

27

1 gr. sw Foto von Marianne Hoppe vor dem Akademietheater in Wien. Undatiert [um 1988 ?] 

Fotograf: Sepp Dreissinger, Wien

 

28

1 sw Foto von Marianne Hoppe (mit Kopftuch). Undatiert [um 1980 ?] 

Fotograf unbekannt

 

29

1 sw Foto von Marianne Hoppe mit Werner Krauss (ihm die Krawatte bindend) Undatiert  [um 1958]. 

Fotograf unbekannt.

 

30

1 sw Porträtfoto von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1962 ?]. 

Fotograf unbekannt

 

31 a + b

2 gr. Porträtfotos von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1954 ?] 

Fotograf: Dührkoop, Berlin

 

32

1 gr Porträtaufnahme von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1949 ?]. 

Fotograf: Liselotte Strelow

 

 

33

1 kl. Porträtaufnahme von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1959]

Mit ihrem eigenh. Namenszug (kein Autogrammfoto)

Fotograf: unbekannt 

 

34

1 sw Autogrammfoto von Marianne Hoppe, Pferd am Zügel haltend. Undatiert [um

1934 ?] Fotograf: Greinert (Ross Verlag)

 

35 a + b

2 Autogramm-Postkartenfotos von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1933] 

Fotograf: Tobis Star-Foto-Atelier

 

36 a + b

2 Autogramm-Postkartenfotos  von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1929]  Fotograf: Atelier Binder, Berlin

 

37

1 Autogramm-Postkartenfoto von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1933] 

Foto: Terra Foto-Quick

 

38

1 sw Foto von Marianne Hoppe vor dem Gästehaus von Schloß Bellevue. 

Undatiert [um 1940]. Fotograf: Rosemarie Clausen, Berlin

 

39

1 sw Porträtfoto von Marianne Hoppe. Undatiert [ca. 1935 ?] 

Fotograf: Ruth Wilhelmi, Berlin

 

40

1 sw Foto von Marianne Hoppe mit Gustav Knuth. Undatiert [ca. 1938 ?] 

Fotograf: unbekannt

 

41

1 Autogramm-Postkartenfoto von Marianne Hoppe in schwarz-weißem Outfit (mit schwarzem Chapeau). Undatiert [ca. 1939 ?] 

Fotograf: Bender & Jacobi, Berlin

 

42

1 gr sw Foto von Marianne Hoppe. Undatiert [ca. 1939 ?] 

Foto: Tobis Filmkunst Star-Foto-Atelier

 

43 a + b

2 gr. Porträtaufnahmen von Marianne Hoppe. Undatiert [ca. 1930] 

Foto: Hirsch, Frankfurt/Main (beide Fotos stark beschädigt! Schimmelbefall!)

 

44

1 gr. Porträtaufnahme von Marianne Hoppe. Undatiert [ca. 1935] 

Foto: Atelier Sandau, Berlin

 

 

45

1 gr. Privatporträt. Undatiert [ca. 1938] 

Foto: Tobis Filmkunst Star-Foto-Atelier

 

46

1 gr. Porträtaufnahme (Überformat!) von Marianne Hoppe. Undatiert [ca. 1940 ?] 

Foto: Tita Binz, Berlin

 

47

1 gr. sw Foto von Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens, im Boot auf dem

Zeesener See. Undatiert [um 1940 ?] Foto: Scherl, Berlin

 

48

1 gr. Foto von Marianne Hoppe im Treppenhaus der Zeesener Villa, vor einem schmiedeeisernen Pferdepaar an der Wand. Undatiert [um 1940 ?] Foto: Scherl,

Berlin (Foto beginnt sich am rechten Bildrand zu zersetzen!)

 

51

1 gr. Porträtaufnahme von Marianne Hoppe. Undatiert [um 1928]. 

Foto: Bild-Ton-Archiv (BTA), Berlin

 

52

1 gr. Foto von Marianne Hoppe. Zivilporträt. Undatiert [um 1928].

Foto: Bild-Ton-Archiv (BTA), Berlin

 

53

1 gr. Foto von Marianne Hoppe vor einem Globus, in Forscherpose. 

Foto: Hess, Berlin 1930

 

54

1 gr. Porträtaufnahme von Carl Dreifuss. Undatiert, vermutlich Anfang der

Dreißigerjahre. Fotograf: unbekannt

 

55

1 kl. sw Foto von Marianne Hoppe mit ihrer Freundin Alice Zickgraf [Kühn] bei einem Kostümfest in Berlin, 1928.

Foto: Marta Vietz, Berlin

 

56

1 sw Foto von Marianne Hoppe (mit Sonnenbrille) und dem elfjährigen Benedikt in Salzburg während der Salzburger Festspiele im Sommer 1957 (Fast ein Poet). 

Foto: Karl Ettinger, Salzburg

 

57

1 kl. sw Foto von Marianne und Benedikt Hoppe (mit Sonnenbrille). Undatiert [um 1962]. 

Foto: Winter, Berlin

 

58

1 kl. sw Fotopostkarte von Benedikt Hoppe mit Mariannes Vater Gustav Hoppe im Sommer 1958 vor ihrem Haus in Scharam. Verwendet als Postkarte: Gustav Hoppe an Irmgard Waldeck nach Berlin, Scharam, den 7.9.1958

Foto: Söldner, Eisenärzt

 

60

1 sw Fotopostkarte von Marianne Hoppe mit dem kleinen Benedikt. Siegsdorf, undatiert [Sommer 1949]

 

61

1 kl. sw Foto von Benedikt im Winter 1949/50 [undatiert]

 

62

1 kl. sw Foto von Benedikt im Sommer 1951 in Anif/Salzburg mit Gerti Blacher, einer

Freundin von Marianne Hoppe 

 

 

68 

1 sw Fotopostkarte vom Haus in Scharam (ohne Personen), auf der Rückseite Text von Benedikt an seine Mutter, 28.4.1963 vom Gymnasium aus Marquardstein/Krs. Traunstein

 

69 a + b

2 kl. Fotos von Marianne Hoppe (in Latzhose im Liegestuhl); einmal mit Benedikt und einer weiteren männlichen Person; einmal mit einer Frau. Aufgenommen am Wochenende 7./8. August 1959, Oberscharam. Privatfoto

 

73

1 Postkartenfoto von Marianne Hoppe und Benedikt am Flughafen, 8.11.1967 

Fotograf unbekannt

 

75

1 Visitfoto von Marianne Hoppe, ca. 1 Jahr alt, also um 1910, im weißen Spitzenkleidchen auf Bärenfell.

Foto: Ferd. Wahn. Pritzwalk v.d. Meyenburger Thore

 

76 

1 sw Fotopostkarte von Marianne Hoppes Elternhaus in Felsenhagen (Prignitz).      Fotograf: P.D., Pritzwalk. Mit Kartentext von ? an Marthel Barley, Halle.

 

77 

1 sw Kinderfoto von Marianne Hoppe (Mitte) mit ihren beiden Geschwistern Ernst-

Günther und Gerda. Marianne Hoppe ist ca. 6 Jahre alt, also um 1915

Foto: A. Wirtheim, Rostock

 

78

1 sw Kinderfoto von der zweijährigen Marianne Hoppe, Juli 1911. Foto: unbekannt

 

86

1 sw Visitfoto des Ehepaars Gustav und Margarethe Hoppe, geb. Küchenmeister. 1901. Foto: Atelier Victoria, Berlin.

 

87

1 sw Foto von Margarete Hoppe (d.i. die Mutter von Marianne Hoppe).

Rückseitig beschriftet: Vergrößertes Passbild aus den Jahren 1940-1943. Erhalten von Gustav H. Januar 1952. 

Auch persönliche eig. Widmung: „Der treuen Jugendfreundin Irmgard Waldeck zum

Andenken an Margarete Hoppe“

 

88

1 gr. sw Foto von Margarethe Hoppe mit ihrem Sohn Ernst-Günther, 1917

Foto: Dührkoop, Berlin

 

89 

1 kl. Farbfoto von Marianne Hoppes Geburtshaus in Rostock, St. Georgstraße 21.

Mit Auto vor dem Haus. Privatfoto (undatiert)

 

90

1 kl. sw Foto vom Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, im Zustand des Wiederaufbaus im Juli 1973. Dabei: Zeitungsausschnitt aus der Morgenpost vom 28.4.1968. In der Bildunterschrift wird auf den vor einigen Wochen begonnenen Wiederaufbau nach der kriegsbedingten Zerstörung hingewiesen.

 

93

1 kl. sw Foto von Marianne Hoppe mit Brigitte Horney (rechts von Marianne Hoppe stehen Koffer und Reisetasche).

 

ANLÄSSE

 

1 gr. Foto anlässlich der Verleihung der Goldenen Kamera

U.a. mit Beatrice Richter, Curd Jürgens, Rosi Mittermeier, Franz Beckenbauer, Hans Joachim Fuchsberger. 

Foto: Walter Becher. Copyright: BZ, Berlin. Ullstein: 11.2.1982.

 

1 Foto mit Marianne Hoppe, Curd Jürgens mit Damenbegleitung (Ehefrau Simone?) 

Foto: Joachim Wieczerek, Berlin

 

Marianne Hoppe (allein) mit der Goldenen Kamera, ins Publikum schauend. 

Foto: Joachim Wieczerek, Berlin

 

1 Foto Marianne Hoppe mit Curd Jürgens und ?

(Anlaß: Verleihung Goldene Kamera).

Foto: unbekannt

 

1 Foto im Berliner Zoo: Marianne Hoppe, Joachim Fuchsberger und ?

Foto: Krüger, Hör Zu [1982, Ullstein]

 

BOX 1,2

 

DIVERSES SCHRIFTGUT

 

Kopie des 29-seitigen masch.-schrftl. Interview-Manuskripts, mit hs. Streichungen und Bemerkungen von Marianne Hoppe.

Interview von Andres Müry, Sonntag 19.8.1990 (Siegsdorf). 

Inkl. Brief von Müry an Marianne Hoppe, Frankfurt, 6.10.1990

Marianne Hoppe sagt in dem Interview u.a. „Es ist so falsch, mit dem Rotstift an die Vergangenheit zu gehen! Das ist ja sinnlos.“ (mit aufgestempelter Adresse von Müry).

 

Karte von Bob Wilson, New York, an Marianne Hoppe, München („Happy New Year“).

 

Von Marianne Hoppe hs. zitiert: “Man darf nicht  mehr vom Kritiker verlangen, als er sehen kann – G. Braque“.

 

1 eig. Brief von Marianne Hoppe an Carsta Löck, Zeesen, 21.9.1944

Inliegend: ein ausgerissener Notizzettel, verschiedene Gedanken festhaltend.

Vertrag zwischen Bavaria Atelier Gesellschaft und Marianne Hoppe, vertreten durch Agentur ZBF München (d.i. Annemarie Herald) für Liebfrauen (Rolle von Marianne Hoppe: Katharina) in der Zeit vom 2.12.1983 bis 30.12.1983.

 

 

Grauer Schnellhefter mit persönlicher Korrespondenz an Marianne Hoppe Zeit: 1945/46 

 

 

Inhalt  

 

Die hier gesammelten Briefe hat Marianna Hoppe wegen ihres Bezugs zur Stunde Null nach 1945 zusammen in einer Mappe abgelegt. Die Briefe offenbaren die Nöte und Sorgen der Menschen nach 1945 und spiegeln die persönliche Situation von Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens, der zu dieser Zeit in russischer Gefangenschaft ist und um dessen Freilassung Marianne Hoppe sich verzweifelt bemüht hat. Viele der Briefschreiber/Innen wollen sie unterstützen.

 

1 eig. Brief (1 S.) der Schauspielerin, Regisseurin und Hörspielautorin Erica BalquéKäutner (Ehefrau des Filmregisseurs Helmut Käutner), Berlin, an Marianne Hoppe, 28.9.1945 (im Briefkopf ist Berlin-Grunewald, Bismarckallee als Absender-Adresse eingedruckt)

Haben offensichtlich von Gustaf Gründgens s Inhaftierung gehört und hoffen, dass er das durchsteht. Helmut Käutner will versuchen, alles zu tun, um ihm zu helfen. Haben auch von Marianne Hoppes schlechten Gesundheitszustand erfahren. Sehr teilnehmender Brief. Hätten Marianne Hoppe gerne bei sich zuhause. 

 

1 eig. Postkarte von Boleslaw Barlog an Marianne Hoppe, Schloßparktheater Berlin-Steglitz, 12.1.1946. Wg. Gründgens: „Heute habe ich in unserem Theater nach der Katajew-Probe mit den beiden Theateroffizieren gesprochen (Majore Fradtlin und

Dimschitz)! Beide waren sehr pro und optimistisch und versprachen schnelle

Freilassung. Es würde mich riesig freuen! [...]“

 

1 eig. Postkarte von Boleslaw Barlog an Marianne Hoppe, Schloßparktheater Berlin-Steglitz, 30.1.1946. Im Zusammenhang mit Gustaf Gründgens Inhaftierung: „Die günstigen Anzeichen mehren sich!“ Furtwänglers aus der Schweiz haben sich sehr nach Gustaf Gründgens erkundigt. Möchte sie und Carsta Löck gerne „nach Steglitz locken“.

 

1 eig. Postkarte (nur halbe, abgerissene Karte, Text aber vollständig) von Boleslaw

Barlog, 6.10.1945. Schickt ihr Porträt einer Journalistin, die eine dumme Notiz in der „Berliner“ geschrieben hat. Hat sich darin offensichtlich auf Barlog berufen. Barlog dementiert und hofft, dass Marianne Hoppe „uns das Zeitungstier nicht entgelten“ läßt.

 

1 eig. Kurzbrief von Boleslaw Barlog an Marianne Hoppe, Schloßparktheater BerlinSteglitz, 3.11.1946. Hat heute mit Kurt Weitkamp gesprochen. „Nun wäre aber eigentlich mal von Ihnen ein Postkärtchen fällig. Ich bohre täglich weiter im ‚Falle’ F.

und G. Der Berliner sagt: Ehrensache!“

 

5 Briefe von Stephanie von Below an Marianne Hoppe 

(Stefanie Below gehörte zum engeren Freundeskreis. Sie war die Tochter der von Marianne Hoppe sehr verehrten Gräfin von Below in Weimar, die Marianne Hoppe als junge Handelsschülerin in die Gesellschaft einführte. Die Briefe schildern Nachkriegszeit und Sorge um Gründgens nach dessen russischer Gefangenschaft.

-   1 eig. Brief, Wiessee, 8.1.46 (6 DIN A-5 Seiten)

-   1 eig. Brief, Wennenden, 24.11.[o.J.] (8 DIN A 5-Seiten)

-   1 eig. Brief, Wiessee, 13. März (o.D.) [wahrscheinlich 1946] (4 Seiten)

-   1 masch.-schr. Brief, Wiessee, 8. Dezember (2 DIN A 4-Seiten) [vermutlich 1945,     Gustaf Gründgens wohl aus Gefangenschaft noch nicht zurück. Denkt viel an ihn,     schreibt von ihrer – nicht erwiderten – Liebe zu Gründgens.

-   1 eig. Brief, Wiessee, in der Weihnachtswoche [1945]. Fragt u.a., ob Gründgens     noch immer nicht zuhause sei  (2 DIN A 4-Seiten). 

-   1 Telegramm vom 24.2.1946: Ist sehr in Sorge, da sie seit 28.12.[1945] nichts von     ihr gehört habe.

 

1             eig. Brief von der Schauspielerin Fita Benkoff (Ehefrau von Gustav Knuth) an Marianne Hoppe, 8.10.1945.

Bedankt sich sehr für ihren Brief durch „Herrn M.“, der „sich bei uns gleich wie der Weihnachtsmann einführte“. Müssen oft an das wunderbare Gründgens-Theater denken mit den vielen tollen Schauspielern. Es war „die Oase“, „darüber waren und sind sich ja auch alle einig.“ Sie soll ihr von ihren Freunden Duves Kurz sagen, dass sie sich aus ihrer Wohnung in der Lennestraße nehmen solle, was sie brauche – auch zum tauschen. Und sie könne darin auch wohnen, da sie die Bekannten von Duves, die auch dort wohnen, gut kenne. Usw. Versichert sie ihrer tiefsten Freundschaft.

 

2             eig. Briefe von Alice Bernoulli, Ehefrau des Kunstsammlers Christoph Bernoulli, an Marianne Hoppe, 1.11.1945 und 29.1.1946 (beide aus Basel).

Berichtet über Käthe Gold und den Tod von deren Vater. Erkundigt sich, ob Marianne Hoppe Gründgens sprechen könne. Berichtet vom Verbleib gemeinsamer Bekannter.

Sehr herzlicher Brief.

Hofft, dass Gründgens bald aus der Klinik [sic !] entlassen wird. Wieder über Käthe Gold. Sie soll „hier“ demnächst die Undine von Giraudoux spielen.

 

1 eig. Brief von Fr. Breuer, Berlin-Neukölln, 10.5.1946.

Bittet für ihre Tochter um eine Anstellung auf dem Land, entweder bei ihr oder in ihrer Umgebung.  Die Schreiberin ist verwandt mit einem ehemaligen Hausmädchen bei „Tante und Onkel Küchenmeister“, also bei Marianne Hoppes Verwandtschaft.

 

1 eig. Brief von „Christopher“ (in englischer Sprache), Brüssel, Atlanta Hotel, 23.1.1946.

Freundschaftlicher Brief, war wohl zu Gast bei Marianne Hoppe in der Stallupöner Allee im Grunewald. Hofft, dass Gründgens bald zu ihr zurückkommen werde. 

 

1 eig. Brief von Käthe Dorsch, Wien, 21.2.1946, an Marianne Hoppe (knapp 3 DIN A 4-Seiten):

„Ich höre, dass Gustaf noch nicht wieder frei ist – und zerbreche mir den Kopf, wie man ihm helfen könnte.“ Versichert, dass sie für Gründgens aussagen würde.

Marianne Hoppe darf diesen Brief auch zu seiner Entlastung verwenden. 

1 Feldpostbrief von Ernst Dietrich Dominik, 22.10.1941, Atlantikküste. Anbei 1 swFoto, auf dem Marianne Hoppe mit ihren Mitschülerinnen im Weimarer Pensionat abgebildet ist (Fasching).

 

1 eig. Brief von Konrad Gaitzsch an Marianne Hoppe, Köln, 25.4.1946.

Bekräftigt, dass er sich auch noch nach 12 Jahren – seit ihrem Kennenlernen – „trotz aller Krisen und Zweifel“ zu ihrer Kunst und zu ihrer Persönlichkeit bekennt. Wäre ihr nach dem schweren Berliner Bombenangriff gerne behilflich gewesen, meint aber, dass dies wohl lächerlich gewesen wäre, da sie ja ohnehin einen sehr großen Bekanntenkreis habe und ihr ihre große Kunst genügend Halt geben würde. Bittet um ein Lebenszeichen. Und gratuliert sehr herzlich zum bevorstehenden Geburtstag.

 

4 eig. Briefe und 1 masch.-schr. Brief der Schauspielerin Marita Geimer (Schwester von Gustaf Gründgens) an Marianne Hoppe, 7.11.1945, 12.12.1945, 22.1.1946,

31.1.1946, und 23.3.1946. Im Umschlag dabei auch 2 Briefe von Marianne Hoppes Tante Sabine an Marianne Hoppe: 5.12.1945, 10.2.1946.

 

1 Brief von Kitty Gumpert an Marianne Hoppe, 20.7.1945. Man hat gesehen, wie Gustaf Gründgens zusammen mit ihrem [Gumperts] Vater auf einem Wagen abtransportiert wurde. Bittet Marianne Hoppe darum, sich bei ihren Bemühungen um Gründgens’ Freilassung auch für ihren Vater einzusetzen.

 

1 Karte von Annemarie Guttmann, 12.1.1946, wegen nachträglicher Abrechnung für Zigaretten.

 

1 eig. Brief von {Hannes ?}, Sonnabend 5.1.1946, o.O.

Vermutlich ein Bekannter aus privatem Umfeld. Berichtet von seiner momentanen persönlichen Situation und dass er bald ein „richtiges Zimmer“ habe, in dem er schlafen und wohnen könne.

 

Korrespondenz des Schauspielers Paul Henckels an Marianne Hoppe:

-  1 kurze eig. Nachricht und Dank vom 9.6.1945.

-  1 eig. Brief vom 14.6.1945, fragt nach Gründgens und will wissen, wie es ihm geht.

„Hat unsere Aktion Erfolg gehabt? Lasst mich kurz etwas wissen. Ich bin in Sorge. ... Ich stecke in einem völlig ungeklärten Wohnungswechsel.Thea packt bereits, aber wir wissen noch nicht, wo die Reise hingehen soll.“ Usw.

-  1 kurzer eig. Brief, Silvester 1945, ist nach wie vor in Sorge um Gründgens. Schickt alle lieben Wünsche für das kommende Jahr. „...es möge bald bald die Lösung des Knotens erfolgen, der um ihn geschlungen ist. Gott gebe dir und ihm Kraft. ...“

 

1 Telegramm des Reichsfilmintendanten Hinkel, 26.8.[1944]. Teilt Marianne Hoppe mit, dass sie für eine Filmrolle verpflichtet sei, Regie Liebeneiner. [Besagter Film war Das Leben geht weiter, nicht vollendet wegen der Kriegswirren. Das entstandene Filmmaterial gilt als verschollen.]

 

1 eig. Brief an Marianne Hoppe von Nora Hoch, Bad Gastein, Sonnwendhof,

6.1.1946. (Schauspielerin, später Yoga-Lehrerin. Bekam später zum Leben eine Rente von Putzi von Opel. Nora Hoch war zu Hitlers Zeiten im KZ.) Fragt Marianne Hoppe, warum sie nichts hören lasse. Will wissen, wie es ihr, Gustaf Gründgens und ihren Eltern gehe. Und wie es ihrer [Nora Hochs] Wohnung gehe. Hat als ehemaliger KZ-Häftling Anspruch auf ihre Wohnung. Seit 29. Dezember ist sie Österreicherin. „Ich habe einen jungen antifaschistischen Kämpfer geheiratet.“ War mit Blanche in New York in Kontakt. Marianne Hoppe solle ihr schreiben, ob sie Hilfe brauche.

 

1 eig. eidesstattliche Erklärung von Grete Hoppe, geb. Küchenmeister [Marianne Hoppes Mutter] vom 6.10.1945. Versichert eidesstattlich, dass sie mit Herrn Hans

Küchenmeister und seiner Ehefrau Liselotte, geb. Lühmann, wohnhaft in BerlinWilmersdorf, nahe verwandt ist. Und dass die beiden weder der NSDAP „noch ihren Gliederungen“ angehört hätten.

 

1 eig. Brief von Grete Hoppe an ihre Tochter Marianne Hoppe, Felsenhagen,

6.8.1939

[der Brief passt inhaltlich nicht in das Konvolut in der grauen Mappe, wurde aber kurz nach Beginn des zweiten Weltkriegs geschrieben. Also Kriegszusammenhang] Sehr dicht beschriebene DIN A 4-Seite. Der Ausbruch des Krieges erinnert sie an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs von 25 Jahren. „...damals warst Du mit Deinen 5 Jahren mir ein besonderer Trost.“ Sie berichtet aus Felsenhagen, vom Gutshof, von gemeinsamen Bekannten und Verwandten. Gibt ihr mütterliche Ratschläge. War offensichtlich kurz vorher mit ihrem Mann Gustav Hoppe in Berlin und Zeesen, was diesem sehr gut getan habe.

 

Briefkonvolut von Rita Jaenicke (Schriftleiterin, Redakteurin) 1945/46, an Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens:

 

1 eig. Brief von Rita Jaenicke an Marianne Hoppe, Berlin, 6.6.1945: bietet für

Wiederaufnahme des Theaterbetriebs ihre ehrenamtlich Hilfe an (Korrespondenz, Botengänge u.ä.), solange, wie ihre Gelder reichen. Informiert über sich, war nie Parteigenossin, hat beim Film-Kurier (später Ross-Verlag) tätig.

 

1 masch.-schr. Brief (1 kl. Seite) von Rita Jaenicke an Gustaf Gründgens, [Berlin],

4.7.1945. Weiß offenbar nichts von seiner Verhaftung. Bittet um Antwort auf ihren Brief. Bietet nochmals ihre Hilfe an. Sie ist der Meinung, dass der Kulturbetrieb Gründgens unbedingt brauche und sie sei jederzeit bereit, ihm bei seinem Kampf um seine Position beizustehen. Nennt rückseitig ein paar Beispiele, mit welchen Argumenten Gründgens in seinem Kampf um seine Position beigestanden werden könne.

 

1 masch.-schr. Brief von Rita Jaenicke an Marianne Hoppe, Berlin, 18.7.1945. Sie möchte Gründgens helfen, von dessen Inhaftierung sie nun offenbar weiß. Schreibt, dass sie Gründgens am 26.2. am brennenden Alexanderplatz getroffen und dass er sich geweigert hätte, ein Foto von ihm, das sie dabei hatte, mit seinem Autogramm zu unterschreiben. Es sah so aus, als trüge er darauf ein Parteiabzeichen. Er habe ganz laut vor allen, die dabei standen, gesagt, dass er das Foto nicht unterschreiben werde und er „mit diesen Leuten“ nichts zu tun habe. 

Sie bietet nochmals ihre ehrenamtliche Hilfe an und verweist nochmals auf Dr. Wiens vom Ross-Verlag, wo sie gearbeitet habe und mit dem sie befreundet gewesen sei.

 

1 masch.-schr. Briefkarte von Rita Jaenicke an Marianne Hoppe, 14.9.1945, Berlin. Schreibt anläßlich eines Artikels über Furtwängler in der „Neuen Zeit“. In der Art wolle sie auch über Gründgens schreiben. „Hat nicht auch er immer wieder und wieder vergeblich gegen den Nazismus angekämpft. Auch bei ihm hieß es in kurzen

Abständen immer, eine ´G.G.-Krise´ drohe. Oft genug wurde er vom Propagandaministerium angegriffen. Man denke an seine Faust II Aufführungen, durch die sich Göring-Kreise und Goebbelskreise getroffen fühlten. Trotzdem hielt er auch aus, verliess nicht das sinkende Schiff Deutschland, sondern setzte entgegen dem Nationalsozialismus seinen eigenen Willen in puncto Kunst durch.“ Möchte mit Marianne Hoppe über die Möglichkeit eines solchen Artikels bei Gelegenheit mal sprechen. 

 

1 masch.-schr. Briefkarte von Rita Jaenicke an Marianne Hoppe, 23.9.1945, Berlin. Auf der Rückseite der Karte steht folgender, von „E“ verfaßter, masch.-schr. Text: „Sehr geehrte Frau Hoppe! Die heutige Feier für Paul Wegner war recht würdig und schön. Ich freue mich für den grossen Künstler Wegner von Herzen darüber. Uebrigens habe ich Sie dort vermisst. Ich bedauere das. – Diese Feier hat mich aber auch in meinem Wunsch, jetzt rücksichtslos G.G. zu helfen, bestärkt. Er hat auf alle Ehrungen (25 jähr. Schauspieljubiläum usw.) verzichten müssen. Stets hat er für [s]eine Schauspieler und die Kunst schwer kämpfen müssen. Und heute hat keiner den Mut, ihm zu helfen, keiner die Macht? – Ich hatte versucht, mit Ihrer Hilfe nach Ihrem Rat als seine Gattin etwas einleiten zu wollen, das in seinem u. Ihrem

Interesse. Da man mir all solche Anerbieten als ´unerwünschte´ [und] ´unmögliches´ Eindringen ablehnt, werde ich es auf meine eigene Faust tun. Ich weiss, dass ich meine Haut und meinen Namen zu Markte trage. Ich fürchte mich nicht. 

[Auf der Vorderseite steht folgendes:]

„Ich habe lange genug versucht, Ihr Einverständnis zu bekommen, jetzt handle ich auf eigene Faust. Wolle es mir gelingen, beizutragen zur Rechtfertigung dieses unvergleichlichen Künstlers.

Ihnen alles Gute, auch f. Ihre Bemühungen um G.G.

Ihre Rita Jaenicke“ 

 

1 masch.-schr. Kurzbrief von Rita Jaenicke-Grant (Redakteur) an „Herrn Eckard“, Berlin 11.2.1946

Habe von einem „maßgebenden Redakteur einer ausländischen Zeitung die Zusage erhalten, sich für Gustaf Gründgens restlos einzusetzen. Sobald er frei ist, möchte er sich mit diesem in Verbindung setzen um zu erfahren, was er selber veröffentlicht haben will, was nicht.“

Freut sich über diesen „Lichtblick“. Darauf handschriftlich mit Bleistift vermerkt:

„Diesen Brief hat mir Eckard für Dich gegeben, mit vielen lieben Grüßen“)

 

1 masch.-schr. Schreiben des Oberbürgermeisters der Stadt Köthen [Name des

Unterzeichnenden unleserlich, Stempel: „Der Magistrat Fürsorge- u. Jugendamt] an

Marianne Hoppe, 5.4.1946

In einer Vormundschaftssache sind sie auf der Suche nach der Anschrift von

Marianne Hoppes Vetter Dr. med. Herbert Hoppe, geb. 8.4.1909, oder der seiner

Eltern. Handschr. Vermerk: „Erledigt 15.4.46 kein Verwandter, Anschrift unbekannt“

 

1 eig. Brief des Schauspielers Wolfgang Kühne (1905 – 1965), auch im Namen seiner 2. Ehefrau, der Pianistin Henriette, 26.4.1946, o.O., 2 DIN A 5-Seiten, an Marianne Hoppe anl. ihres Geburtstages.

„Das vergangene [Jahr] war ja bewegt genug – aber es hat manche Menschen doch auch wieder einander näher gebracht, als es unter normalen Umständen vielleicht augenfällig geworden wäre. Und so darf ich manches Gespräch, das gerade wir miteinander hatten, den großen Kümmernissen dieser verflossenen Zeit zuschreiben. Schreibt auch über den Balsam des Glaubens und über seine Dankbarkeit über die Fülle der Offenbarung, die ihm vor allem „von der grossen Mutter Kirche“ erschlossen wird.

 

1 masch.-schr. Brief von {Trigolf ?} Kuntze (Schauspieler am Berliner Staatstheater?) an Marianne Hoppe, 31.3.1946. (Namens-Aufdruck im Briefkopf:

Ursula Kuntze). War vermutlich selbst am Staatstheater in Berlin beschäftigt.

Marianne Hoppe soll alle vom Theater grüßen. Er war in französischer

Gefangenschaft, aus der er kürzlich entlassen wurde. Ist jetzt in Offenburg Baden, wo er Ursula, Sven und seine am 13. Mai 1945 geborene Tochter Ingola bei bester Gesundheit antraf.“ Ist jetzt sehr gut untergebracht in einer schönen Wohnung bei sehr netten Freunden, er wird hochgepäppelt mit Vitamin-Spritzen und erhält zusätzliche Lebensmittelrationen. „Die 16 Monate waren nicht sehr schön, aber jetzt habe ich alles, was man sich wünscht, ein richtiges Bett, einen gedeckten Tisch, ein Bad, einen kultivierten Haushalt, mehr, unendlich viel mehr als heute die meisten haben.“  Will sie bald in Berlin besuchen. Hat allen Besitz verloren, klingt aber sehr froh über das wiedererlangte Leben und seine zurückgewonnene Freiheit. 

 

1 masch.-schr. Brief von Otto Kurth (unter Gründgens, den er seine „Heimat“ nennt, auch Schauspieler am Gendarmenmarkt), jetzt beim Nordwestdeutschen Rundfunk, Hörspielleitung. An Marianne Hoppe, Hamburg, den 8.1.1946 (1¼ DIN A 4 Seite). Erkundigt sich besorgt nach ihr und Gründgens. Ist inzwischen beim Rundfunk gelandet. Hat keine Gelegenheit ausgelassen, sich positiv über Gustaf Gründgens Leben und Wirken zu äußern. „Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass es wahr ist, dass Mitglieder des Gendarmenmarktes nicht zu ihm stehen!“ Kommt vermutlich demnächst dienstlich nach Berlin und möchte sie unbedingt sehen und sprechen.

 

1 eig. Brief von Rudolf Lais (Schwager von Marianne Hoppe, Rechtsanwalt) an Marianne Hoppe, Husum, den 15.1.1946.

Hat von ihrem Bruder Ernst Günther gehört, „daß Ihr trotz allem über die Weihnachts- und Neujahrstage gut hinübergekommen seid. Darüber bin ich sehr froh, denn ich habe mir viel Gedanken um Euch alle gemacht, die Ihr den Berg der Katastrophe am meisten gespürt habt. Leider ist noch nichts von G. zu sagen, das sei mein größter Wunsch für Dich und ihn, daß er im neuen Jahr bald bei Euch ist. Es ist tragisch, daß ausgerechnet er solange seiner Freiheit beraubt ist, obwohl er doch mit der

Vergangenheit politisch nichts gemein hat, und er nur sich in seiner Tätigkeit in jenen Jahren voll entfaltet hat, wozu ihm allerdings diese Zeit die Gelegenheit gab. Aber ist das ein Verbrechen? Ein großer Könner setzt sich zu jeder Zeit durch und muß es auch, weil er nicht auf seine Zeit warten kann, wenn sie da ist. (...)“

Möchte sich demnächst mit Marianne Hoppe über ihre neue Tätigkeit unterhalten.

(Meint er den Rundfunk, für den sie ab und zu Nachrichten las?) Kann in seinem

Beruf keinen neuen Anfang finden. Und kann auch seiner Frau Gerda, Marianne

Hoppes Schwester, nicht helfen, die jetzt allein und unter schwierigsten Verhältnissen die Kinder ernähren muß. Kann nicht zu ihr hin. (Wohl wegen der russischen Besetzung des Elternhauses in Felsenhagen.) Möchte Gerda so bald es geht zu sich holen, die zwar tapfere Briefe schreibt, aber dem seelischen und körperlichen Druck nicht mehr lange gewachsen sein wird. „Wenn die Deutschen nur lernen wollten. Vieles ist so unerfreulich jetzt, daß man angewidert ist von seinem Volk und manchmal denke [ich], wir haben es nicht besser verdient! Davon bist Du natürlich ausgenommen, liebe Janni, schreibe mir mal wieder in meine nordische Einsamkeit in dieser grauen Stadt, in der Dein Andenken ob des Schimmelreiters sehr lebendig ist.“

 

1 eig. Brief von Wolfgang Liebeneiner (1905 – 1987, Schauspieler, Regisseur) an Marianne Hoppe, 21.12.1945. Zunächst über einen Koffer von Marianne Hoppe, der geplündert wurde und dessen Inhalte er zusammen mit dem Requisiteur Lauf – sie beide kamen dazu – fast vollständig wieder zusammensammeln konnte. Nun komme der Koffer endlich – wie eine Art Weihnachtsgeschenk – wieder in ihre Hände. Über Gründgens: „Hoffentlich wird Gustaf sein Recht. Die Ungewißheit über sein unverdientes Schicksal ist so bedrückend, wenn man an ihn denkt; ich wurde mehrfach über ihn vernommen und war glücklich, gründlich auspacken und die Wahrheit lückenlos sagen zu können.

   Wir arbeiten hier an den neuen ‚Hamburger Kammerspielen’, wohnen sehr primitiv mit nur geborgten Sachen vom Kinderwagen bis zum Brotmesser, haben fast nichts gerettet – Hilde nur Umstandskleider u.s.w.; aber diese kleine Tochter ist ganz hinreißend, sehr drollig und vergnügt und gedeiht prächtig; sie heißt Johanna und wird ‚Mücke’ genannt.

   Allmählich kommen Nachrichten von den über ganz Deutschland verstreuten Freunden und Bekannten. Im Neuen Jahr wird man sammeln, sichten, wiedersehen und damit anfangen können, anzufangen. Ich bin gespannt, ob und wie wir mal wieder zusammen kommen.“ Auch eig. Gruß von Hilde Krahl, der Ehefrau von Wolfgang Liebeneiner.

 

1 masch.-schr. Manuskript von Reinhold Schneider: „Der Engel“ (religiöser Text).

 

3 Rechnungen der Fa. Wolfgang Perbrandt, Aug./Sept. 1945 an Marianne Hoppe über Fensterreparaturen in ihrem Haus in der Stalupöner Allee. 

 

1 Brief von „Pi-Pi“ an Marianne Hoppe, Hamburg-Blankenese, 6.10.1945.

 

1 Briefkarte von Hupsi (d.i. Hubert von Meyerinck) vom 21.9.1945 an Marianne Hoppe.

 

1 Postkarte von Hupsi (d.i. Hubert von Meyerinck) vom 31.12.1945 an Marianne Hoppe.

 

1 masch.-schr. Brief von Siegmar Schneider, Schauspieldirektor am Theater in Göttingen, an Marianne Hoppe, 30.10.1945. Ist in großer Sorge um Gründgens, möchte helfen.

 

1  masch.-schr. Brief von Siegmar Schneider, Schauspieldirektor am Theater in Göttingen, an Marianne Hoppe, 19.2.1946. Fragt nochmals nach Gründgens und ob er unterstützend sein kann. „[...] Ich brauche Ihnen nichts zu sagen, liebe Frau

Hoppe, aber vielleicht der Zensur, die diesen Brief lesen mag, daß eine ganze Generation von Schauspielern in Ihrem Mann den Wegweiser zu einer neuen Form europäischen Theaters sieht. [...]“ 

 

2  masch.-schr. Briefdurchschläge (identisch) von („Studio 45“ ?) an Marianne Hoppe,

Berlin, 13.5.1946. Können wohl nun mit englischer Lizenz ihre Filmpläne – einen Neustart für eine deutsche Filmproduktion - verwirklichen. Möchten Marianne Hoppe unter Vertrag nehmen, die dann anderweitige Filmverpflichtungen nur in Absprache mit ihnen eingehen dürfe.

 

1 handschriftlicher Brief von Unbekannt (tschechischer Reporter ?) an (Marianne Hoppe ?), Berlin, 24.11.1945.

 

1             handschriftlicher Brief von Unbekannt (Name unleserlich, evtl. Klaus?), Hamburg, den 22.2.1946. Bietet Marianne Hoppe seine Hilfe an, sie könne auch ihr Haus in der Stallupöner Allee verlassen und zu ihm ziehen. Auch über Theater und Hamburg.

 

2             eig. Briefe von Rolf M[oebius] vom 14.12.1945, 19.2.1946 an Marianne Hoppe  (wohl der Schauspieler Rolf Moebius).

 

1 masch.-schr. Brief von Willi Schaeffers vom 24.12.1945 (mit Briefkopf vom Kabarett der Komiker).

 

1 eigenh. Brief von Gert Weymann an Marianne Hoppe, 24.12.1945.

 

1 eig. Brief des Komponisten Mark Lothar, München-Solln, 27.12.1945 und 1

Postkarte vom 3.11.1945, München-Solln, an Marianne Hoppe. (Lothar schrieb

Bühnenmusiken, auch zu Gründgens Faust-Inszenierung.)

 

1 eig. Brief von Erich und Mirjam Ziegel (d.i. Mirjam Horwitz) an Marianne Hoppe, 12.11.1945.

 

1 Briefkarte von Alex Vömel (wohl ein Galerist) an Marianne Hoppe, 13.2.1946.

Fragt nach Gründgens und berichtet über seine momentanen Lebensumstände.

 

1 masch.-schr. Durchschlag: Brief  von Marianne Hoppe, Berlin, 24.5.1945, an den

Komandanten der Dienststelle in der Allemannenallee. Dringlichst: Ihr Mann Gustaf

Gründgens „wurde gestern Abend von einem Soldaten zu einer halbstündigen

Besprechung in die Dienststelle in der Allemannenallee 4 gebeten. Von dieser Besprechung ist mein Mann bis zur Stunde noch nicht zurückgekehrt.“ Beruft sich auf den Generaloberst Bersarin, der ihr zugesichert hat, dass ihr Mann nicht mehr verhaftet werden wird. Bittet dringend um Beantwortung dieses Briefes, „damit ich dem Generaloberst Bersarin Mitteilung machen kann.“

 

1 masch.-schr. Durchschlag: Brief von Marianne Hoppe an Prof. Sauerbruch,

18.7.1945. Bittet ihn als Mitglied des Magistrats dringend um seine Hilfe wegen ihres Mannes Gustaf Gründgens, der seit 8 Wochen in russischer Haft ist. Sie ist ohne alle Nachricht und weiß nicht, wo er sich befindet.

 

1 kurze masch.-schr. Antwortkarte von Prof. Sauerbruch an Marianne Hoppe, Berlin, 28.8.1945.

„... Trotz mehrfacher Versuche, den Aufenthaltsort Ihres Mannes zu erfahren, muss ich Ihnen heute mitteilen, dass alle Bemühungen vergeblich waren. Nur eine Hoffnung besteht noch vom Personalamt. Mit besten Empfehlungen. Sauerbruch“

 

4 eigenh. Briefe von Pamela Wedekind (Schauspielerin und Enkelin von Frank Wedekind) an Marianne Hoppe: 

23.4.1946: sehr lieber, handschriftl. Brief. Tröstet sie, weil sie so matt ist. Lädt sie zu sich und Anatole ein. Sehr teilnehmend.

Briefe vom 14.10.1945, 17.12.1945, 17.1.1946; 1 sehr kurzer, undatierter Brief

 

1 masch.-schr. Brief von Peter Martin Urtel an Marianne Hoppe, 31.1.1946. Sorge um Gründgens; schildert auch seine eigene momentane Situation.

 

1 eig.  Brief von Peter Voss an Marianne Hoppe, 9.2.1946, Ottbergen/bei

Hildesheim. Kennt Gründgens seit 1928. Kennt ihn gut genug, um zu wissen, dass er in seinem innersten Wesen nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hatte. Über Gründgens’ Haltung dem Nazi-Regime gegenüber. Peter Voss möchte, dass Marianne Hoppe diese Aussagen verwendet.

 

1 masch.-schr. Brief von Elisabeth M. Peter an Marianne Hoppe, Berlin 3.5.1946.

War ihre Garderobiere in dem Film Heideschulmeister Karsten. Hat wohl auch Sorgen um den Verbleib ihres eigenen Mannes, möchte sie gerne treffen, um mit ihr zu sprechen.

 

1 masch.-schr. Brief von Elisabeth M. Peter an Gustaf Gründgens am Deutschen Theater, Berlin, 3.5.1946. Bittet ihn, obigen Brief an Marianne Hoppe weiterzugeben, deren Privatadresse sie nicht hat. Sie wünscht Gründgens für sein erstmaliges heutiges Wiederauftreten viel Erfolg.

 

1 eig. Brief von Helga Redlin an Marianne Hoppe, Berlin, 28.2.1946. Bittet sie um ein kurzes Lebenszeichen, würde ihr gerne irgendwie helfen. Sie arbeitet im amerikanischen Hauptquartier, wird aber ab 1.4. wohl wieder zum Theater zurückkehren. „... und irgendwie hoffe ich Sie doch dort wiederzusehen, Theater ohne Sie existiert einfach in meiner Vorstellung nicht.“

 

1 eig. Brief von Just Scheu, Bad Nauheim, 5.1.1946. Ist froh, dass Marianne Hoppe alles gut überstanden hat. Und über Gründgens: „Seine große Zeit ist die Zukünftige. Menschen wie er müssen das nächste Theater aufbauen. Wir alle wußten und wissen ja besser als jede politische Stelle, dass er kein Nazi war; wenn ich an jedes seiner Worte denke, das er (privat wie offiziell) sagte, so ist mir rätselhaft, dass er heute sitzt (und nicht vor 45)!)“ Ist von Gründgens Comeback überzeugt und jederzeit bereit, Zeugnis für ihn abzulegen.  (Sehr ausführlich über Gründgens.)

 

1 masch.-schr. Brief von Hilde Sest, 30.4.1946.

Hatte heute mit Gründgens ein Interview und erfuhr, dass Marianne Hoppe sehr leidend sei. „Vor Monaten begegnete ich Ihnen am Kurfürstendamm, aber Sie gingen so gedankenverloren und sahen so blaß und schmal aus, dass ich es gar nicht wagte, Sie anzusprechen.[...] Am Freitag ist nun die Premiere Ihres Mannes. Unendlich viele Menschen freuen sich für ihn und für Sie, liebe Frau Hoppe.“ Möchte sie gerne bald wieder auf der Bühne sehen.                                    

                         

1 eig. Brief von Brigitte (Bahn ?) an Marianne Hoppe, Berlin, 2.4.1946

Alle hoffen, die Namen Hoppe-Gründgens bald wieder auf dem Theater zu sehen.

 

1 masch.-schr. Brief vom Nordwestdeutschen Rundfunk, [Vorname unleserlich, Nachname vermutlich Werner] an Marianne Hoppe, Hamburg, 20.1.1946.

Freut sich, dass er gehört hat, dass sie gesund sei. Hofft, dass auch ihr Mann bald wieder in Freiheit ist und wieder spielen und ein Theater leiten wird. „Ein Mann wie Gustaf Gründgens ist für das Theater heute eine einzigartige un[ent]behrliche

Persönlichkeit. Ich habe in den ganzen Jahren den Eindruck gehabt, dass er seine Stellung dazu gebraucht hat, um erstens das beste Theater zu machen – das war das einzige europäische Theater, über das wir verfügten – und zweitens jeden

Naziunfug abzustellen und allen Menschen zu helfen, die in politische

Schwierigkeiten kamen.“ Usw. Er selbst sitzt jetzt seit dem 1.12.45 hier und kümmert sich um die kulturellen Dinge des Rundfunks.

 

1 eig. Brief von der Schauspielerin Dorothea Winter, Berlin 3.5.1946, an Marianne Hoppe.

Freut sich, dass Gründgens wieder zurück ist und wünscht für die anstehende heutige Premiere seiner Snob-Inszenierung von Herzen alles Gute. (Die Schreiberin ahnt nichts von Marianne Hoppes Problemen und meint, sie müsse doch jetzt sehr glücklich sein.)

 

                      - ENDE INHALT DES GRAUEN SCHNELLHEFTERS -

 

 

1 Postkarte von Benedikt Hoppe an Marianne Hoppe, 5.9.1956, Marquartstein

„... Ich habe einen guten Anfang gemacht ...“

 

Telegramm vom 3.5.1958 an Marianne Hoppe nach Berlin. „Benedikt Masern.

Normaler Verlauf“

 

1 masch.-schr. Brief (2 Seiten) von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, Zeesen, Karfreitag 1943 nach Bellevue. Analyse ihrer beider Charaktere, Beziehungsprobleme.

 

Brief des Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber an Marianne Hoppe, München, den 24.4.2001.

Enthält sehr herzliche Gratulation, Bewunderung ihrer unverwechselbaren Kunst und Freude darüber, „[u]nter den Trägerinnen des Bayerischen Maximiliansordens eine Künstlerin Ihrer Ausstrahlung zu wissen“.

 

Brief von Johann Böhm, Präsident des Bayerischen Landtags, zum 92. Geburtstag am 24.4.2001.

 

Brief von Prof. Eduard Schmidt, Feldkirch, zum 90. Geburtstag von Marianne Hoppe.

 

1  masch.-schr. Brief von Golo Mann, 10.10.1984, Kilchberg, an Marianne Hoppe. Freut sich über Marianne Hoppes versöhnliche Begegnung mit Thomas und Erika Mann. Über den Mephisto-Roman seines Bruders Klaus Mann.

 

Masch.-schr. Manuskript über Interview am 2.12.1984  Mit handschriftlichen Korrekturen, 19. DIN A 4-Seiten.

(Interview von Christian Stolberg?)

 

2  eig. Briefe von Käthe Gold an Gustaf Gründgens mit Marianne, Bad Gastein,

3.8.1941, und an Marianne Hoppe, 9. Juni [o.J.], Bad Elstar (undatiert, aber 40 er

Jahre)

 

Zeitungsausschnitt aus Kölner Stadtanzeiger, 17.10.1975

„Furcht und der Wunsch zu fliehen“. Kritik zu „Süßer Vogel Jugend“, Gastspiel der „bühne 64“ in Bergisch Gladbach, Regie: Charles Regnier. Rezension von Annelis Griebler.

 

1 masch.-schr. Brief (mit breitem roten Rand) vom Reichsministerium für

Volksaufklärung und Propaganda, Berlin 24.8.1941, an Marianne Hoppe. Betrifft die angekündigte Besichtigung eines Kriegsgefangenenlagers und Absage, da „die vorgesehene Besichtigung Damen unter gar keinen Umständen zugemutet werden kann.“ Zurückziehung der „Einladung“.

 

1 eig. Brief des Soziologen Carl Dreyfus an Marianne Hoppe, undatiert (Sonntag,

Poststempel: London: 21. Juni 1936), adressiert an die Theyß-Straße in Grunewald.

 

1 kl. Karte im Visitformat von Elsa Wagner an Marianne Hoppe, 9.6.1937: „Süsse

Marianne, Du bist zauberhaft! Toi! toi! toi!    Elsa Wagner und 

1 Foto von Elsa Wagner als Marthe in Goethes « Faust ». Foto: Willott, Berlin 

Rückseitig: « Meine Liebste ! Einen innigen Geburtstagskuss! Elsa  

Berlin, 24. April 1950.  Marthe

 

1 eig. Nachricht von Claus Peymann an Marianne Hoppe, 12.2.1994, Burgtheater. 

 

Brief des Hörverlages, München, 20.10.99 an Marianne Hoppe. Nachricht, dass ihre Lesung „Der Stimmenimitator“ als „eine der künstlerisch herausragenden

Neuveröffentlichungen“ den Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhalten hat.

Anbei: Gesamtverzeichnis Herbst 1999 vom Hörverlag. Anbei auch Kopie der

Preisvergabe an Marianne Hoppe

 

1 Fotopostkarte von Therese Giehse (Bild vorne: Junger Zwergesel), Zürich, 1954, an Marianne Hoppe

 

1 Telegramm von Therese Giehse an Marianne Hoppe, 25.4.1954 aus Zürich nach

Scharam

 

Brief von Marianne Hoppe an ihre Schwester Gerda („Mein liebes Müppschen“),

Berlin, 8.10.1925 [oder 1928 ?]

 

1 eig. Entwurf eines Briefes von Marianne Hoppe an Charlotte Bildt, 22. August [o.J., um 1926/27]

 

1 masch.-schr. Notiz von Marianne Hoppe, 23.12.1992. Ihre Gedanken beim Alleinsein. Auch über Schreibmaschine „Erika“ (um 1949 in Hamburg erstanden) und ihren „gotischen Stuhl“ und Tisch (erstanden 1931)

 

1 masch.-schr. Artikel (wohl Rede-Entwurf) von Marianne Hoppe über Jürgen Fehling als Regisseur

 

Masch.-schr. Brief von Willy Brandt, Bundeskanzler, Bonn, den 28.12.1969, an

Marianne Hoppe, Wurzerstraße 16 

 

20 Seiten masch.-schr. Manuskript-Durchschläge von Theodor W. Adorno: „Kleine Proust-Kommentare“.  Mit handschr. Bemerkungen wohl von Adorno.

Vermutlich zu einer Rede Adornos anlässl. der Feier zur Fertigstellung der deutschen Ausgabe des Romans von M. Proust bei Suhrkamp. Auf der ersten Seite handschr.

Vermerk von Adorno: „Alla mia carissima Marianne mit innigstem Dank für die zweite

Dampferfahrt“ von ihrem {Teddio}  Weihnachten 1957

 

1 eig. kurzer Brief von Botho Strauß an Marianne Hoppe, 29.8.94, o.O. „Liebe, Verehrte, hab nichts Schöneres seit langem empfangen als Ihre

unmittelbaren Worte zu und nach „Gleichgewicht“. Die Freude darüber hat manchen Gram verjagt. Ich danke von Herzen. Ihr Botho Strauß

 

1 eig. persönliche Notiz von Marianne Hoppe an Gustaf Gründgens:

„Lieber Gustaf! Du bist sehr müde – ich will schon schlafen – Du paßt immer auf mich auf, darüber freue ich mich. ...“

                                                             

1 masch.-schr. Vertrag zwischen Marianne Hoppe und dem Burgtheater, Dauer:

17.1.1991 bis 16.2.1991. Mit Unterschriften von Claus Peymann und Marianne

Hoppe (zu Heldenplatz von Thomas Bernhard)

 

Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 1 Seite masch.-schr. Spielplan-Übersicht zu

Das Konzert und Hamlet, März/April [1963, Folgevertrag!] (blau unterstrichen) 

(Mit Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens, der auch Regie geführt hat)

 

1 masch.-schr. Brief von Otto Sertl, Direktor der Salzburger Festspiele, an Marianne Hoppe, Salzburg, 14.4.1986, nach Scharam. Hatte sie am Karsamstag in Scharam besucht. Bedauert, dass sie im kommenden Sommer (also 1987) nicht an einer Schauspielproduktion mitmachen kann. Aber freut sich auf ihren Vorschlag, am 7.8.1986 eine Lesung von Kleists Das Erdbeben in Chili abzuhalten. 

Dem Brief liegt der (beiderseits unterschriebene) Vertrag über diese Lesung bei. Auch Schallplattenaufnahme ist geplant.

 

1 Brief von Rechtsanwalt Jörg Bofinger (Berlin), 22.7.1997, an Geschäftsführer des Berliner Ensembles, Herrn Sauerbaum.

Findet es unangemessen, wenn das Berliner Ensemble Marianne Hoppe „aus rein pragmatischen Gründen“ nur noch einen Vertrag bis Ende des Jahres (also Dez. 1997) gibt. Besteht auf Jahresvertrag für sie. 

 

1 (beiderseits unterschriebener) Dienstvertrag zwischen dem Berliner Ensemble und

Marianne Hoppe vom 22.11.1996 über ihre Mitwirkung in den Inszenierungen Quartett von Heiner Müller, Monsieur Verdoux von Werner Schröter und Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Brecht (Regie: Heiner Müller. Rolle:

Schauspieler).

Vertragsdauer: 1.4.1996 bis 31.7.1997.

 

1 masch.-schr. Brief des Berliner Ensembles an Marianne Hoppe mit

Vorstellungsterminen für Monsieur Verdoux im Mai 1997, von Arturo Ui in Hamburg (Mai 1997) und in Istanbul (ebenfalls Mai 1997). Gastspiel von Arturo Ui in Lissabon am 1.9. (Anreise) bis 8.9.1997 (Rückreise) – was schon zum neuen Vertrag gehört.

Die Tournee geht mit Arturo Ui nach Südamerika (Buenos Aires/Sao Paulo/MexikoGuanajuato), beginnt am 2. Oktober (Anreise) und endet am 19. Oktober (Rückreise).

 

1 masch-schr. Brief vom 16.7.1962 und „Vertragsbestätigung“ von Helmut Henrichs an Marianne Hoppe (in Bad Hersfeld, Hotel Waldeck) für Residenztheater München über Ödipus 1963, Regie Noelte. 

Dauer: 1.9.1962 – 31.1.1963. 

 

1 masch.-schr. Briefdurchschlag von Marianne Hoppe, 19.7.1962 an Staatsintendant Henrich, Residenztheater München. „...die beiden Theaterbüros werden es sicherlich mit der Abstimmung der „Konzert“-Vorstellungstermine nicht schwer haben.“

 

1 masch.-schr. beiderseits unterschriebener „Dienstvertrag“  vom 13.9.1940 zwischen Marianne Hoppe und dem Preußischen Ministerpräsidenten, vertreten durch den General-Intendanten der Preußischen Staatstheater zu Berlin, Heinz Tietjen. Unterzeichnet von „Marianne Gründgens“.

Vertragsdauer: 15.8.1940 – 14.8.1941.

„Kunstfach“: „I. Fachschauspielerin nach Individualität“.

 

1 masch.-schr. „Dienstvertrag zwischen Marianne Hoppe (adressiert an die

Wurzerstraße 22 in München) und der „Neuen Schauspiel AG, Zürich, 4.8.1964.

Unterzeichnet von Kurt Hirschfeld. Ohne Unterschrift von Marianne Hoppe. Vertragsdauer: Spielzeit 1964/65 (8.10.1964 – 7.2.1965).

 

Schreiben vom Schauspielhaus Zürich (Neue Schauspiel AG), Herr Dr. Peter Löffler, Zürich, 5.8.1964, an Marianne Hoppe, Wurzerstraße. 

Mit der Klytemnästra werden sie sich recht und schlecht behelfen, so dass es nun für Marianne Hoppe bei der Rolle der Augusta Tabor in Zuckmayers Stück Das Leben des Horace A.W. Tabor als einzige Rolle bleibt. Vertrag bis 7.2. 1965 befristet, da Marianne Hoppe danach anderweitig besetzt ist.

 

1 grüner Briefdurchschlag von Marianne Hoppe, 20.8.1964, an Herrn Löffler

Dankt für Übersendung des Vertrags und erwartet in weiteren 2 Punkten

Übereinstimmung mit dem Theater. Betr. Geld und Berücksichtigung ihrer Münchner Tätigkeit.

 

1 Einladungskarte des Bundeskanzlers an Marianne Hoppe zum Eröffnungsakt (14.10.1955) des wiederaufgebauten Burgtheaters.

 

1 Telegramm (gerahmt) von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, 20.9.1941, Berlin: „Es ist wie beim Skat Stop Immer Trumpf spielen Stop Erst Schoenheit dann Klugheit und dann das helle saubere Herz“.

 

1 Vertrag vom 16.12.1954, [Korrektur: 1955], Düsseldorf, zwischen Düsseldorfer Schauspielhaus (Gründgens) und Marianne Hoppe (nicht unterzeichnet, vermutl.

Durchschlag zum Verbleib bei ihr.

Dauer: 1.1.1955 – 31.7.1955

Fach: als Schauspielerin, nach Individualität.

 

1 Vertragsbestätigung vom 21.11.1961, Deutsches Schauspielhaus Hamburg (Gründgens) an Marianne Hoppe, Das Konzert von Hermann Bahr betreffend. Von 1.4. – 30. Juni 1962 (Adresse Hoppe: Stallupöner Allee 49, Berlin-Charlottenburg).

 

1 masch.schr. Begleitbrief von Gründgens, 21.11.1961, wegen Marianne Hoppes Engagement in Das Konzert. Darin schreibt er u.a. „Ich habe mich nun entschlossen, meine Rolle in Albert Heink umzutaufen, weil mir die Identität der Vornamen auch schon sehr lästig ist (wieso ich auf Albert komme, was ich einen scheußlichen Namen finde, weiß ich selber nicht, aber es soll dabei bleiben).

   Die Striche gehen Dir so rechtzeitig zu, daß Du am 1. April gelernt auf die Probe kommen kannst.“

 

1 masch.-schr. Brief von Gustaf Gründgens mit vertraglicher Bestätigung vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Gründgens, an Marianne Hoppe, 16.10.1962. Enthält Folge-Engagement wegen Das Konzert, 1.3. – 30.6.1962.

 

1 masch.-schr., beiderseits unterschriebener Vertrag vom September 1989 zwischen dem Burgtheater (Claus Peymann) und Marianne Hoppe wegen Heldenplatz von Thomas Bernhard. Dauer: 1.9. – 31.12.1989.

 

1 masch.-schr. beiderseits unterschriebener Folgevertrag zwischen dem Burgtheater (Peymann) und Marianne Hoppe wegen Heldenplatz.

Dauer: 1.1.1990-30.6.1990.

 

1 eig. Brief von Claus Peymann, Berliner Ensemble, an Marianne Hoppe, o.D., zum Geburtstag. Adressiert an „Ruhesitz am Zoo“, Kurfürstenstraße 104. 

 

1 masch.-schr. „Unverbindliche Spielplanvorschau“, Juni 1969, Residenztheater

München (Marianne Hoppe spielte in den Zofen von Genet die „Gnädige Frau“).

 

1 eig. Abschrift Marianne Hoppes aus Der Mythos des Sisyphos von Camus. „Von allen Schulen der Geduld und der Klarheit ist das Schaffen die wirksamste. Es ist zudem das erschütternde Zeugnis für die einzige Würde des Menschen; die eigensinnige Auflehnung gegen seine Lage, die Ausdauer in einer für unfruchtbar erachteten Anstrengung, Selbstbeherrschung, die genaue Abschätzung der Grenzen des Wahren, Mass und Kraft. Sie begründet eine Askese....“

 

Kopie der Rede des Regisseurs Prof. Willi Schmidt, gehalten zur Verleihung des Hermine Körner-Preises am 25.5.1975 in der Akademie der Künste in Berlin.

 

 

Box 1,3

 

Konvolut von 21 beidseitig beschriebenen DIN A 4-Blättern (also 42 Seiten) mit eigenh. Tagebuchaufzeichnungen von Marianne Hoppe ab 5.1.1983 (Griechenland) bis 13.10.1983.

 

1 masch.-schr. Brief von Rudolf Augstein an Marianne Hoppe, Hamburg, 24.4.2001

(an Ruhesitz am Zoo)

„Allerliebste Marianne Hoppe, 

ich bitte Sie, nie wieder solch einen unfähigen Interviewer an Sie heranzulassen.

Nehmen Sie bitte lieber mich. Sie waren großartig! Dass Sie über Gustaf kein böses Wort gesagt haben, was sie leicht hätten tun können, hat mich besonders gerührt. Ich liege Ihnen zu Füßen und hoffe, daß ich Sie noch einmal sehe, bevor ich mich zur großen Armee verfüge. [...]“       

 

1 eig. Brief von Günther Rühle an Marianne Hoppe, Bad Soden-Altenhain, 30.5.1990. Darin ausführlich und begeistert über Marianne Hoppes Darstellung des Lear in Bob Wilsons Inszenierung von Shakespeares König Lear.

Dabei: Zeitungsausschnitt aus New York Times, 20.5.1990, mit Interview Wilson, von Arthur Holmberg.

 

1 von Will Quadflieg und Robert Freitag am 27.4.1963 unterzeichneter Vertrag zwischen „Die Schauspieltruppe“ (W. Quadflieg, Maria Becker, Robert Freitag), Zürich und Marianne Hoppe wegen Gastspiel Das Konzert. (Ab 28.12.1963)  Tournee fand nicht statt wegen des plötzlichen Todes von Gustaf Gründgens, der mitspielen sollte. 

 

1 von Will Quadflieg und Robert Freitag am 27.4.1963 unterzeichneter Folgevertrag über Tournee vom 31.12.1963 bis 8.4.1964.

 

1 von Hans Lietzau unterschriebener Vertrag zwischen Staatliche Schauspielbühnen Berlin/Schiller-Theater und Schloßpark-Theater (Lietzau) und Marianne Hoppe vom 3.1.1974 wg. Jagdgesellschaft von Th. Bernhard. Dauer: 1.3.1974 bis einschl.

28.6.1974 (Deutsche Erstaufführung!) und 8.8.1974 bis einschl. 31.12.1974.

 

1 Vertragsbestätigung des Schillertheaters für Marianne Hoppe vom 18.6.1959 über Süßer Vogel Jugend von Tennessee Williams (Deutsche Erstaufführung). Dauer: 12.8.59 bis einschl. 15.12.1959.

 

1 weitere Vertragsbestätigung des Schillertheaters für Marianne Hoppe vom 1.6.1960 für die Zeit vom 16.8.1960 bis 15.2.1961 („als Schauspielerin“, keine Rolle genannt).

 

1 weitere Vertragsbestätigung des Schiller-Theaters vom 5.5.1961 für die Zeit vom 21.8.1961 bis 30.9.1961.

 

1 Brief vom 4.4.1961 vom Geschäftsführer des Schiller-Theaters an Marianne Hoppe, sie möge für Aufführung zur Verfügung stehen. Bitte um unbezahlten Urlaub abgelehnt. 

Eig. Kommentar von Barlog am unteren Briefrand: „Liebe Marianne, ohne Dich geht das Stück kaputt.“ (Betr. entweder Egmont, Totentanz oder Der blaue Boll)

 

Vertragsbrief (Beigabe des Vertrages fehlt) von Oskar Fritz Schuh (Deutsches Schauspielhaus Hamburg), 2.6.1965, für Marianne Hoppe, über die Monate Oktober, November, Dezember 1965.

 

1 eig. Briefkarte von Hans Lietzau und Ehefrau Carla, 25.12.1976 zu Weihnachten/Neujahr. Darauf gedruckter Text von Tucholsky: 

„Was wissen wir von der Zeit ...

Wir stehen davor wie der Wanderer vor der roten Felswand, viel zu nah, um ihre Struktur, geschweige denn ihre Schönheit zu sehen!

Was wissen wir von unserer Zeit? Wir sind ihre Instrumente, und ich glaube, daß der noch ihr bestes ist, der sich ihr nicht entgegenstemmt.“

 

1 gebundenes, masch.-schr. Filmprotokoll (Kopie) der Gustaf Gründgens Produktion der Terra Filmkunst zu Der Schritt vom Wege (zum kompletten Film) mit sämtlichen Kameraeinstellungen, Länge der Einstellungen u.s.w.

 

1 Effie-Briest- Filmexposé von Gustaf Gründgens (in rotem Schnellhefter, masch.schr. Durchschlagsseiten). Darin u.a. : „Gedanken zu einem Film nach Theodor Fontanes Roman Effie Briest von Gustaf Gründgens“ [10 masch.-schr. Seiten] „[...] Zu Beginn des Films ist diese Effie, - die fast eine stumme Rolle sein kann – weil sie alles innerlich erlebt, erleidet und an sich vorüberziehen lässt, w e i l  m e h r  i h r 

H e r z  s p r i c h t  a l s  i h r  M u n d , ein Kind von 16 Jahren. [...]“

Beilage: 1 Zeitungsausriss mit ausführlicher Filmkritik von Joachim Bremer unter der Überschrift: „Ein Schritt vom Filmwege. Starker Uraufführungserfolg von Gustaf Gründgens´ ´Effi Briest´-Verfilmung im Capitol“.

 

 „Fontanes Effi Briest. T r e a t m e n t. Von G. C. Claren und E. von Naso. Regie:

Gustaf Gründgens. Ein Film von der Bavaria Filmkunst. 

Es handelt sich um ein masch.-schr. Manuskript mit handschriftl. Eintragungen zu 58

Bildern, bestehend aus 65 paginierten Seiten und etlichen Zusatzseiten über Änderungen zu diversen Bildern. Enthält auch einen eigenh. Brief von E. von Naso an Gustaf Gründgens, Berlin, 4.5.1938, zu einigen Seiten mit Änderungen. 

 

1 blaues Fotoalbum mit Stoffeinband: Darin sehr gut erhaltene größere 18 sw-Fotos von Marianne Hoppe (u.a. Filmpartnern) in dem Film Ein Schritt vom Wege in der Verfilmung von Gustaf Gründgens. 

Dabei ein Konvolut von 13 kleinen sw-Fotos zu den Dreharbeiten Ein Schritt vom

Wege mit Gustaf Gründgens, Marianne Hoppe, Paul Hartmann u.a. –       Drehort: Rittersgut Dahlewitz

Aufgenommen von Gisela Titze, die auf dem Rittersgut Dahlewitz als 17-Jährige Auszubildende ihr „Pflichtjahr“ absolviert hat. Als sie hörte, dass auf dem Gut gedreht wird und dass man zuschauen darf, fotografierte sie auch. 

Glaubte, dass Fotos und Abzüge bei Kriegsende von den Russen entwendet worden seien, hat die Abzüge allerdings in einer unbeachteten Schachtel nach 47 Jahren wiedergefunden. 

Ebenfalls dabei: 1 eigenh. Brief von Gisela Titze vom 14.1.1992 (nun 71 Jahre alt) an Marianne Hoppe, in welchem sie ihr das Album und Fotoabzüge schenkt. Ausführlich auch über ihre Bewunderung des Schauspieler-Ehepaars Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens. 

(Beiliegend auch eine Zeitungskritik von Anne Rose Katz über Marianne Hoppe in dem Fernsehfilm Ich bin Elsa (ARD/BR).

 

1 gedruckte Partitur (Schott, Mainz) zu In hora mortis von Hans-Jürgen von Bose.

Für Sprecher und Streichorchester auf Gedichte von Thomas Bernhard.

(Quartausgabe mit grünem Pappumschlag, ARS VIVA. Leihmaterial. Unverkäufliches Eigentum). Mit bunten, eigenh. Einstreichungen von Marianne Hoppe Vertonung im Auftrag der KölnMusik GmbH.

UA: 10.3.1992 in Köln, Detmolder Kammerorchester, Sprecherin: Marianne Hoppe / Leitung: Christoph Poppen.

 

BOX 1,4

 

ROLLENMANUSKRIPTE / ROLLENBÜCHER                                    

 

Am Ziel von Thomas Bernhard. 

Masch.-schr. Manuskript (Kopie), mit eig. Eintragungen von Marianne Hoppe (mit

Kugelschreiber und Bleistift)

(Skandaluraufführung von Claus Peymann am Burgtheater!)

 

Arturo Ui von Brecht. Rollenmanuskript von Marianne Hoppe (ohne Bearbeitung von Marianne Hoppe, 3 ¼ DIN A 4 Seiten.

 

Quartett von Heiner Müller. Kopie eines masch.-schr. Bühnenmanuskripts (in weißem Schnellhefter. Stark verknickt. Mit vielen eig. Eintragungen von Marianne Hoppe.

 

Savannah Bay von Marguerite Duras. Deutsch von Elisabeth Plessen. Masch.-schr. Bühnenmanuskript zur Urauff. mit vielen eig. Eintragungen von Marianne Hoppe.

(Für die Darstellung dieser Rolle hat sie den Kunstpreis der Stadt Berlin erhalten)

 

Die See von Edward Bond. Deutsch von Harald Müller. Masch.-schr. Manuskript des

Suhrkamp Verlags. Mit vielen eig. Eintragungen von Marianne Hoppe

 

BÜCHER

 

Bücher zu zwei Filmen

 

Theodor Fontane: Effi Briest. 266 S. mit 32 Bildtafeln und 4 Federzeichnungen. 

Mit veröffentlichten Filmfotos aus Der Schritt vom Wege von Gustaf Gründgens.

„TERRA“-Filmkunst Ges. Berlin. Mit Marianne Hoppe als Effi, Carl Ludwig Diehl als

Instetten, Paul Hartmann als Crampas. Paul Bildt als Herr v. Briest, Käthe Haack, Max Gülstorff, Elisabeth Flickenschildt (Marietta Tripelli) und Hans Leibelt (Ministerialrat Wüllersdorf). 

 

Theodor Storm: Der Schimmelreiter. Mit 96 ganzseitigen Lichtbildern aus dem gleichnamigen Film und nach Landschaftsaufnahmen. Hannover: Adolf Sponholz Verlag 1934. Mit eigenh. Widmung von Margarethe Hoppe vom 12.6.1934.

 

PUBLIZIERTES von MARIANNE HOPPE:

 

 Mein erstes Engagement. Theaterleute erinnern sich. Hrsg. von Hans Peter Doll. Stuttgart: Engelhorn 1988.

 

 Mein Elternhaus. Ein deutsches Familienalbum. Hrsg. von Rudolf Pörtner. München:

dtv 1986. Copyright: Econ Verlag, Düsseldorf und Wien 1984. Darin: Marianne Hoppe: Mein Pony hieß Blanca, S. 117-128.

 

Marianne Hoppe: Mit einmal Lesen ist nichts getan. In: Frankfurter Bücherstube.

Almanach 1993. Frankfurt/Main 1993, S. 15 f.

 

LESE-EXEMPLARE:

 

Gertrud von LeFort: Die Letzte am Schafott. Reclam Heft. 

Von Marianne Hoppe eigenh. bearbeitetes Leseexemplar. 

 

Goethe. Märchen. Der neue Paris . Die neue Melusine. Das Märchen. Hrsg. von Katharina Mommsen. Insel Taschenbuch 825.  1. Aufl. Frankfurt/Main 1984.

Darin für Lesung von Marianne Hoppe eigenh. bearbeitet: Der neue Paris.

Knabenmärchen. Auf der letzten Seite der handschriftliche Vermerk „Fürs Märchen: Martin Walser. Zum Hecht 36, 777 Überlingen.

 

Goethe – Novalis: Das Märchen von der Lilie und der schönen Schlange. Vier ausgewählte Märchen.

Enthält von Goethe: Das Märchen von der Lilie und der schönen Schlange (aus

Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter) bearbeitet von Marianne Hoppe als

Lesetext.) und Der neue Paris (aus Dichtung und Wahrheit)

Enthält von Novalis: Klingsohrs Märchen (aus Heinrich von Ofterdingen) und Das

Märchen von Hyazinth und Rosenblüthchen (aus Die Lehrlinge zu Sais)

Stark bearbeitet für Lesungen nur die beiden Goethe-Texte. Novalis-Text Hyazinth... leicht bearbeitet.

 

 

BOX 1,5                                                                                              

 

 

Calderon: Das große Welttheater. Diogenes Taschenbuch 21537 Enthält wenige Striche von Marianne Hoppe.

 

Thomas Bernhard: Der Stimmenimitator. Suhrkamp Taschenbuch st 1473.

Von Marianne Hoppe eigenh. leicht bearbeitetes Leseexemplar mit Einmerkzetteln. 

Inliegend auch eine Quittung vom „Hotel Gasthof Forelle“ in Siegsdorf, 7.9.2001

 

Ockerfarbener Schnellhefter mit Texten für Th. Bernhard Lesung (von Marianne

Hoppe eingestrichene Manuskripte, nicht ergiebig) am 24.2. in der Galerie auf Zeit in Berlin, Auguststraße 71, 10117 Berlin. (Oder: Thomas Günther, Richard-Sorge-Str. 64, 10249 Berlin). Länge: ca. 35-40 Minuten.

 

Heinrich von Kleist: Die Marquise von O...  und Das Erdbeben in Chili.

Erzählungen. Stuttgart: Reclam Universalbibliothek 8002. Darin eingestrichen von Marianne Hoppe: Das Erdbeben in Chili.

 

Heinrich von Kleist: Anekdoten. Kleine Schriften. Dtv Gesamtausgabe 5. DTV 1964. Darin viele Texte von Marianne Hoppe für Lesung bearbeitet.

 

Theodor Fontane: Effi Briest. Kopiertes Typoskript des Romans mit vielen Einstreichungen und Anmerkungen von Marianne Hoppe für ihre Lesungen.

 

Tennessee Williams: Plötzlich letzten Sommer. Masch.-schr. Bühnenmanuskript vom S. Fischer Verlag.

Darin von Marianne Hoppe eigenh. bearbeitet die Rolle der Mrs. Venable. Mit

Kugelschreiber auf vorderer Umschlagseite: „M. Hoppe“. (Tourneetheater! Marianne Hoppe lernte bei dieser Produktion ihre spätere Lebenspartnerin Anni Mewes kennen)

 

Radio-Lesung:

ORF Radio Salzburg/Abtlg. Kultur (in orangenem Briefumschlag: „Du holde Kunst“.

Motto: „Auf klingenden Wellen kommen die heimlichsten Wunder“. Gedichte von Christian Morgenstern, Carl Zuckmayer, Hermann Hesse, Hans Leip, Josef Weinheber, Josef Leitgeb, Ricarda Huch.“ Auswahl: Klaus Gmeiner.

Masch.-schr. Lesemanuskript mit Einstreichungen von Marianne Hoppe.

[Vorne der Vermerk „Absage“]

Weiteres Exemplar für Lesung in diesem Rahmen unter dem Motto: „In jedem Winkel war ein Wunder untergebracht“. Weitere unsortierte Kopien von abgetippten Gedichten, auch Seiten mit Kopien aus Büchern.

 

Paul Celan Nelly Sachs  Briefwechsel. Kopierter Text (mit Heftstreifen) der Ausgabe bei Suhrkamp. Mit Einstreichungen von Marianne Hoppe.

 

Roter Schnellhefter mit Kopien von Erzählungen von Thomas Bernhard (Die Mütze, Viktor Halbnarr, Attaché an der französischen Botschaft) Mit Einstreichungen von Marianne Hoppe. Inliegend: Durchschlag einer masch.-schr. Seite:  „Wie sich meine Frau einen Beamten denkt“ (Storm).

 

 

AUS ZEITUNGEN 

 

Zeitungsausriss: „Um sie ist stets Menschentum“. Artikel von Klaus Geitel. Undatiert. Zum 85 Geburtstag von Marianne Hoppe (also zum 87. Geburtstag!).

 

 „VORWORT“. Schauspiel Frankfurt, Mai/Juni 1990. Darin über Marianne Hoppes Lear.

 

Kritik von Karlheinz Roschitz  über Inszenierung Heldenplatz, in ??. Dienstag, 8.11.1988. (Zeitungsname unklar, herausgelöstes Doppelblatt). 

 

Der Stern, 17.5.1990. Darin Artikel über Marianne Hoppe und bevorstehende Premiere des Lear.

 

Frankfurter Rundschau: „Bilder im Wimpernschlag“. Artikel über Lear von Daland

Segler. (Ausriss)

 

„The European“, Weekend July 27 – 29 1990: “Bound upon a wheel of fire”.

Englischsprachiger Artikel über Marianne Hoppes Lear-Darstellung von Denis

Staunton. Mit Foto der Hoppe als Lear (im roten Mantel, darunter grünliches Gewand).

 

Großer, bebilderter Artikel (Farbkopie) über Marianne Hoppe: „Mariannes Weg als Künstlerin“, 2 A3-Seiten, Fotos zeigen ihre Wohnung in der Caspar-Theyss-Str. 14 im Grunewald in Berlin. [Aus „Filmwelt“, anläßlich ihres letzten Films

Oberwachtmeister Schwenke (1935) mit Emmy Sonnemann als Bankiersgattin Lena Wenkstern und Sybille Schmitz als Zofe. Es fehlt die originale Seite, auf der die

Besprechung des Films beginnt. Ist nur als Scan dabei.)

 

 

BOX 2,1                                                                                                          

 

1 Tonkassette: Metamorphose einer Stimme (Radiosendung). 

 

3 Dias von Marianne Hoppe und Werner Schroeter während der Dreharbeiten zu dessen Film Die Königin. (Fotograf: Benedikt Hoppe) [Zusammen abgelegt mit 37 weiteren Dias in Box Ü 3,1]

 

Autografen und Fotos

 

1 gr. sw Inszenierungsfoto zu:

Artisten von Watters, Hopkins. Berlin, Deutsches Theater, 1928. 

Regie: Max Reinhardt  Bühnenbild: Ernst Schütte. Mit Grete Mosheim als Bonny und Waldimir Sokoloff als Skid. (Foto stammt aus dem Archiv der Max-ReinhardtForschungsstätte (Nr. der Aufnahme: BI2282).

 

1 sw (Rollen?)porträt von Marianne Hoppe mit geschlossenen Augen und leicht geöffnetem Mund. Fotograf: Liselotte Strelow, Berlin, Kurfürstendamm, z. Zt. in Detmold. 

 

1 eig. Briefpostkarte von Charlotte Bildt, Ehefrau des Schauspielers Paul Bildt, an

Marianne Hoppe, 17.5.1941. Dankt ihr für ihre „wundervolle Darstellung der Franziska in dem Film Auf Wiedersehen Franziska, „die uns alle so nahe angeht, unsere Seele erschüttert und ihr zugleich so wohl getan hat, weil es Mädchen, Frau,

Mensch Franziska ist – mit Liebe und Menschenwürde, - mit Hingabe und

Selbstbewahrung.“  

 

1 masch.-schr. Brief von Dr. Gerhard Weise, Filmmuseum der DDR, Potsdam, an Marianne Hoppe, BF-Agentur, München, undatiert. Weist Marianne Hoppe darauf hin, dass am 1.2.1983 im Knobelsdorffschen Marstall des ehemaligen

Stadtschlosses von Potsdam die ständige Ausstellung ´Deutsche Filmgeschichte´ fertiggestellt und damit das Gesamtmuseum mit einer Ausstellungsfläche von ca. 900 m2 - ... vom Minister für Kultur der DDR eröffnet worden ist.“ Zählt Marianne Hoppe zu den „hervorragenden Persönlichkeiten des deutschen Films“, weshalb auch sie im Filmmuseum gewürdigt wurde. 

 

1 Antwortschreiben von Marianne Hoppe an Herrn Dr. Weise, 24.3.1983 (Briefdurchschlag). Bedankt sich für seinen Brief.

„... Die flüchtigen Zeichen, die wir setzen können, durch den Film ein wenig, aber nur ein wenig dauerhafter gemacht, gehen so rasch verloren. Umso schöner ist es, zu wissen, dass durch das Filmmuseum im Knobelsdorffschen Marstall in Podsdam [sic] nun diese Ausstellung eröffnet wurde von der sie mir berichten und in dem auch meine Person einen Platz hat und in der Erinnerung gehalten wird.

   Es ist mir immer eine grosse Freude, dass noch relativ viele Menschen sich an meine Arbeiten, an meinen nun schon langen Weg erinnern – in den Herzen sind wir am besten aufgehoben!“

 

1 eig. Brief (mit Umschl.) von Carl Zuckmayer an Marianne Hoppe nach Tunbridge-

Wells (Kent), 9.8.1973, Saas-Fee (Schweiz). Betrifft Thomas Bernhards Jagdgesellschaft, ein Stück mit „Strindbergischer Intensität“; hält die Rolle der Generalin für Marianne Hoppe sehr geeignet.

 

1 eig. Brief-Postkarte von Zuckmayer an Marianne Hoppe, München, 16.5.1969.

 

1 masch.-schr. Brief von Theodor Adorno an Marianne Hoppe, Frankfurt/Main 28.3.1957. Über Oertel, der vor hat, energisch in der Sache Carl [d.i. Dreyfus] zu handeln, nicht nur mit Rücksicht auf dessen Qualifikation – und er meint, dass bei dem Mangel an geistig in Betracht kommenden Menschen in der Filmdramaturgie Carl wirklich gute Aussichten hat.

 

1  masch.-schr. Brief von Theodor Adorno an Marianne Hoppe, Frankfurt/Main

14.6.1968

 

2  eig. Brief-Postkarten (mit Umschl.) von Paula Wessely an Marianne Hoppe, 2[9?].VIII.1965. 

Betrifft Marianne Hoppes Auftritt als Deborah in Alle Reichtümer der Welt von

Eugene O´Neill (Regie: Oscar Fritz Schuh, Premiere (Dspr. Erstauff.): 1.8.1965

Salzburger Festspiele, Landestheater. „Sie sind herrlich, vollendet als Deborah ...“

 

7.11.1965: Dank für ihre schönen Rosen.

 

1 eig. Briefkarte (2 Blatt) von Paula Wessely an Marianne Hoppe, Wien, 20.2.1991.

 

1 gedruckte Briefkarte mit Heiratsanzeige von Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe, Gut Zeesen, Mark. 19. Juni 1936.

 

1 eig. Briefkarte (mit Umschl.) mit eig. Neujahrswünschen von Otto Hahn an Marianne Hoppe, Göttingen, den 29.XII.1964.

 

1 Zeitungsartikel „BZ am Mittag“ vom 6.6.1932. Enthält Artikel über Gustaf Gründgens und seine eventuelle Intendanz in Berlin (mit abgedr. Porträtfoto von Gründgens).

 

1 masch.-schr. Brief von Klaus Täubert, Berlin, 24.11.1982 an Marianne Hoppe.  Betrifft Klaus Manns Roman Mephisto. Versteht nicht, warum Gründgens sich so vehement gegen das Erscheinen des Buches eingesetzt hat.

 

1 eig. Postkarte von Elisabeth Bergner an Marianne Hoppe, Schweiz, 27.7.1982 (Poststempel).

 

1 rote Weihnachtskarte mit eingeprägten Goldengeln von Elisabeth Bergner, 16.12.1982, London, eig. an Marianne Hoppe. 

 

1 eig. Briefkarte von Elisabeth Bergner an Marianne Hoppe, undatiert (um Mai 1946).

 

1 Foto von einer abfotografierten Plakette mit Abbild von Elisabeth Bergner. Darunter die Inschrift  „Premio Eleonora Duse                 a ELISABETH BERGNER

                Ente Festival Asolo 1982

 

1 eig. Briefkarte von Herta Gravina an Marianne Hoppe, 6.10.1959

 

1 masch.-schr. Brief (mit Umschl.) von Viktor von Struve Filmproduktion GmbH, Wiesbaden, 26.2.1954, an Marianne Hoppe. Betrifft Abrechnung über den Film „Der Mann meines Lebens“. Enthält auch Nachweis über einbehaltene Abzüge.

 

1 Schreiben von der Direktion der Salzburger Festspiele, 14.12.1954, an Marianne Hoppe. Betrifft Persephone von Igor Strawinsky, Ballettabend in der Saison 1954/55. Anfrage, ob sie die Sprechrolle in der Persephone übernehmen möchte, wie sie das schon früher einmal bei einer Aufführung des Werkes getan hätte. Müsste ab August 1955 in Salzburg anwesend sein. 

 

Ausschnitt aus Zeitung mit Todesanzeige von Gustl Mayer (26.4.1898, Wien – dort, 21.1.1983)

 

1  kl. Farbfoto von Marianne Hoppe (Foto von Benedikt Hoppe).

 

2  Farbfotos von Marianne Hoppe (Fotos von Benedikt Hoppe) vor dem Fontanehaus mit Apotheke in Neuruppin.

 

1 Farbfoto von Marianne Hoppe in Scharam im Garten, mit Sonnenbrille in der Hand. Ca. 1988, sie trägt den Hermine Körner Ring (Foto von Benedikt Hoppe).

 

1 masch.-schr. Brief von Intendant Prof. Rohmer, Deutsches Theater und

Kammerspiele (Staatstheater der DDR), 5.9.1983, an Marianne Hoppe (mit Umschl.)

Am 29. September 1983 begeht das Deutsche Theater den 100. Jahrestag seines Bestehens. „An diesem Tag wird das Theater nach umfassender Rekonstruktion und denkmalspflegerischer Restauration von den Bauleuten wieder an sein Ensemble übergeben. Am Abend findet die Wiedereröffnung mit einer Aufführung von Goethes Torquato Tasso in der Regie von Friedo Solter statt.“ Über seine Repertoire-Pläne im Sinne eines sozialistischen Theaters usw., umfassendes Fest-Programm. Lädt Marianne Hoppe herzlich dazu ein. Anbei Programmzettel.

 

1 masch.-schr. Brief von Marianne Hoppe (Durchschlag) an Prof. Rohmer, 8.10.1983 [Folgeseite fehlt]. Kommt gerade aus Griechenland-Urlaub zurück, daher zu spät seine Einladung zum 100. Geburtstag des Deutschen Theaters erhalten. „... Die Wiege, meine schauspielerische Wiege stand dort und ich vergesse nie, wie ich zum erstenmal im Leben die Treppe in den Kammerspielen hinaufging, um mich zur Aufnahmeprüfung anzumelden. Es gelang – und schon sechs Monate später konnte ich in einer Matinée in einer kleinen Rolle auf der Bühne des Deutschen Theaters stehen, für eine erkrankte Mitschülerin einspringen und wurde dann als Anfängerin unter Vertrag genommen. Vergleichbares gibt es dann eigentlich nicht mehr, wenn man sich auch an alle Stationen erinnert durch die man gegangen ist. ...“

Kommt bald nach Berlin zu Gerty Blacher, Kaunstraße 6, und würde gerne zu

Rohmer ins Theater kommen. Möchte doch bei Gerty Blacher Nachricht hinterlassen.

 

1 masch.-schr. Brief von Intendant Prof. Rohmer, Deutsches Theater und

Kammerspiele (Staatstheater der DDR), 9.11.1983. Bedauert, dass Marianne Hoppe nicht zum 100. Geburtstag des Theaters kommen konnte. Mitarbeiterin hat sich mit der von Marianne Hoppe benannten Gerty Blacher in Verbindung gesetzt und dort den Spielplan für die kommende Saison hinterlassen. Möchten Marianne Hoppe bei ihrem nächsten Besuch in Berlin einen Theaterbesuch ermöglichen.

 

1 masch.-schr. Brief vom Deutschen Theater Berlin (Dramaturg Hans Martin Rahner) an Marianne Hoppe, Berlin, 11.7.1991. Ausdruck seiner Freude, dass sie am

29.9.1991, 11 Uhr, im Deutschen Theater Kleist lesen wird. Sie wird in der Akademie der Künste im Hanseatenweg untergebracht sein.

 

1 masch.-schr. Brief von Prof. Werner Mangold (Institut für Soziologie der Universität Erlangen-Nürnberg) an Marianne Hoppe, 23.9.1981. Möchte Informationen über Carl Dreyfus. Bemüht sich für eine Studie, mehr über dessen Lebensweg zu erfahren. Legt zweiseitigen biogr. Abriss bei.

 

1 masch.-schr. Brief von Curt Riess (Scheuren auf der Forch, Kanton Zürich), an

Marianne Hoppe, 10.4.1985 „... Es geht wieder los...“ Berichtet, dass zwei oder drei Personen beschlossen haben, aus dem Roman Mephisto von Klaus Mann ein

Theaterstück zu machen. „... Meine Sorge ist, dass mal wieder versucht wird, einen

Mann wie G.G. in den Dreck zu ziehen. ...“

 

1 Brief (Durchschlag) von Marianne Hoppe an Curt Riess, 19.4.1985. Antwort auf obigen Brief von Curt Riess.

 

Feldpost: 

1  eig. Brief von Leutnant K. Gaitzsch an Marianne Hoppe, „im Süd-Osten 17.4.41“ 

2  eig. Briefe von Moritz Hemprich (mit Umschlag) an Marianne Hoppe in „Park

Bellevue“, 6.8.41 und vom 30.6.1940

4 eig. Briefe von Uffz. Hans {Slatmes} an Marianne Hoppe 

4 eig. Briefe von Soldat Lorenz Zilken (mit kolorierten Zeichnungen für Marianne

Hoppe) 

1 eig. Brief von Friedrich Scheibe (mit 2 Fotos) an Marianne Hoppe.

 

Umschlag mit Korrespondenzen zum Thema Jamlitz:

 

1. Einladungsschreiben von der Gemeindeverwaltung Jamlitz vom 7.10.1991 an

Marianne Hoppe anlässlich einer Gedenk- und Informationsveranstaltung über das

Lager in Jamlitz, in welchem Gründgens inhaftiert war (mit Programminformation) 2.

1 Brief von der Bürgermeisterin Götze von Jamlitz an Marianne Hoppe, 14.10.1991. Schickt Marianne Hoppe die Abschrift eines Gedichts, dass angeblich von Gründgens im Lager verfasst worden war.

3.

1 Brief von Ingeborg Seyfert –Landgraf an Marianne Hoppe, 11.10.1991.

4.

1 Brief von Dorothee Ehrensberger an Bürgermeisterin Götze, 19.10.1991. Beantwortung einiger Fragen wg. Jamlitz und Absage für die Einladung am 23.11.1991. Gedicht stammt nicht von Gründgens.

 

1 eig. Brief von Heinz Tietjen an Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens, Berlin, 14.1.1941.

 

1 eig. Brief von Heinz Tietjen an Marianne Hoppe zum Geburtstag, undatiert (mit Umschl. u Vermerk: i.H. = im Hause – also zu Zeiten des Preußischen Staatstheaters am Gendarmenmarkt; Ende 30er, Anfang 40er Jahre.

 

1             gedruckte Übersicht der gegebenen Vorstellungen in der Spielzeit 1962-63 am „Deutschen Schauspielhaus in Hamburg“.

 

2             Farbfotos von Marianne Hoppe, fotografiert von Robert Newald, Wien.  Rückseitig datiert auf den 15.10.2000. Entstanden im Rahmen des Filmes Die Königin von Werner Schroeter (Wiener Filmfestival). 

 

1 kl. sw-Foto von Marianne Hoppe mit Richard von Weizäcker (Bundesverdienstkreuz), undatiert.

 

1 kl. Farbfoto von Marianne Hoppe mit Horvath-Spezialist (rückseitig aufgedrucktes Datum: Dez. 1996).

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe und Benedikt, undatiert. [um 1975 ?] Fotograf: Michael Krämer.

 

1 eig. Briefkarte von „Pinchen“, Marianne Hoppes Mutter Grete, an Marianne Hoppe,

Felsenhagen, 19.6.1938

1 eig. Brief von Pinchen an Marianne Hoppe, Felsenhagen, 19.6.1941

1 eig. Brief von Pinchen an Marianne Hoppe, Zeesen, 23.7.1941 (mit Umschl.)

1 eig. Brief von Pinchen an Marianne Hoppe, Zeesen, 27.7.1941

 

1 eig. Brief von „Müpschen“ (d.i. Marianne Hoppes Schwester Gerda, verh. Lais) an Marianne Hoppe, 27.7.1941. 

 

Drei gedruckte Empfangsbestätigungen vom Winterhilfswerk des Deutschen Volkes 1936/37 (Monate Januar, Februar, März 1937) über die gespendeten Beträge von Marianne Hoppe.

 

1 eig. Brief von Käthe Dorsch an Marianne Hoppe, Bad {Gastein?} aus der Kur, 9.7.1938.

 

1 eig. Brief von Axel Springer, Klosters, 1.3.1982, an Marianne Hoppe mit einer eig. Antwort (Briefentwurf) von Marianne Hoppe an Axel Springer. 

 

1 bemalte Karte (mit Umschl.) von Schauspielerkollegen Paul Hartmann („Paule und

Frau“) an Marianne Hoppe, 20.9.1941, zur Premiere der Turandot mit der Aufschrift

Toi! Toi! Toi!“ 

 

1 eig. Brief von Bernd Sucher (Süddeutsche Zeitung), München, 6.3.1985, an Marianne Hoppe.

 

1 eig. Brief von dem Schauspieler Peter Martin Urtel an Marianne Hoppe, Münchner Kammerspiele, undatiert (mit Umschl., Poststempel 18.9.1941).

 

1 masch.-schr. Brief (mit Umschl.) von Peter Stein (Salzburger Festspiele) an

Marianne Hoppe, Salzburg 9.7.1991. Bestätigung seiner Einladung, im

Festspielsommer 1992 in Salzburg Goethe zu lesen (mit Durchschlag im Kuvert).

 

Antwort von Marianne Hoppe an Peter Stein (2 Durchschläge), 15.7.1991. Nimmt Einladung dankend an und regt auch Lesung der Römischen Elegien an.

 

1 kurzer brieflicher Gruß (mit Umschl.) von Robert Wilson an Marianne Hoppe, New York, 5.8.1988. Mit Farbfoto von Marianne Hoppe, Bob Wilson und einer unbekannten männl. Person (in einer Gaststätte). Nicht von Benedikt Hoppe fotografiert!

 

1 masch.-schr. Brief von Bob Wilson an Benedikt Hoppe, New York, 27.8.1990. Probt in Chicago mit Jessye Norman gerade Alceste, die am 14.9.1990 Premiere haben wird.

 

1 masch.-schr.  Fax (Kopie) von Bob Wilson an Hans Peter Doll, Schauspiel

Frankfurt, 30.6.1990. Wilson würde die Lear-Inszenierung, die im Nov. 1990 nach Braunschweig eingeladen ist, gerne im Rahmen des (Wiener ?) Theaterfestivals zeigen. 

 

An Wilsons Fax angeklammert: 1 Brief (Kopie) von Claus Peymann an Bob Wilson, Wien 28.6.1990.

 

Antwort-Fax von Prof. Hans Peter Doll (Intendant Schauspiel Frankfurt) vom 4.7.1990 an Bob Wilson, Byrd Hoffman Foundation. Enthält Absage wegen LearFestival-Gastspiel.

 

1 masch.-schr.  Brief von Barbara Lüdecke an Marianne Hoppe, München, 24.4.1941. Bittet Marianne Hoppe, ihr ein kurzes Briefchen für Falckenberg zu schreiben. Sie möchte gerne einige Reportagen machen.

 

1 kurzer eig. Brief (mit Umschl.) von Giorgio Strehler an Marianne Hoppe, Milano, undatiert.

 

1 sw Autogramm-Fotokarte von Gustl Bayrhammer als Meister Eder für Marianne Hoppe. Mit persönlicher Widmung vom 2.12.1982.

 

1 masch.-schr. Schreiben von Dorothée Stöbner (Die Zeit, Hamburg) an Marianne Hoppe, Hamburg 27.8.2001.

Bezieht sich auf einen Artikel in der Zeit (von Alexander Kühn) über Marianne Hoppes „Lehrjahre“ (liegt in Zeitungs-Kopie bei, ohne Datum). Bittet um Erlaubnis, diesen Artikel in der im Aufbauverlag geplanten Buchausgabe aufnehmen zu dürfen.

Titel soll lauten: „Extraklasse. Prominente plaudern aus der Schule“, voraussichtl. Erscheinungstermin Frühjahr 2002. 

 

1 gr. sw Foto von Heiner Müller, auf der Rückseite eine Widmung an Marianne

Hoppe von Stephan Suschke zum 85. Geburtstag (also zum 87. Geburtstag!)

 

1 Taschenbuchausgabe von Der Auftrag und Quartett von Heiner Müller. Verlag der Autoren. Mit Einstreichungen von Marianne Hoppe in Quartett.

 

1 eig. Doppel-Briefkarte von Marianne Hoppe an Ilse von der Recke (Mitschülerin im Königin-Luise-Stift), Scharam, 2.6.1991. Bedankt sich für ihren Gruß und berichtet kurz, wie sie zum Theater kam.

 

1 masch.-schr. Brief von Otto Sertl an Marianne Hoppe, Salzburg, 18.4.1984. Bietet ihr die Rollen in Claudels Seidenem Schuh in der Lietzau-Inszenierung in Salzburg an. Dabei: kurzer Briefentwurf von Marianne Hoppe, 24.4.1985, mit Zusage.

 

1 masch.-schr.  Brief von Otto Sertl an Marianne Hoppe, Salzburg, 5.10.1984. Nach

Gesprächen mit Hans Lietzau steht nun fest, dass sie die Rolle der Honoria und der Schauspielerin I (nicht I und II) im Seidenen Schuh spielen wird. Außerdem schlägt er ihr für Rezitationsabend als Termin den 7.8.1985 im Mozarteum vor, zwei Wochen nach ihrer Premiere. Möchte ihm Programmvorschläge schicken. 

 

1 Brief von Dr. Franz Schuchter, Salzburger Festspiele, wegen Kostüme zu

Seidenem Schuh. Ezio Toffolutti möchte zur Erleichterung seiner Arbeit ein Foto (gesamte Körperstatur, kein Rollenfoto) mit Angabe der genauen Körpergröße eines jeden Darstellers.

 

1 Telegramm von Peter Zadek an Marianne Hoppe, Hamburg 17.1.1985.

 

Schreiben von stv. Chefredakteur Alfred Flohr, HÖRZU, Axel Springer Verlag,

Hamburg, den 5.1.1982 an Marianne Hoppe wegen Verleihung der Goldenen

Kamera. Die Jury der HÖRZU (= Fernsehkritiker der Redaktion) habe beschlossen,

Marianne Hoppe für ihre hervorragende Leistungen des Fernsehjahres 1981 mit der GOLDENEN KAMERA auszuzeichnen (für das Kabinettstückchen „Die Karten lügen nicht“, für ihre Rolle in „Der Richter“, vor allem aber für ihre Darstellungskraft in „Die Baronin“. Preisverleihung: 11.2.1982 in Berlin, Verlagshaus.

 

Antwortschreiben (Briefdurchschlag) von Marianne Hoppe an Alfred Flohr, 10.1.1982.

 

1 gr.Farbfoto von der lachenden Marianne Hoppe mit Sonnenbrille, 3.9.1996 (in einem Zimmer in der Markgraf-Albrecht-Str. Fotografiert von Nina Rücker, Berlin (Adressenaufdruck umseitig), Ullstein GmbH – Axel Springer Verlag AG.

 

1 Farbfoto-Postkarte mit Marianne Hoppe und Karin Dor in dem Film Der Schatz im

Silbersee. Constantin Farbfilm. Auf der Rückseite der gedruckte Text zum Foto: „Voll

Freude und Genugtuung sehen Mrs. Butler und Ellen die geschlagene

Verbrecherbande abziehen.“

 

1 sw Foto von der Schülerin Marianne Hoppe (mit großer Brustschleife) von 1925, mit eigenh. Widmung von Marianne Hoppe: „Meiner lieben Ilse, zum Andenken an unsere schöne Zeit auf Nr. 10. Deine Janni“ (vermutlich für Ilse von der Recke).

 

1 sw (Faschings)Postkarten-Foto von Marianne Hoppe, verkleidet in Anzug mit Regenschirm und Strohhut. Photo Held, Weimar, ca. 1926.

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe mit Brigitte Horney (größer als das Foto in der ersten Übergabeliste).

 

1 kl sw Foto mit 5erBMW in Scharam (rückseitige Datum-Stempel: 12.6.1967. 

Foto: Benedikt Hoppe. 

Links vom BMW: Autohändler Fuchs und Versicherungsvertreter, rechts: Marianne Hoppe mit dessen Ehefrau, vorn: Kinder und Boxerhündin Mona.  

 

1 gr sw Foto  von Marianne Hoppe in Griechenland, mit Blick in die Landschaft. Marianne Hoppe lachend, Sonnenhütchen tragend. Undatiert.

 

3 gr sw Fotos von Marianne Hoppe, wohl Berlin1951, mit zwei Herren und einer Dame (wohl Berthold  Berthold Viertel mit seiner Frau Liesl?) Vor einem Stand mit Kirschen, Marianne Hoppe mit Käppchen und Sonnenbrille.

 

1 Farbfoto von Marianne Hoppe vor der Schaubühne. Im Hintergrund Plakat, das

Lesung aus Theodor Fontane ankündigt. (17. Mai) Das Ganze unter dem Titel „Wanderer-Zyklus“, in Zs.arbeit mit dem Berliner Philharmonischen Orchester (auch mit Bruno Ganz und Edith Clever).

 

1 Foto, Marianne Hoppe danach im Restaurant (Foto: Benedikt Hoppe).

 

 

BOX 2,2                                                                                              

 

Ca. 100 sehr persönliche eig. Briefe und Postkarten von Marianne Hoppe an ihre

Lebensgefährtin Anni Mewes (vieles aus USA, 1975, auch 1976) und

4 eig. Briefe von Anni Mewes an Marianne Hoppe (70er Jahre), dabei einige abgetippte Gedichte von Rilke und Hebbel

1 eig. Geburtstagskarte von Anni Mewes an Marianne Hoppe

1 eig. sehr persönlicher eig. Brief von „Klaus“ an seine „Mama“ Anni Mewes

1 eig. sehr persönlicher Brief von Anni Mewes an Klaus (Zerwürfnis)

 

1 eig. Karte von Gustaf Gründgens, undat., vermutl. Anfang 40er Jahre, mit aufgedrucktem Namenszug an Marianne Hoppe:

 „Gute Nacht      Schlaf schön                 ich habe viele Allonial und keinen {B}esuch.

 Und {Hartmann} wird wohl auch nicht spielen.

                                                                                    Fein!   G

 

1 eig. Notiz von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe auf sehr dünnem Papier, o.D.

[ca. 1937]

„Dear Balconiera

Künstler totmüde

   Von grässlicher Puzzelarbeit an Regiebuch von ´Sonnenstösser´.

   Wollte warten, aber fiel um von Hunger und Schlaf.

   vielleicht höre ich Dich    vielleicht störe ich Dich     bei Nachtwanderung

                        Schlaf gut

                              G

 

1 Telegramm von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe aus Taormina, 23.3.1936, in die Caspar Theiss Straße: „Viele viele grüsse bald b[r]ief sehr herzlich     [g]ustaf

 

1 eig. bleistiftgeschriebene längere Notiz von Gustaf Gründgens [wohl an Marianne Hoppe], undatiert: (in der oberen Mitte des Briefes ist ein Dreieck mit den Enden ABC eingezeichnet: 

„Mir fällt als Bild zu meinen vielleicht unklaren {Streichung: Gedanken} Sätzen die

Figur eines Dreiecks ein [...] “ 

 

Eig. bleistiftgeschriebene Notiz von Gustaf Gründgens, Dez. 27. Mit der Überschrift: „Eine Frau die über eine diesbzg. Handlung nachdenkt“. „Unmoralisch wird für mich die Beziehung zw. Mann u. Frau dann, wenn ... 

[schwer zu entziffern]

 

 

1 Brief von Walter G. Wieser (Direktor der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien) an Marianne Hoppe, 25.4.1990. Bittet um Fotos von Marianne Hoppe und biographische Daten für die Porträtsammlung der ÖNB.

 

3 eig. Briefe von Gustav Hoppe an seine Tochter Marianne (2.3.1928, 25.4.1928,

14.3.1930)

 

Schreiben von Prof. Dr. N. Jagič, Medizinische Universitätsklinik in Wien, 24.10.1944 an die Direktion des Cottage {Sanatorium?}

Enthält „Therapievorschläge“: fleischlose Kost, viel Mehlspeisen, Novaletten forte, Fichtennadelbäder, möglichste Ruhe etc.

 

1 masch.-schr. Attest für die Staatsschauspielerin Marianne Hoppe von Prof. Dr. N.

Jagič, Medizinische Universitätsklinik in Wien, 25.11.1944. 

Marianne Hoppe bietet Zeichen allgemeiner Erschöpfung und bedarf der Erholung, um wieder arbeitsfähig zu sein. Muss bald wieder hergestellt sein, um in einem Film, zu dem sie kriegsverpflichtet wurde, mitwirken zu können. Nach dem Film bedarf sie wiederholt der Ruhe und ärztlichen Obhut.

 

1  masch.-schr. Attest von Prof. Dr. N. Jagič, Medizinische Universitätsklinik in Wien,

25.11.1944. Marianne Hoppe bedarf nach der Behandlung in Wien eines mehrwöchigen Aufenthaltes in Höhenluft (Berwang in Tirol über Innsbruck).

 

2  kl Farbfotos von Marianne Hoppe beim Holznerwirt in Siegsdorf, 1989.

 

1 kl Farbfoto von Marianne Hoppe und ? (hinter Pappfigur, nur Gesicht schaut heraus).

 

1 kl Farbfoto von Marianne Hoppe, Benedikt und Dagmar von Erffa und Michael Krämer: auf der Straße vor Kneipe „bei Thea“. F: Benedikt Hoppe.

 

1 masch.-schr. Vertrag mit Marianne Hoppe über Leihwagen auf Calamata, 26.8.1989.

 

1 masch.-schr. Gastspielvertrag zwischen Marianne Hoppe und Kleine Komödie,

1.7.1952. Rolle der Constance in Finden Sie, dass Constance sich richtig verhält?

Mit Unterschrift des Theaterleiters, nicht von Marianne Hoppe (hat aber gespielt!).

 

1 eig. Brief der Eltern an Marianne Hoppe, Zeesen, 21.7.1943.

 

1 eig. Brief von Georg Reinhardt an Marianne Hoppe, 8.7.1943

 

1 eig.  Brief von Pamela Wedekind an Marianne Hoppe, 26.10.1954.

 

3 masch.-schr. Briefe von Boleslav Barlog an Marianne Hoppe (2x vom 9.10.1951 (enthält Schreiben mit Vertrag als separates Blatt), 29.11.1951, 1 Antwortschreiben von Marianne Hoppe vom 21.8.1951 (Briefdurchschl.)

 

1  sw Autogrammkarte des Schauspieler-Ehepaares Ehmi Bessel und Werner Hinz für Marianne Hoppe mit der Aufschrift: „Für unser Mariannchen, die geliebte! Ehmi    Dein Werner.“

 

2  masch.-schr. Briefe von Holger Andersen, Kopenhagen (7.2. und 18.2.1955).

 

1 Schreiben von Willi Schlecht, Gießen, mit der Bitte um Autogrammfoto. (mit aufgeklebtem Pfennig und Nennung von Personen, die am selben Tag wie Marianne Hoppe Geburtstag haben.

 

1 Geburtstagsschreiben von Erika Stabbe, die Marianne Hoppe auch 3 kleine ausgeschnittene Filmfotos und eine kleines (seltenes!) sw Foto von Marianne Hoppe als Effi Briest (Rückseitiger Aufdruck: „Lieblinge des Films“, Bild NR. 89, Austria Tabakwerke).

 

1 gebundenes DIN A 5-Gratulationsbuch für Aribert Reimann, 4.3.1986.  Darin auch ein an Aribert Reimann gerichteter Glückwunsch-Beitrag von Marianne Hoppe, die mit ihm befreundet war. 

 

 

DOKUMENTE 

 

Heiratsschein von Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe, ausgestellt Berlin, 19.6.1936 (mit nachträglichem Vermerk der Scheidung).

 

1 masch.-schr. Zuzugsgenehmigung innerhalb Bayerns für Marianne Hoppe mit Kind und Kinderpflegerin von Dinkelsbühl nach Traunstein, München, den 10.6.1947. (Mit Umschlag)

 

1 Antrag von Marianne Hoppe auf eine Kindermatratze für ihr Kind.

1.8.1947. Rückseite enthält Genehmigung, Bedarf wird bejaht Eisenärzt, 1.8.1947.

 

Nachweis über Ergänzungsbeiträge (gelber Zettel).

 

Kurzbrief vom 22.8.1950, Herrn Eckmeier an Marianne Hoppe wegen

Spruchkammerbescheid. Erheben Gebühr wegen Zweitschrift. (Der Brief ist in der

Mitte in zwei Hälften getrennt.)

 

Masch.-schr. Postkarte von der Hauptkammer München an Marianne Hoppe, Nürnberg, den 23.8.1950. Enthält Spruchkammerbescheid, wonach Marianne Hoppe vom „Gesetz zur Befreiung vom Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946 nicht betroffen“ ist (Zweitschrift).

 

Roter Pappumschlag mit der goldenen Aufschrift „Registrierungsschein“. 

 

1 Quittungsstreifen, der bei der Lebensmittelvergabe vorzuzeigen war. Unterschrift von Marianne Hoppe vom 26.IV.1963, Mönchsroth.

Marianne Hoppe wohnte zu dieser Zeit in Mönchsroth, Nr. 44 b (??? – keinen Straßennamen angegeben).

 

1 behelfsmäßiger Personalausweis (ohne Lichtbild) vom 2.3.1946, gültig bis 1.3.1947), ausgestellt vom Polizeipräsidenten Berlin, mit zwei Abdrucken des rechten Zeigefingers. Enthält falsches Geburtsjahr 1911 statt 1909!

 

„Deutsche Kennkarte“ von Marianne Hoppe ausgestellt in Dinkelsbühl am 1.9.1946, mit Passfoto. Marianne Hoppe ist zu dieser Zeit wohnhaft in Mönchsroth. Das Geburtsjahr 1911 auch hier eingetragen, wurde nicht korrigiert.

 

1 Personalausweis mit Lichtbild von Marianne Hoppe, ausgestellt am 6.9.1957, Landratsamt Traunstein.

 

1 Besuchsvisum (Nr. 613810) für Wien in engl. Sprache, ausgestellt am 25.5.1951, gültig für 2 Wochen. Stempel der Passkontrollen: 16. Juni 1951 und 28. Juni 1951.

 

Schein über „Anmeldung bei der polizeilichen Meldebehörde, Eisenärzt, 19.7.1947, für Marianne Hoppe, Benedikt und Marianne Sehr (Säuglingsschwester).

Dokumentiert Zuzug der Genannten von Mönchsroth, Dinkelsbühl nach Bayern nach Scharam – Eisenärzt, Kreis Traunstein., Straße Nr. 68 ½ als Mieter bei Hoffmann, Scherzer, Sehr (US-Besatzungszone).

 

 

Zeitungsausschnitte

 

Neg. Kritik über Inszenierung von E. Bonds Die See in Hamburg. Badische Zeitung, 20./21.11.1973, S. 8 (mit Foto von Marianne Hoppe).

 

Seite aus „Badische Zeitung“, 26.4.1976. Kurzer Hinweis auf Marianne Hoppes angebl. 65. Geburtstag.

 

 

BOX 3,1                                                                                               

 

1 schwarzes DIN A 5 Notizbuch (eig. Notizen zu Theaterveranstaltungen von 1925.

Auch Mathe-Aufgaben, Steno und Notizen über Tagesbeschäftigungen, Ankunft in

Weimar und erster Besuch der Handelsschule). Tagebuch-Aufzeichnungen bis Ende

1926. (Inliegend: Brief von Gerda Hoppe, Dahlem 22.4.1920)

 

1 schwarzes DIN A 5 Notizbuch (enthält nur wenige Eintragungen, darunter

„Märchen von Andersen“, beginnt mit: „Gestern, so erzählte mir der Mond, blickte ich

... „

Heft auch von anderer Seite her tagebuch-artig beschrieben. Eintrag am 11.10.38:

„Und das nennt man Theaterspielen! – Und ich kanns auch nicht besser; das ist der

Gral des Verzweifelns.“ 

 

1 schwarzes (Register-)Heft (tagebuchartig). Darin nach Orten, mit Eintragungen zu Hotels u.a.

Protokolliert ihre Unternehmungen und Anwendungen während einer Kuraufenthaltes Inliegend: ein ausgefüllter Schein zu Thermalanwendungen für Frau Gründgens, 12.7.1941, in Bad Gastein, Stempel des Kurarztes: Dr. Otto Gerke, Badgastein. 

 

1 eig. Brief von Dr. Hermann Braun, Hannover, an Marianne Hoppe, 17.9.1989. Wegen Büste von Fritz Klimsch. Inliegend auch 2 Fotos der Büste (seitlich und frontal) sowie Kopie mit Briefauszügen von Fritz Klimsch an Uli und von Marianne Hoppe an Hermann Braun.

 

1 Kopie des masch.-schr. Manuskripts Mein Lebensweg von Gustav Hoppe (34 DINA-4-Seiten). 

 

4 eig. Briefe von Marianne Hoppes Vater Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Felsenhagen (26.5.1928, 2.10.1928, 10.12.1928, 23.11.1929).

 

1 Kopie des masch.-schr. Briefs von Hermann Beil, Burgtheater, Wien, 26.1.1991 an

Peter Fabjan (Halbbruder von Thomas Bernhard) 

 

1 Kopie des masch.-schr. Briefs mit Antwortschreiben von Peter Fabjan an Hermann Beil, Gmunden, 30.1.1991.

 

37 gerahmte Dias Marianne Hoppe/Werner Schroeter bzgl. Dreharbeiten zu Die

Königin. [Hier auch die 3 weiteren Dias aus Box 2,1]

 

1 masch.-schr. Brief von Prof. Gerd Høst Heyerdahl, Oslo, 28.4.1993, wegen Lesung von Marianne Hoppe in Norwegen im Rahmen der Deutsch-Norwegischen Gesellschaft. Anbei zwei Prospekte über bereits stattgefundene Lesungen zum Thema Goethe und Rilke.

 

1 masch.-schr. Brief von Prof. Gerd Host Heyerdahl, Oslo, 3.1.1992, mit sehr warmem Dank wegen Marianne Hoppes Lesung seines Buches in Oslo.

 

1 zusammengeklammertes masch.-schr. Rollenmanuskript vom Seidenen Schuh (Salzburger Festspiele) mit vielen Eintragungen von Marianne Hoppe. Stark verknickt.

 

10-seitiges masch.-schr. Rollenmanuskript von Jeanne d´Arc au Bucher von Arthur

Honneger und Paul Claudel mit vielen Eintragungen von Marianne Hoppe. Undatiert.

 

Archivalien zu Mathias Wieman: 1 Nekrolog von Carl Zuckmayer, Neue Zürcher Zeitung, 24.12.1969. / 1 großformatiges Foto Mathias Wieman und (Ehmi Bessel ?) in seiner letzten Bühnenrolle. Foto: Rosemarie Clausen, Hamburg / 1 Urlaubsfoto von Mathias Wieman, mit Baskenmütze, Aufschrift: “Ende Sept. 1969, in der Algarve“

/ Kopie eines handschriftl. Briefentwurfs von Mathias Wieman vom 13. Juni 1952,

Adressat unklar. / Kopie des Brief-Telegramms von Gustav W. Heinemann nach

Zürich an die Witwe Erika Wieman, 5.XII.1969, Bonn

 

4 Kopien von Zeitungsartikeln über Gründgens politische Rolle im Dritten Reich – anlässlich einer Diskussionsrunde zur Eröffnung der Gründgens-Ausstellung des Dumont-Lindemann-Archivs in Berlin. (Es diskutierten M. Hoppe, A. Weisgerber,

Joana-Maria Gorvin, Lebensgefährtin von Jürgen Fehling, Bernhard Minetti, Erich Schellow, der Schriftsteller Dr. Dieter Hildebrandt und Kultursenator Dr. Dieter

Sauberzweig.)

1.    „Gründgens, ein Unpolitischer. Zeitgenossen diskutieren den Theatermann“. Von Wilfried Mommert. Neue Rhein-Zeitung, Düsseldorf, 31.3.1981.

2.    „Gründgens, der Seiltänzer. Ein Streitgespräch im Berlin-Museum“. Von Hedwig Rohde. Der Tagesspiegel (Berlin?), 31.3.1981

3.    „Seine spannendste Rolle? Streitgespräch um Gustaf Gründgens in BerlinKreuzberg“. Hamburger Abendblatt, Hamburg, 30.3.1981

4.    „Kein Nazi, auch kein Widerstandskämpfer. Diskussion zur Frage nach dem politischen Standort von ´Gustaf Gründgens in Berlin“. Von Wilfried Mommert.

Mannheimer Morgen, 1.4.1981.

5. 

 

Materialien zu Flimms Ablehnung, einen Theaterpreis nach Gustaf Gründgens zu benennen

 

-              Brief von Jürgen Flimm i.A. der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt, 29.3.1988 an Marianne Hoppe. Trägt ihr Mitgliedschaft in der Akademie an.

 

-              Brief von Jürgen Flimm (Thalia Theater), Hamburg, 2.5.1988, an Herrn Kurt Weitkamp , Berlin. Betr. Gründgens und sein Protest, einen Theaterpreis des Deutschen Bühnenvereins nach Gründgens benennen zu lassen.

 

-              Briefkopie von Kurt Weitkamp, Berlin 23.4.1988, an Flimm. Betr.: Gründgens. Seite enthält auch Kopie eines Zeitungsausschnitts „Gründgens von Hoppe verteidigt“, Zeitungsblatt unklar.

 

-              Zeitungsausschnitt (Kopie) unter der Rubrik „Leserbriefe“ von B. Barlog „Boleslaw Barlog verteidigt Kollegen Gustaf Gründgens“.

 

-              Zeitungsausschnitt (Kopie) „Gründgens-Preis“, Brief an die Redaktion von Susanne Thaler, 1.5.1988 (Thaler war Bühnenbildnerin in Wien). 

 

-              Zeitungsausschnitt (Original) aus unbekanntem Blatt, Überschrift „Marianne Hoppe verteidigt Gründgens gegen Kritik“.

 

-              3 Zeitungsberichte zu diesem Thema (Kopien): aus Express, 20.4.1988 („Flimm hat keine Ahnung“), FAZ, 22.4.1988 („Unverschämtheit“), K.R., 20.4.1988 („Alles, was gut und teuer war“).

 

-              Zu diesem Thema: 4 Karten von Boleslaw Barlog an Kurt Weitkamp, zwei vom 5.5.1988, 25.4.1988 und 28.4.1988.

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1 eig. Brief von Alice Bernoulli an Marianne Hoppe, Saas-Almagel, 19.8.1975.

 

1 masch.-schr. Brief von Götz Friedrich, Dt. Oper Berlin, 18.5.1994, an Marianne Hoppe wegen Lesung Gertrud von Le Fort. Anbei eine Kopie der Rezension dieser Lesung aus „Die Welt“, 9.11.1994 (Kopie schwer lesbar, wurde gefaxt).

 

1 eig. Gedicht von Jürgen Fehling an Marianne Hoppe, 7.2.1941: „Frauen von

Skandal umwittert / Männer, die man hintergittert...“

 

1 masch.-schr. Brief von Hermine Körner an Marianne Hoppe, undatiert. [Da sie ihr für die Minna „viel Freude“ wünscht, wurde der Brief wohl um 1939 geschrieben.]

 

1 masch.-schr. Manuskript der neunseitigen Rede von Willi Schmidt: „Werner Krauss zum Gedenken“, gehalten am 1.11.1959, Schiller Theater Berlin. Mit handschriftl. Korrekturen.

 

 

 

Briefe von Politikern an Marianne Hoppe anl. 75. Geburtstag (eig. der 77. Geburtstag!):

 

Jochen Vogel, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Bundestagsfraktion, Mitglied des Deutschen Bundestages, München, den 25.4.1986.

Gerold Tandler, Generalsekretär der CSU in Bayern, München, den 24.4.1986.

Friedrich Zimmermann, Bundesminister des Innern, Bonn, undatiert. 

Volker Hassemer, Senator für kulturelle Angelegenheiten, Berlin, den 26.4.1986.

Richard von Weizäcker, Bundespräsident, Bonn, den 24.4.1986. Helmut Kohl, Bundeskanzler, Bonn, den 24.4.1986.

 

1 masch.-schr. Brief von Bernd Sucher, Süddeutsche Zeitung, 19.1.1994. Bernd Sucher macht ihr den Vorschlag eines filmischen Porträts für ARTE Deutschland und ARTE Frankreich. 

 

1 masch.-schr. Ausfertigung des Scheidungsurteils von Marianne Hoppe und Gustaf

Gründgens, verkündet am 29.5.1946, ausgefertigt am 1.8.1946 mit ausführlicher Begründung. Marianne Hoppe wurde schuldig geschieden wegen „schwerer Eheverfehlungen“.

 

8 kl sw Fotos (ohne Marianne Hoppe) anl. der Dreharbeiten: Michael Hyde-White / Irland, Hotel Malahide, nördlich von Dublin [10 kleine Negerlein – Film] . Von Marianne Hoppe handschr. datiert auf 1961.

 

1 Heft „Transatlantik“, April 4/1982. Darin: Marianne Hoppe. Stern ohne Himmel. Ein Porträt von Marianne Schmidt. S. 78-87.

 

 

 

BOX 3,2                                                                                  

 

 

Umfassendes Briefkonvolut von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe: 

 

 

33 eigenhändig beschriebene Zettel von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, sehr intimer und persönlicher Inhalt. Geschrieben während der Zeit ihrer Ehe ab 1936. Diese Zettel dokumentieren ihre Liebe und widerlegen die Nachrede bzgl. einer angeblichen Scheinehe. 

 

13 Briefe und 2 Telegramme von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe

Zeit: hauptsächlich Drittes Reich                                                                         

 

1

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, 28.6. [o.J.], geschrieben während seiner Zeit als Soldat in Holland.

Liebe Marianne, es ist eine Ewigkeit her, dass ich weg bin. Hast Du einen schönen großen Erfolg gehabt? ...“

Gründgens war offensichtlich in Den Haag und befindet sich zum Zeitpunkt dieses Briefes nun wieder an der Front.

 

2

1 kurzer eig. Brief mit Umschlag von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, o.D. (ca. 1 DIN A 5 Seite). Betrifft die Zeit seines Soldatseins in Holland. 

 

„liebe Janni,    eben bin ich angekommen; es ist nicht so schlimm wie ich glaubte.  Aber Amsterdam fiel flach da erst nachmittag um 4 Uhr in Ammerfort. hier war alles erstaunt als ich kam denn man hatte mir – ohne jedes Zutun – 5 Tage Resturlaub gegeben. leider hat mich dieses Fernschreiben nicht erreicht. Na, ob ich gleich zurückfahren wollte. Da habe ich aber nein gesagt und gebeten, die 5 Tage zu meinen 14 Tagen dazu zu geben und das soll nun geschehen. wenn alles so bleibt (ab 16ten ist hier Urlaubssperre. ...“

 

3

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, o.D. (ca. 2 DIN A 5 Seiten).

Betrifft Zeit seines Soldatseins in Holland. 

„Liebe Janni   rasch ein paar Zeilen, damit Du ganz ruhig sein kannst. Heute hatte ich meinen ersten ernsthaften Tag. ... 

…und herzliche zärtliche Grüße Deines in jedem Sinne Gefreiten“

 

4

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, undatiert (1 DIN A 4-Seite) [vermutlich 30er Jahre]. 

„Treuloseste aller Treulosen!

Nie anrufender Widerling!

Filmjule! …“

Scherzhaft erzürnter Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, die ihn nie anruft. Vermisst ihren Anruf, hat sich außerdem den Fuß gebrochen. Soll ihn unbedingt in der Mittagspause anrufen. Zärtlicher und origineller Brief eines sehnsüchtigen Ehemanns.

 

5

1 masch.-schr. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, undatiert.

(vermutlich aus Ammerfoort geschrieben, während seiner Soldatenzeit). Kommentiert offensichtlich Ereignisse und Situation am Berliner Staatstheater. Ist jetzt Wachtmeister. Klingt deprimiert, man spürt, dass es ihn sehr nach Berlin und ans Theater zurückzieht.

 

6

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, Ende 1935 (ca. 1 ¼ DIN A 4Seite): „...viel Sonne, viel {...}, viele Müdigkeit die hochkommt und die Hoffnung, dass es doch zu was gut war.

Über Marianne Hoppe, die gerade das Gretchen probt. Freut sich, dass das Theater für sie „so wunderbar geworden ist. Das muss Dich freuen.“ Gründgens scheint unterwegs zu sein. Wenn er zurück kommt, will er mit Emilia (Emila Galotti von Lessing) anfangen. 

 

7

1 Telegramm von Gustaf Gründgens aus Berlin an Marianne Hoppe nach Rom,

31.1.1937: „Pantoffel ganz großer Erfolg Stop Traenentier ist beste Frau der Welt.“

 

8

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, undatiert. Poststempel auf Umschlag: 3.7.1941, ca. 1 ¼ DIN A 4-Seite. Liebe Janni, also wie gesagt, so schlimm war es nicht.

Ich habe mit Tietjen ausgemacht, dass Du nach der Spielen gleich im Auto nach

Zeesen gefahren wirst. ... Sorge ich?“

 

9

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe (zerrissen!)  Dabei: Umschlag mit der Aufschrift „Marianne“. Rückseite des Umschlags: Adressaufdruck Gut Zeesen.

 

10

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, 20.12.1940, Gut Zeesen. 

1 DIN A 4-Seite.

„Liebe Janni, Du hast mir gestern abend mehr das Herz erwärmt als je an den Jahrestagen unseres gemeinsamen Lebens-neubeginns. [...] Du bist Anfang und Ende.“ Innige Liebeserklärung von Gustaf Gründgens an seine Frau.

 

11

1 masch.-schr. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, Gut Zeesen  (1 DIN A 4-Seite). 

An sein „autokaputtmachendes Filmstartrinchen“. Sind seit 8 Tagen verheiratet. Zärtlicher und heiterer Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe.

 

12

1 masch.-schr. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, 21.8.1950 (mit einem Dienst-Vertragsexemplar 1.10.1950-31.10.1950 für Marianne Hoppe als „Schauspielerin“ am Düsseldorfer Theater) Düsseldorf, 21.8.1950, nach Eisenärzt. Ca. ½ DIN A 4-Seite. Unterzeichnet von Gustaf Gründgens am 15.8.1950 als Generalintendant der Städtischen Bühnen Düsseldorf.

 

13

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, undatiert (Poststempel auf Umschlag: 9.4.1943, Berchtesgaden).

„Liebe Janni, also leicht ist es nicht; aber sehr dem ähnlich, was später folgen soll.

Mein Kopf tobt!

Aber alles ist sicher gut, denn man wird um und um gewendet. [...]

Gründgens bedankt sich für Marianne Hoppes Hilfe in den letzten Tagen und hofft, dass man ihr mit Fragen – vermutlich wegen seines Abgangs an die Front – nicht zu lästig wird. (Gründgens war in Berchtesgaden zur Kur, bevor er als Soldat an die Front ging.)

 

14

1 masch.-schr. Telegramm von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, 14.7.1962, Funchal, nach Bad Hersfeld.

„... sitze hier dritte Woche ohne Sonne und fahre Anfang August zurück.“ Sie möchte ihm bitte die beiden Verträge unterschrieben zurückschicken. Las wunderbare Kritiken zu ihrer „Elisabeth“ in Bad Hersfeld bei den dortigen Theaterfestspielen. Kündigt ihr Brief auf den Scharam an.

 

15

1 eig. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, undatiert, in kleinem

Umschlag (nicht frankiert). Ca. 1 ¼ DIN-A-4-Seite. Zeit: 3. Reich, Gründgens’ Soldatenzeit. Kommt von der Front für ein paar Urlaubstage. Trifft sich mit ihr in einem Hotel, sie soll ab 5 Uhr dort sein, ruft sie dann dort an. 

 

Ferner:

1 eigenh. Brief von Gustaf Gründgens an „Pinchen“ (d.i. Marianne Hoppes Mutter), o.D., Berlin, Oberwallstr.  Ca. 1 ½ S, undatiert.

Gratuliert ihr zum Geburtstag. Bedankt sich für ihre Liebe und Sorgfalt, die sie für ihn aufgebracht hatte, als er in der Stallupöner Allee wohnte. „Es war sehr schön nach den unvermeidlichen Widrigkeiten des Tages – nach Hause zu kommen und zu wissen, dass man bei lieben Menschen gut aufgehoben ist.“ Sie wird sich freuen, wenn Marianne wieder um sie herum ist. Betont, dass er sich „trotz allem“ auch zur Familie dazuzählt. 

 

1 masch.-schr. Brief von Gustaf Gründgens an Gerda (Schwester von Marianne Hoppe, später verheiratete Lais), o.D.  (ca. 1 ¼ S.) nach Zeesen, wo Gerda eine Zeit lang den Haushalt führte. 

Gründgens hatte Stress mit Marianne, ließ ihn am Theater aufsitzen, hatte offenbar eine Kur gemacht und ist danach nicht am Theater erschienen. Gründgens ist wütend, weil er nun gezwungen ist, Käthe Dorsch jede gewünschte Ersatzrolle zubilligen zu müssen.

Stallupöner Allee bleiben durfte. 

 

Die folgenden Materialien haben vermutlich nichts mit Gustaf Gründgens zu tun, sind aber von Marianne Hoppe auch in diesem Konvolut abgelegt worden:

 

1 Visitenkarte von Pola Negri mit Aufdruck ihres Namens. Darauf eigenh. Gruß ohne

Anrede: „Quand même      Pola Negri“

 

1 Rechnungszettel aus einem Gasthaus über den Betrag von 20,70.

Rechte Seite bedruckt in weißer Schrift auf rotem Grund:

VIN APERITIF

BYRRH

AU QUINQUINA

 

1 blauer leerer Briefumschlag, abgestempelt in Oberkassel, Datum unleserlich, adressiert von einem Rechtsanwalt in Düsseldorf (Alfred Herric…, Name abgerissen) an Marianne Hoppe, Scharam.

 

 ----   Ende der Auflistung dieses Mappenkonvoluts ----

 

 

Bezüglich Staatliche Schauspielbühnen Berlin / Korrespondenz und Verträge zwischen Hans Lietzau und Marianne Hoppe

 

1 beglaubigte Kopie eines Dienstvertrages zwischen Staatliche Schauspielbühnen

Berlins und Marianne Hoppe, ausgestellt in Berlin, den 26.9.1974, unterzeichnet vom

Generalintendanten Lietzau. Demnach erhält sie zusätzlich zur Rolle der Generalin in Die Jagdgesellschaft (dt. Erstaufführung) von Thomas Bernhard die der Dorothea Merz in dem Stück Auf dem Chimborazo (Uraufführung) von Tankred Dorst.  (Rückseitig Originalstempel des Theaters mit Datum vom 29.11.1974 und Unterschrift des geschäftsführenden Direktors.

 

1 masch-schriftl. Brief von Hans Lietzau an Marianne Hoppe, Berlin, 16.9.1975. Würde sich freuen, wenn sie dem Vertragsangebot für die Staatlichen Schauspielbühnen zustimmen würde.

 

Eig. Brief von Hans Lietzau an Marianne Hoppe, Berlin, den 25.7.1976. Entschuldigt sich für vermeintliches Verschollensein, ist im Urlaub schwer gestürzt, was mit Operation und längerem Krankenhausaufenthalt verbunden war. Hat gehört, dass sie sich mit Willi Schmidt treffen wird und rät ihr, sich dem O´Neill-Projekt zu öffnen.

 

1 masch.-schr. Brief von den Staatlichen Schauspielbühnen, Berlin (Name des Schreibers unleserlich), 2.10.1975, an Marianne Hoppe im Auftrag Lietzaus. Erklärung rechtlicher Fragen zum Vertrag. Anbei gesiegelter Engagement-Vertrag bzw. Engagement-Zusage für die Zeit vom 1.8.1976 – 31.7.1978 zwischen Staatliche Schauspielbühnen Berlins (Schiller- und Schlossparktheater) und Marianne Hoppe, ausgestellt in Berlin, den 16.9.1975, eig. unterschrieben vom Generalintendanten Hans Lietzau.  

 

1 masch.schriftl. Brief von Hans Lietzau, Generalintendant der Staatlichen Schauspielbühnen Berlins, an Marianne Hoppe, Berlin, den 21.9.1976. Über ein

Stück von Lotte Ingrisch und ein Stück mit dem Titel Die Millionärin. „Witzig, aber doch auch leichtgewichtig. Daß ein Theater solche Stücke braucht, versteht sich, und daß es eine gute Hoppe-Rolle ist, sei unbestritten…“

 

1 eig. Brief von Hans Lietzau an Marianne Hoppe, 29.8.1976. Enthält Freude darüber, dass Marianne da ist. „Liebste Marianne - ich freue mich unendlich, dass Sie hier sind. Wir sind glücklich, dass Sie heute abend dabei sind. Herzliche Grüße und Wünsche für Sie – Ihr Hans Lietzau“

 

1 eig. Briefkarte von Hans Lietzau an Marianne Hoppe, 18.3.1977. Kann sie vor ihrer Abreise nach Amerika nicht mehr persönlich sprechen, wünscht ihr gute Reise und möchte sich nach ihrer Rückkehr über ihre Sorgen unterhalten.

 

1 kurzer eig. Brief von Hans Lietzau an Marianne Hoppe, Bad Wiessee, 10.7.1977.

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1 Postkarte, 12.12.75 (mit Kätzchen auf Vorderseite), von Marianne Hoppe an Anni Mewes.

 

1 Postkarte, Walsrode, den 12.12.75 (mit Hund auf Vorderseite, wohl in

Briefumschlag verschickt, da ohne Marke und Adresse) von Marianne Hoppe an Anni Mewes.

 

1 Taschenbuchausgabe von dem Stück Auf dem Chimborazo von Tankred Dorst,

Suhrkamp-Verlag. Enthält persönliche eig. Widmung von Tankred Dorst für Marianne Hoppe vom 23.1.1975 anlässlich der Uraufführung des Stückes mit ihr in der

Hauptrolle

„Sehr verehrte Frau Hoppe, ich habe mich danach sehr gefreut, als ich hörte, daß Sie

´Dorothea´ spielen werden …“

 

1 Fotopostkarte von „Motte“ oder „Molle“? an Benedikt Hoppe, 19.11.1989, aus

Griechenland. Auf der Vorderseite ist ein Foto einer Büste von Klimsch: “Olympia“, 1937 (Teilaufnahme). Gesicht ähnelt sehr dem Gesicht von Marianne Hoppe. 

 

1 masch.-schrift. Brief von Peter Fabjan (Halbbruder von Thomas Bernhard), Gmunden, 6.9.99, an Marianne Hoppe. Über Theaterangelegenheiten und ausführlich über seine Aufgaben beim Verwalten des literarischen Nachlasses von Thomas Bernhard. Wird auch eine Stiftung begründen und ist überzeugt, „das

Richtige getan zu haben. Vor allem das Resultat für unser Land und zuallererst für Thomas, zuletzt dann noch für meine Schwester und mich – sie hat in der Betreuung des in der Familie verbliebenen Briefnachlasses eine sie seit zwei Jahren erfüllende Aufgabe gefunden ...“ Erinnert sich auch noch an die letzte gemeinsame Zeit mit Thomas Bernhard und Marianne Hoppe in Ronda (wenige Wochen vor Th. Bernhards Tod). 

 

1 masch.-schr. Vertragsschreiben (wohl zu Hamlet) von Gründgens an Marianne Hoppe, Hamburg, Schauspielhaus, 15.6.1962 mit zwei Durchschlägen und Briefumschlag.

Dabei: 

1 masch.-schr. Schreiben mit rosa Durchschlag von Marianne Hoppe an Gründgens, 16.7.1962 (Durchschrift oder Abschrift? Mit Einlieferungsbeleg vom 17.7.1962).

1 ausgefülltes Formblatt von der Bundestheaterverwaltung, Wien. Gestempelt vom

25.1.1956 (betrifft Spesen)

 

1 masch.-schr. Brief des Schauspielers Ulrich Erfurth (Schauspielhaus Hamburg), 18.7.1962, an Marianne Hoppe, mit  Abschrift eines Telegramms vom 5.7.1962. 

 

Eig. Notizen von Marianne Hoppe wg. Höhe der Gage: Zerrissen in zwei Teile:

Aktennotiz von Marianne Hoppe wg. Angebot des Bayerischen Staatsschauspiels (Iocaste von Ödipus  betreffend). 3 DIN A 5-Seiten mit Briefentwurf, warum sie sich auf angebotene Gage nicht einlassen kann. (In Zusammenhang mit Honorar für Hamburg, Hamlet)

 

1 Telegramm von Gustl Mayer, Wien, Datum unleserlich, vermutl. Jan./Febr. 1950, an Marianne Hoppe, Hamburg: „Du mus[s]t Strietcar [meint Streetcar named Desire von Tennessee Williams] spielen Daher bestimme Gustaf sofort sich unverzueglich in Nauheim zu aeussern ob gleich Stück bei Barlog …“ usw.

 

1 handschriftl. Telegramm von Gustl Mayer, Wien, 17.2.1950, an Marianne Hoppe,

Eisenärzt: Versuche alles Drahte ab wann München und wo Stopp Barlog kommt

Sonntag Nestriepke bereits hier. Ulrich Dienstag alles Liebe   Gustl Mayer

 

1 handschrftl. Telegramm von Gustaf Gründgens, Düsseldorf, 24.2.1950, an

Marianne Hoppe, Eisenärzt. „Eben vergeblich Josephinum angerufen stopp habe Berlin abgele[h]nt Stopp wil[l]st Du dort spielen und soll hiesiger Schauspieler Rolle lernen Stopp Barlog frug nach ihm ich nannte aber Namen nicht – Gruß & gute Besserung Gusta[f]“

 

1 bleistiftgeschriebenes Telegramm von 1939, Gundelheim, wohl von Gustaf

Gründgens an Marianne Hoppe, [Sanatorium] in Horneck: „Ein tröstendes Schwarzfellchen übersprang alle klimatischen und dialektischen Hindernisse um siegreich in der Alleegasse zu landen.“

 

1 bleistiftgeschriebenes Telegrammn wohl von Gustaf Gründgens, Gundelsheim, 9.5.1939, an Marianne Hoppe, Sanatorium in Horneck bei Heilbronn: „Wie geht´s

denn stopp Möchte zu gerne etwas nettes Geschriebenes kriegen. Herzlichst                                                      ein Stier ganz down

 

Brauner DIN A 4-Umschlag, geschickt von der Schauspielerkollegin Elsa Wagner aus Berlin an Marianne Hoppe nach Zürich, Adresse Schauspielhaus). Enthält: 8-seitige handgeschriebene Rede für Trauerfeier anl. des Todes von Gustaf Gründgens, 20.10.1963. 

Darin auch enthalten eine Fotopostkarte sw mit Stadtansicht (von Cagny?)

 

 

Von Robert Wilson an Marianne Hoppe 

-  Postkarte an Marianne Hoppe (Poststempel 16.8.1989)

-  Fax an Marianne Hoppe vom 26.4.1996

-  Karte mit eingelegter Briefseite, 19.2.1989, an Marianne Hoppe anl. des Todes von   Thomas Bernhard: „I think of you loosing your friend. I think of you and our     friendship and hoping to see you here in munich. With lots and lots of love    Bob“

1 eig. Brief von Lola Müthel, Dannenberg, den 14.3.1994, an Marianne Hoppe am Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm. Sehr herzlicher und bewundernder Brief an die große Kollegin von einst – ist dankbar, dass sie einige ihrer Rollen von ihr übernehmen durfte.

 

1 eig. Brief von Alfred Mühr, Zusmarshausen, 26.4. [o.J.], an Marianne Hoppe.

Kündigt sein Geburtstagsgeschenk an (d.i. sein Buch über Gustaf Gründgens: „Mephisto ohne Maske. Die Wahrheit über Gustaf Gründgens“.

 

1 masch-schr. Brief des Oberstadtdirektors von Düsseldorf, Gerd Högener, Düsseldorf, den 24.4.1981, an Marianne Hoppe. Erinnert sich an sie, die im Rahmen einer Dichterlesung zs. mit Gründgens und der Flickenschildt am 1.11.1947 – noch vor den „Fliegen“ von Sartre –  „in unvergleichlicher Art gesprochen“ habe. 

 

1 masch.-schr. Brief von [Alexander Franke ?], Tournee-Theater „Der grüne Wagen“ im Markgrafentheater Erlangen, Erlangen, den 9.2.1966. Braucht Attest wg. Marianne Hoppes Nichterscheinen. Rechtfertigt, warum er das von ihr braucht.

 

1 masch-schr. Brief von Willi Schäferdiek, Siegburg, 21.10.1985. (2 ½ S.) Über seine Autobiographie („Lebens-Echo“) Will Marianne Hoppe ein Stück „auf den Leib schreiben“, fragt nach Stoff, der sie interessieren würde. Anbei: Briefdurchschlag mit Antwort im Auftrag von Marianne Hoppe, 20.11.1985, geschrieben von Anna Mülhöfer.

 

1 kleines sw Privatfoto von Marianne Hoppe und Gründgens in Felsenhagen, in Kutsche sitzend. Undatiert (zur Zeit ihrer Ehe).

 

1 kleines sw Privatfoto: Ernst Günther, Marianne Hoppes Bruder, und Marianne Hoppe, neben einem kleinen Esel knieend. Undatiert. Wohl in Zeesen auf dem Privatgrundstück aufgenommen (in der Zeit ihrer Ehe mit Gustaf Gründgens, ca. 1937/38), sie trägt die Kleidung, die sie beim Interview trug, von dem viele Fotos vorhanden und publiziert worden sind.

 

1 masch.-schr. Brief von Heinz Friedrich, Präsident der Bayerischen Akademie der schönen Künste, München, den 6.5.1986, an Marianne Hoppe. Sie wird als Mitglied aufgenommen, am 3.7.1986, Überreichung der Medaille. Bittet um Einverständnis ihre Aufnahme betreffend. 

 

Foto von Marianne Hoppe vor ihrem silbernen [nicht weißen] BMW (hinter ihr zwei unbekannte Herren, vermutlich Autohändler) Kennzeichen des Autos: TS CS 146

 

1 masch-schr. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, undatiert (Ende

Mai/Anfang Juni 1941). Schreibt über Zustände in Zeesen und über Theaterarbeit

(Faust, den er gerade vorbereitet, u.a.), keine Unterschrift, einige hs. Korrekturen.

 

1 eig. Postkarte von Charlotte Bildt, 23.VIII. 1927, an Marianne Hoppe. Erwartet sie zu einer Besprechung. Marianne Hoppe hatte bei ihr wegen Rezitationsunterricht angefragt.

 

1eig. Brief von Rolf Moebius, „Im Felde“, 8.4.1942, an Marianne Hoppe (Feldpost).

1 sw Foto von Marianne Hoppe in Berlin. Foto: Walter Scholz, Berlin-Friedenau, undatiert. 

Umschlag: „Berthold Viertel, Berlin, [27. April] 1950 (zur Zeit seiner Insz. Endstation

Sehnsucht mit Marianne Hoppe) und handschr. Gruß „Zum Geburtstag von gestern!

Many happy returns! BV”

 

1 masch.-schr. Brief von Elisabeth Bergner, London, 12.3.1981, an Marianne Hoppe. Wegen einer persönlichen Angelegenheit (Mißverständnis).

 

1 eig. Brief von Benedikt Hoppe an Marianne Hoppe, 20.9.55

„... Bei uns ist die Hühnerpest ausgebrochen. Heute schruppt sie (Rosa) den Stall. Mit Sodalauge. Vier H. geschlachtet, 2 tot. Schönen Dank für die Karten. Klemmi hat mir skandinavische Märchen mitgebracht. Die les ich jetzt. Ich lieg in deinem Bett. Bussi 

Dein Bemper“

 

1 kol. Postkartenfoto von der Terrassenseite von Marianne Hoppes Haus in Scharam, undatiert.

 

1 sw Fotopostkarte von Anni Mewes. Foto: Atelier Dührkoop, Hamburg.

 

1 eig. Brief von „Christa“, Mühlseiffen, 14.2.1944 an Marianne Hoppe (Adressat auf dem Umschlag: L. Zwiener, Greiffenberg, Schles. Langer Entschuldigungsbrief für ihr „unmögliches Benehmen“. 

 

1 eig. Brief von Gefr. B. Degenhart an Marianne Hoppe (Feldpost, Stempel auf Umschlag vom 27.1.42).

 

1             Fotopostkarte (mit Abbildung von Lüneburg) von Herbert Spangenberg an Marianne Hoppe nach Zeesen (Feldpost, gestempelt 6.9.1941).

 

2             masch.-schr. Briefe von Gründgens an Marianne Hoppe, undatiert (geschrieben im Februar 1944 während seiner Abwesenheit als Soldat. Gustaf Gründgens ist in großer Unruhe und sorgt sich um Zeesen und das Theater in Berlin.

 

1 kol. Geburtstagskarte von Bob Wilson an Marianne Hoppe, 26.4.1998, nach Berlin in die Markgraf-Albrecht-Straße (Altersruhesitz von Marianne Hoppe, bevor sie nach Siegsdorf in einen anderen Altersruhesitz übersiedelte.)

 

Masch.-schr. Schreiben der Rechtsanwälte Dr. Peter/Krull und Mareike Sundberg, Berlin, an das Familiengericht in Charlottenburg in Berlin, 1.6.1989. Marianne Hoppe benötigt ihre Scheidungsurkunde.

 

1 masch.-schr. Brief der Rechtsanwälte Krull/Sundberg, Berlin, an Marianne Hoppe nach Scharam, 9.6.1989. Mitteilung, dass das Familiengericht eine Scheidungssache Gründgens aus der Zeit 1945-1950 nicht ermitteln konnte. Anbei Kopie des Schreibens des Familiengerichts an Rechtsanwalt Krumm vom 6.6.1989.

 

7-seitiger masch.-schr. Vertrag zwischen Marianne Hoppe und EMI Electrola GmbH über Tonaufnahme In hora mortis von Hans-Jürgen von Bose, beiderseits unterschrieben. Melodram nach Gedichten von Thomas Bernhard (mit dem Detmolder Kammerorchester unter der Leitung von Herrn Professor Christoph Poppen. Detmold, den 14.3.1992 und Köln, den 9.3.1992.

 

1 masch.-schr. Brief von Peter Stadelmayer, Goethe House, New York, 26.11.1969, an Marianne Hoppe nach München, Wurzerstr. 

Sie müsste ja nun inzwischen lorbeerbehängt von ihrer Goethe-Märchen-Tour aus

England und Schottland zurückgekehrt sein. Er hat inzwischen die Frage eines Marianne Hoppe-Workshops in USA für das Jahr 1971 besprochen mit Peter Demetz und Victor Lange. Beide haben großes Interesse, denken an Yale und Princeton. Demetz ist demnächst in Sachen Fontane in Berlin. 

 

1 sw (Film-)Rollenporträtfoto von Marianne Hoppe, vermutl. in dem Film Ich brauche dich (Kopie, rückseitiges Datum der Kopie: Mai 96)

(Marianne Hoppe an einem Treppengeländer stehend, in weißem kurzärmeligen

Kleid mit Goldband.)

 

1 gr. sw Porträtfoto von dem englischen Auslandskorrespondenten Ralph Izzard, Vater von Benedikt Hoppe (weißes Hemd, Schlips und Jackett), undatiert, ca. 18x24 cm).

 

1 sw Ganzkörperfoto von Ralph Izaard, undatiert (in Anzug mit Nelke im Knopfloch). Format: ca. 13x17 (inkl. weiße Seitenstreifen rechts und links).

 

Zeitungsbericht über Ralph Izzard von Bill Bird, Ausschnitt aus der Times, 29.12.1992.

Unter der Überschrift Appreciations: „Your obituary of Ralph Izzard (December 15), while comprehensive, could hardly have encompassed all aspects of his often extraordinary behaviour, nor, indeed, his charity in applying such amazing breadth and depth of knowledge of the Middle East mosaic to the benefit of nonjournalist colleagues and friends. …” usw.

 

1 masch.-schr. Brief von Willi Schäferdiek, Siegburg, 28.3.1984, an Marianne Hoppe.

Anbei: 12-seitiges Manuskript mit autobiogr. Aufzeichnungen (Teilstück seiner

Autobiographie Immer wieder zwischen den Stühlen, 1985 erschienen unter LebensEcho). Darin auch über Marianne Hoppe und ihre Mitwirkung in Schäferdiecks

Mörder unter uns am Deutschen Theater (Junge Bühne) unter Max Reinhardt.

Möchte einen Dankesbrief von Marianne Hoppe in seinem Buch veröffentlichen. Vgl. Wiedergabe des Briefs im Manuskript, S. 5.

 

1  sw Foto-Postkarte von Marianne Hoppe mit Schäferhund. Foto: Atelier Bieber, Berlin, undatiert.

 

2  sw Fotos von Marianne Hoppe, undatiert. Foto: Fayer, Wien.

 

1 sw Fotopostkarte, undatiert. Rollenfoto: Marianne Hoppe als Elektra (mit geschlossenen Augen) in Die Fliegen von Jean Paul Sartre.  Foto: Liselotte Strelow, Berlin. 

 

1 Bogen Briefpapier von „GÜNNEWIG“-Hotels, Düsseldorf. Unsortierte Stichpunkte von Marianne Hoppe, die Einladung zur Rede über Gründgens anlässlich der Gedenkfeier am 12.12.1989 in Düsseldorf betreffend (in Umschlag von Daimler Benz, anbei auch eine Visitenkarte von Peter Ruppenthal, Aufnahmeleiter ZDF. Evtl. Fernsehaufzeichnung vorhanden?

 

1 kl sw Foto von Marianne Hoppe, an einem Baum stehend. Filmfoto? Undatiert, vermutlich 30er Jahre.

 

1 rotes DIN A 5 Schreibheft mit eig. tagebuchartigenAufzeichnungen von Marianne Hoppe über Kirche und christlichen Glauben, beginnend mit „Das kirchliche Amt ruht auf der apostolischen Nachfolge …

Marianne Hoppe sucht Halt im Glauben. Geschrieben in Phase ihrer großen Verzweiflung und nervlichen Niedergeschlagenheit wegen Gründgens und ungewollter Schwangerschaft aus Liebesverhältnis mit Izzard.)

Mit Aufzeichnungen beginnend ab 17. Oktober 1945, u.a. „Mag die Gottlosigkeit in ein noch so glänzendes Gewand ... kleiden...“

 

DIN A 4-Kopie des Widmungsblattes aus dem Fotoalbum, das dem ersten Aufsichtsratsvorsitzenden [Baurichter] der Neuen Schauspielhaus Düsseldorf GmbH zum Beginn der ersten Spielzeit an der Jahnstraße geschenkt wurde.“ Darunter die abgetippten Namen.

 

1 sw Postkartenfoto von Marianne Hoppe von „Echt Photo“, Netter´s Star Verlag Berlin, undatiert.

 

1 kl. Farbfoto von Marianne Hoppe und Benedikt Hoppe, im Theater sitzend. Undatiert [um 2000 ?].

 

4 gr. sw Fotos von Marianne Hoppe, auf Sofa sitzend (davon auf zweien mit Andre Heller). Fotos von Gabriela Brandenstein, Wien.

 

1 gr. sw Porträtfoto von Marianne Hoppe, undatiert [ca 1985]. Foto: Ingrid von Kruse, Wuppertal. 

 

1 kl sw Postkartenfoto von Elisabeth Bergner, sitzend, Zigarette mit Zigarettenspitze haltend. Fotografie: Trude Geiringer, Dora Horovitz, Wien, undatiert (Ross Verlag). Vermutlich 20iger Jahre.

 

1 sw  Foto von Marianne Hoppes Schwester Gerda und ihrem Vater Gustav Hoppe, in Scharam auf der Terrasse aufgenommen.

 

Visitenkarte von O. F. Schuh (Generalintendant der Bühnen der Stadt Köln) als „Gutschein für eine Königin Elisabeth in Maria Stuart im neuen Schauspielhaus“. Eigenh. beschriftet von O.F. Schuh, undatiert.

 

1 eig. Brief von Dr. Peter Fabjan (Halbbruder von Thomas Bernhard) an Marianne Hoppe, Gmunden, den 25.4.2001.

 

1 eig. Brief von „Pinchen“ (d.i. Marianne Hoppes Mutter Grete) an Marianne Hoppe, Felsenhagen, den 4.6.1938.

 

1 Schallplatte (Single): „Unterwegs. Original-Titelsong aus dem Film Marianne und Sophie. Marianne Hoppe und Sophie Keeser. Deutsche Grammophon, Hamburg.

 

 

BOX 4,1                                                                                                          

 

Tonkassetten-Konvolut                                                                               

 

1 gr. sw Foto von Marianne Hoppe und Baby Benedikt, Foto Inge v. Rettberg, Niedernfels (Marquartstein), undatiert, Sommer 1947.

 

1 masch.-schr. Rede von Marianne Hoppe zur Beerdigung des Komponisten und Librettisten Boris Blacher [1975], mit dem sie befreundet war. Er war auch der Leiter der Akademie der Künste und der Hochschule für Musik in Berlin. Marianne Hoppe schließt mit dem Satz: „Für mich ist Boris Blacher Berlins Geist gewesen, seine Seele und sein unbestechliches Gewissen.“

 

1 Farbfoto von Marianne Hoppes Geburtshaus in Rostock (Aufnahme vom Mai 1987).

 

1 masch.-schr. Engagementvertrag vom 15.9.1944 zwischen der

Staatsschauspielerin Marianne Hoppe und dem Preußischen Staatsschauspiel in Berlin, Vertragsdauer vom 15.8.1942 – 14.8.1945. (Marianne Hoppes Unterschrift fehlt, vermutlich wegen plötzlich verhängter kriegsbedingter Schließung der Theater)

 

1 masch.-schr. Gastspielvertrag zwischen Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens,

Generalintendant in Düsseldorf. Ausgestellt am 7.12.1948, Dauer: 5.12.1948 bis 31.3.1949.

Marianne Hoppe für die Rolle der Leonore von Este in Torquato Tasso [mit

Gründgens als Tasso]. Nicht unterschrieben, Aufführung hat aber stattgefunden.

 

1 masch.-schr. Gastspielvertrag (beglaubigte Abschrift) zwischen Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens, Generalintendant in Düsseldorf, ausgestellt am 11.10.1950. Dauer: 10.10.1950 bis 28.2.1951 (Marianne Hoppe als Schauspielerin für die Gattung Schauspiel).

 

1 eig. Postkarte von Doris Schade an Marianne Hoppe, 27.3.1985.

 

1 sw Privat-Foto von Gustav Knuth (mit seinem Enkel).

 

1 sw Rollenfoto von Gustaf Gründgens als Hamlet (Außenaufnahme, wohl vor dem Burgtheater in Wien, dort Gastspiel gegeben).

 

1 sw Foto von Christoph Bernoulli, mit dem Kind von Maria Netter. 

Bernoulli war Kunstsammler und –sachverständiger; hat über Gegenstände in der

Privatwohnung von Marianne Hoppe und Gustaf Gründgens in Bellevue nach dem Krieg Aufstellung und Wertschätzung gemacht wg. etwaiger Entschädigung. Guter Freund, Gründgens war bei ihm in Basel, als es schwierig wurde mit Göring. 

 

1 Briefkarte von Zuckmayer an Marianne Hoppe, 10.5.1969: „... Du bist auf der Höhe des Lebens, oder wirkst wenigstens so!“

 

1 eig. Briefkarte von Prof. Otto Hahn und seinem Enkel [Dieter?]  an Marianne Hoppe, Göttingen, den 29.12.1964. Nette Grüße zum Neuen Jahr. 

 

1 kurzer eig. Gruß von Bob Wilson an Marianne Hoppe, 26.5.1990. 

 

1 masch.-schr. Brief (Kopie), undatiert, von Peter Gorsky an Marianne Hoppe wegen der Gründgens-Villa in Zeesen und dessen Vorbesitzer Goldschmidt.

Über die Goldschmidts, die angeblich keine Juden gewesen sein sollen. Anbei: 1

Briefdurchschlag von unbekannt, 6.8.93: „Lieber, hier der Brief nach unserem Tel.

Gespr. (6.8.93 ca 19 Uhr)...“ Rückseitig handschriftl. Vermerk von Marianne Hoppe: „Tel. Gespr. Raue – Freitag 13. Aug. ca 230. Keine Antwort geben  unbeantwortet lassen“

 

1 eig. Brief  von Käthe Gold, Berlin, 24.6.1936, an Marianne Hoppe.

 

1 eig. Brief  von Käthe Gold, 10. Juli, ohne Jahresangabe, an Marianne Hoppe.

 

1 gedrucktes Heft Walter Jens: „Das künstlerische Alterswerk“, mit persönlicher

Widmung von Walter Jens für Marianne Hoppe: „Meiner einzigartigen Prim-Aktrice

Marianne Hoppe in großer Dankbarkeit herzlichst zugeeignet von Ihrem getreuen

Walter Jens“

 

1 Programmheft (DIN A 4-Format) zum Gastspiel des Berliner Ensembles mit Arturo

Ui am Piccolo Teatro in Mailand, 26.-27.4.1996. Im Besetzungsverzeichnis wird Marianne Hoppe in der Rolle der „Attrice“ genannt.

 

Tagebuch-Aufzeichnungen in 12 Heften und 1 Schreibblock:  

Blaues Schreibheft, tagebuchartig, beginnend 16.9.83, Kreta (enthält auch griechische Vokabeln).

Inliegend: rosa Zettel mit Notiz: „Ich lebe momentan mit der äussersten Anspannung der Selbstdisziplin“ usw.  (Eintragungen bis ca. Juli 1986.)

 

1 grünes DIN A 4-Schreibheft Beginn „Achtung Steinschlag“, 9.8.-30.10.1983  (eig. in Box Ü 4,2, gelber Schnellhefter).

 

Kleiner Karo-Block, Januar/Februar 1987, tagebuchartig.

 

1 silberfarbenes Schreibheft (mit Mikeymouse auf Vorderumschlag): ca. Ende Jan.April 1990, tagebuchartig.

 

1 blaues Schreibheft DIN A 5, Jan. 1990. Enthält eingelegte beschriebene Blätter und zwei winzige sw Fotos von Marianne Hoppe mit Sohn Benedikt als Kleinkind, tagebuchartig.

 

1 orangefarbenes Schreibheft, DIN A 5, Eintragungen von 1973 (beginnt mit Gedicht von Rilke. Tagebuchartig

 

1 Schreibheft, DIN A 5, mit Sarah Kay auf dem Vorderumschlag (1989), beginnt mit

Kochrezept. Tagebuchartig

 

1 orangefarbenes Schreibheft, DIN A 5, Beginn: 23.11.80. Tagebuchartig

 

1 Kalender über das Jahr 1974 (mit der Aufschrift „The Virginia Calendar. For

Engagements“ 

 

1 schwarzes Schreibheft, DIN A 5. Beginn: 24.7.1956 bis 12.8.1956. Darin u.a. über

Venedig-Urlaub mit ihrem 10-jährigen Sohn Benedikt. Auch von ihm eine beschriebene Seite. Tagebuchartig

Eingelegt: Programme zu den Salzburger Festspielen 1958: Don Carlos (Insz. von Gründgens, dabei: zwei Eintrittskarten für Marianne Hoppe; Spiel um Job, Insz. O.F.

Schuh und Die Hochzeit des Figaro, Insz. G. Rennert); 1 Gesamtprogramm. 1 Prospekt des Glacier-Hotels in Saas Fee. 2 ungeschriebene GriechenlandPostkarten. 2 Prospekte über die Kampenwand-Bahn, Sommer 1958. Auch über Venedig-Urlaub mit ihrem Sohn Benedikt.

 

1 College-Ringbuch, DIN A 5,  Notizen von 1993, 1994, 1996. Tagebuchartig

 

1 blassgrünliches Schreibheft, einige Kochrezepte notiert; kaum beschrieben.

Tagebuchartig

 

1 blaues Schreibheft (lackierter Umschlag), DIN A 5, ab 20. Oktober 1973 bis

25.10.1979. Tagebuchartig

 

1 orangefarbenes Schreibheft, DIN A 5, Beginn 3.11.1988. Eingelegt kleiner

Briefbogen vom Hotel Sacher Wien, Notiz vom 23.10.1988 bis Juli 89. Tagebuchartig

 

1 blaues Schreibheft, DIN A 5, gelackter Umschlag, pinkfarbener Rücken. Beginnend 1. Seite: „March: Savannah, Georgia...“ Nächste Seite: 4.1.85 ´Savannah sehe ich auf der vorstehenden Seite...“. Eingelegt: Rechenblatt „5.1.85 ´ohne Thema´“ Tagebuchartig

 

1 eig. Brief von Marianne Hoppe, tagebuchartig, datiert auf 21. Freitag, ¼ nach 7 abends, beidseitig beschriftet, an Benedikt Hoppe. Beginn: „Lieber Micky! Gerade geht die Sonne hinter die Wolken - - der Bus führt unten vorbei – und Du? Regnet es? ...“

Micky ist Spitzname gewesen für Benedikt Hoppe (nach Miky Rooney)

Autobiogr. Notizen  

 

½ masch.-schr. Manuskriptseite mit autobiogr. Notizen

(abgerissen). „Wie geht es Ihnen, es gefällt mir, was Sie da machen...“ Erinnerung an Falckenberg, Tanz mit Horvath und Einladung Gründgens nach Zeesen.

 

 

 

Box 4,2                                                                                               

 

1 masch.-schr. Skript „Marianne Hoppes Arbeitsweise anhand von Quartett.

Diplomarbeit im Studiengang Schauspiel. An der Hochschule für Schauspielkunst

Ernst Busch Berlin. Von Iris Schulte, Sonnenallee 61, 12045 Berlin. (25 S.) Beginnend „Achtung Steinschlag – sh. Sendung 9.8.83 – Reaktionen sh. 12.8.83 Rezitation – Mozarteum“

Einzelbriefbogen vom „Hotel A, La Barracuda, eig. Notizen von Marianne Hoppe, undatiert. „Sie können es auch nur ganz begrenzt aushalten mit mir...“

 

1 masch.-schr. Seite mit Gedanken von Marianne Hoppe, hat eig. überschrieben mit „Wolokolamsker Chaussee“. Sie beginnt mit „Man wird identifiziert - mit dem Stoff – dem Mann – von dessen Verletzung die Rede ist, den persönlichsten...“

 

1 Rechenheft, DIN A 5, tagebuchartig, auf dem Umschlag zwei gezeichn. Kühe.  Beginnend: „Schwedische Maler...“ Inliegend: Zeitungsseite mit Artikel zu Vorfall wegen Steinschlag. Überschrift: „Von Rechts wegen: Steinschlaggefahr“. Vermutlich hat Marianne Hoppe hier die Idee für den Titel zu ihrer geplanten Autobiographie gehabt. Artikel mit Kugelschreiber stark eingemarkert.

 

1  Textseite aus Lear-Manuskript, auf der Rückseite eig. Notizen von Marianne Hoppe: „Wir hatten das unglückliche Glück, keine Juden zu sein. Das aber ist nicht gleichzusetzen mit Nazi. 

Bob Wilson: (2.-3. Juni 90 Fkf. Nachts Fkf. ´er ist seine eigene Sphinx´“

 

2  Seiten mit eig. Notizen von Marianne Hoppe auf Briefbögen Bristol Hotel,

Kempinski Berlin. Über Lear und Minetti-Geburtstagsfeier. Auch DIN A 5-Zettel vom 15.1.1990, Fft. „... weiter so, ich weiss was Emsigkeit ist – mir braucht man das nicht zu sagen –„ 

 

1 sehr ausgedünntes, stark abgerissenes Heft, DIN A 5, mit eig. tagebuchartigen Notizen von Marianne Hoppe ab „V.85, Nomitsi   Sonntag – den Canetti weitergelesen ...“

 

1 blauweißes Ringbuch, DIN A 5, Marianne Hoppe eig. beginnend: „Frauen im Aufbruch. Fanny Lewald-Stahr. Erinnerungen aus dem Jahre 1848. Etwas weiter vom 20.4.1982, Nomitsi: „Nach bis 4 ½ fast durchwachter Nacht – Hund bellte in kurzen Abständen – früh spät der Hahn – ab 7“... Weitere Notizen aus dem Jahr 1982, auch 1983 und eingelegte Zettel.

 

1 Plastikhülle mit Spanienkarte, darauf auch Torremolinos, 1 Briefbogen des Hotels am Studio, Berlin. Beginnend tagebuchartig: „Mit den Jahren schliesst man eine Art Frieden – auf Kosten von Impuls oder Lebendigkeit – und man weiß nicht ganz  so recht: ist es auf eine legale Art mit sich ins Reine zu kommen – oder ist es eine Leichtfertigkeit zu der man sich entwickelt? ...“ 

 

15seitiges Typoskript „Eine Reise nach Kreta“. Darüber das Motto: Jedes Leben besteht aus vielen Tagen, immer einem nach dem andern.“ 

(vermutl. von Marianne Hoppes Freundin Dagmar von Erffa geschrieben.)

 

1 blauer Schnellhefter, darin diverse lose Seiten mit Marianne Hoppes handschrift. und masch-schriftl. Notizen, auch eine einseitige Druckfahne mit dem Text „Als wir noch Lausbuben waren“ von Marianne Hoppe und 1 masch-schriftl. Brief von Doris Ehrensberger an Marianne Hoppe, 26.7.1993.

 

1 gelber Schnellhefter mit vielen handschriftl. und masch.-schr. autobiogr. Notizen, sehr durcheinander.

1 masch.-schr. Filmvertrag zwischen Marianne Hoppe und Tobis Film über die Rolle der Madeleine in Romanze in Moll, ausgestellt am 14.7.1942, gültig ab 28.7.1942, 1 Begleitbrief vom 15.7.42 an Marianne Hoppe.

 

Beglaubte masch.-schr. Abschrift vom 19.6.1950, dass Marianne Hoppe rechtskräftig von Gründgens geschieden wurde und ihren Mädchennamen wieder annimmt (doppelte Ausfertigung).

 

In rotem Umschlag: Bestätigungsschreiben des Landgerichts von Berlin über schuldige Scheidung Marianne Hoppes von Gründgens am 29.5.1946. Abgestempelt vom 26.7.1950 (Vermerk der Scheidung auch auf dem Heiratsschein (s. Box 2,2).

 

1 masch.-schr. Briefdurchschlag von Marianne Hoppe vom 12.5.1954 an Herrn Pater Guardian. Marianne Hoppe bittet um Aufnahme in die römisch-katholische Kirche.

 

Dienstvertrag zwischen Marianne Hoppe und Schauspielhaus Zürich über das Stück Durch die Wolken von Francois Billetdoux für die Spielzeit 1966/67, unterschrieben von Leopold Lindtberg.

Beginn: 1.9.1966 – 31.1.67. Mit Begleitbrief von Dr. Otto Weissert. 

Antwortschreiben (grüner Briefdurchschlag, schlecht lesbar) von Marianne Hoppe an Weissert, 6.7.1966.

 

1 masch.-schr. Vertrag zwischen dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg

(Intendant Hans Lietzau) und Marianne Hoppe, 2.10.1969 über Lesung Märchen von

Goethe (Marianne Hoppe hat das auswendig vorgetragen, sie hat nichts abgelesen!)

 

Masch.-schr. Vertrag zwischen Schauspielbühnen Berlin und Marianne Hoppe über alle Kunstgattungen, 1.9.1993-31.8.1994. Vom 2.9.1992. Nicht von Marianne Hoppe unterschrieben. Dabei Brief von Mathias Thilo vom 16.9.1993 wg. Nichtverlängerung des Vertrages sowie Brief von Senator Ulrich Roloff-Momin vom 27.9.1993 an Marianne Hoppe. Über die unvermeidliche Schließung des Schillertheaters!

 

1 masch-schriftl. Tourneeplan für Marianne Hoppe, Goethe House New York, Cultural Events USA/Canada (1970er Jahre).

 

1 masch.-schr. Dispositionsplan zu Die Königin für 19. Drehtag, Sonntag, den 15.8.1999.

 

Masch.-schr. Aufzeichnungen von Cordula Trantow über Marianne Hoppe und ihre Rolle in Bei Thea. Anbei Brief von C. Trantow an Marianne Hoppe, 31.8.1990, will sie wg. filmischen Interviews nochmals ansprechen (in braunem DIN A 4-Umschlag).

 

Masch-schriftl. Auszug aus Rollenmanuskript zu Lear. Mit eig. Eintragungen von Marianne Hoppe, die die Hauptrolle spielte (Insz. Bob Wilson).

 

1 eig. Brief von Marianne Hoppe an Peter Turrini, 3.12.1993 (nicht abgeschickt?)

 

Zeitungsausschnitt mit Artikel von Peter Hans Göpfert über Marianne Hoppe nach ihrer Geburtstagslesung am Berliner Ensemble (90. Geburtstag), Mittwoch, 28.4.1999, Südkurier, Nr. 97.

1 gr. sw Porträtfoto von Marianne Hoppe, undatiert, Fotograf unbekannt.

 

1 weiteres großformatiges sw Porträtfoto von Marianne Hoppe als Barbara Blomberg (bei Gründgens 1948/49 in Düsseldorf gespielt). Fotograf unbekannt (evtl. Liselotte

Strelow)

 

1 gr. sw Szenenfoto mit Marianne Hoppe am Berliner Ensemble in Der Auftrag von Heiner Müller. 

Foto: Bernd Uhlig, Berlin.

 

1 sw gescanntes Zeitungs?-Foto aus Zwiesprache (Kammerspiele München, Regie: Fritz Kortner) mit Fritz Kortner, Martin Held, Karl Paryla, Georg Thomala, und Marianne Hoppe.

 

1 gr. farbiges Altersfoto von Marianne Hoppe, mit Weinglas im Vordergrund. (evtl. in der „Galerie auf Zeit“ aufgenommen).

 

3 gr. farbige Szenenfotos zu Monsieur Verdoux von Werner Schroeter nach Charly Chaplin.

Im Berliner Ensemble (Regie: Werner Schroeter), mit Martin Wuttke und Marianne Hoppe, Januar 1997. 

Fotos: D.M. Marcovicz.

 

1 gr. sw Foto von Marianne Hoppe als Kind in Felsenhagen, mit ihrem Vater ausreitend.

 

1 gr. sw Foto: Marianne Hoppe mit Benedikt (Schulranzen auf dem Rücken, Kuß für die Mami)

 

1 gr. sw Foto des Wohnzimmers in Zeesen (Sofa mit Bückerecke).

 

3 kol. großformatige Fotos von Marianne Hoppe, Interview mit H.-D. Schütt /  vermutl. in der  „Galerie auf Zeit“.

 

1 sw Fotovergrößerung: Die Jungfern von Bischofsberg von Gerhart Hauptmann (mit

Lotte Betke, Hilde Weißner, Marianne Hoppe, Käthe Gold.)

 

3 kol. Interview-Fotos: Marianne Hoppe bei Sabine Christiansen, ARD: „Für immer jung – die starken Alten“, 8.2.1998. Foto: Lars Reimann.

 

1 gr. Applausfoto von Marianne Hoppe nach der Premiere am 4.11.1988 von Heldenplatz von Thomas Bernhard, Burgtheater Wien.

Foto: Klaus Sange

 

1 masch.-schr. Presseskript über Schroeters Film Die Königin (www.salzberger.de) 

 

5 kol. Fotos von Marianne Hoppe zur Zeit des Films Die Königin. Rechte: Salzgeber & Co Medien, Berlin. Dabei: 4 kol. Flyer zum Film.

 

1 gr Foto zur Jagdgesellschaft von Thomas Bernhard (Hoppe, Dorn, Minetti), Dt. UA 15.5.1974. Rückseitig Widmung von Elisabeth Minetti an Marianne Hoppe. 

Foto von Horst Güldemeister, Berlin. 

 

Kopien von 4 Zeitungsartikeln über Marianne Hoppes Lesung im Brechthaus,

Februar 2000 im Rahmen der Brecht-Tage. Ein Internet-Text aus Berliner Morgenpost: „Oh Deutschland, bleiche Mutter“: Marianne Hoppe las Brecht, 9.2.2000.

 

Fax eines Zeitungsberichts „Erklär mir Liebe“. Marianne Hoppe und Fiona Shaw im Akademietheater, Shakespeares Sonnette. PRESSE, 24.6.1996.

 

Scan eines Filmfotos (Terra Film), Ross-Verlag Berlin.

 

3 Ton-Mini-Kassetten, Aufschrift „Le Monde 99“.

 

 

 

Box 4,3                                                                                               

 

 

Bücher (z.T: Rollenbücher bzw. Leseexemplare):

 

Heinrich von Kleist: Geschichte meiner Seele, Insel-Taschenbuch 1977. Inliegend: 1 eig. Brief von Roswitha an Marianne Hoppe vom 11.5.99. Hat ihr wohl auch Fotos geschickt, die sie in Israel gemacht hat, sind aber nicht dabei.

 

Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke. München: Knaur  o.J. Mit einer Einführung von Erwin Laaths (roter Leineneinband).

 

Eugene O´Neill: Eines langen Tages Reise in die Nacht. Reclam. Stark eingestrichen, Textänderungen, Kommentare von Marianne Hoppe.

 

Gerd Klepzig: Aufstiege. Mit 30 Porträtzeichn. v. Werner Knoth. Ullstein Taschenb. 1967.

 

Herbert Ihering: Begegnungen mit Zeit und Menschen. Aufbau Verlag Berlin 1963.

 

Edward Albee: Prekäres Gleichgewicht. Bühnenmanuskript, Fischer Verlag. Stark eingestrichen. Deutschspr. Erstaufführung.

 

Ibsen: Gespenster. Bühnenmanuskript, Desch Verlag München. Stark eingestrichen. Anfang 1970 damit auf Tournee gegangen (mit Helmut Lohner als Oswald Alving).

 

Programmbuch Thomas Bernhard: Am Ziel. Schauspielhaus Bochum 1981/82.

 

Richard Blank: Schauspielkunst in Theater und Film. Alexander Verlag Berlin 2001. Enthält persönliche Widmung des Autors an Marianne Hoppe.

 

T. Williams: Süßer Vogel Jugend. Bühnenmanuskript. S. Fischer Verlag, Stark eingestrichen.

 

Ute Bechdolf: Wunsch-Bilder? Frauen im Nationalsozialismus... Tübingen 1992. Mit Postkarte der Autorin an Marianne Hoppe  vom 30.6.1993.

 

Staatliche Schauspielbühnen Berlin: Bernhard Minetti zum 85. Geburtstag. Mit persönlicher Widmung Minettis an Marianne Hoppe, 26.1.1990 und inliegende Einladungskarte des Bundespräsidenten für Marianne Hoppe zum Mittagessen im Schloß Bellevue.

 

1 Expl. Der Zeitschrift „Männer Vogue“, April 90 Darin: Tischgespräch mit Robert Wilson, S. 48.

 

Zeitungsausriss „Die Welt am Sonntag“. Ankündigung der Premiere von Das Konzert von Hermann Bahr mit Hoppe und Gründgens am Schauspielhaus Hamburg.

 

1 Programmzettel „Traunsteiner Sommerkonzerte 1988“ (11.-16. August 2988). Mit Marianne Hoppe (Rezitation).

 

Kopien aus Zeitungen über Marianne Hoppe:

„Bühnenprofil“: Marianne Hoppe, o.D., 4 Seiten

Gedrucktes Porträt über Marianne Hoppe als Filmschauspielerin, o.D., S. 141-146 aus unbekannter Quelle (4 Seiten, mit Fotos).

Aus: Meine Lehrjahre. Kopien aus unbekannter Quelle von S. 107-110 von Alexander Kühn.

 

BOX 4,4                                                                                                          

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe, im Gespräch. (Interview?)

 

1 Programmfaltblatt „Die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin im Februar 1986“. Mit Marianne Hoppe in Savannah Bay von Marguerite Duras und Minetti in Einfach kompliziert von Thomas Bernhard.

 

1 kleines sw Foto von Gründgens (mit Sigmund Graff ?) im Zuschauerraum. Datiert:

9.3.1934. Mit nachträglicher Widmung „Für Marianne Hoppe – nach 37 Jahren  

Sigmund Graff“

 

1 kl. Foto von Marianne Hoppes Büste von Fritz Klimsch, undatiert.

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe als Mutter in Am Ziel von Thomas Bernhard.

 Photo Schaffler, Salzburg

 

1 Farbdia von Marianne Hoppe, ca. 75-jährig.

Foto: Stefan Moses

 

1 gr. sw Foto von Gerti Blacher

 

1 Foto von der Öffentlichen Jahressitzung der Akademie, 3.7.1986. 

Darauf: Maria Wimmer, Heinz Friedrich, Marianne Hoppe, Brigitte Fassbaender, Martin Benrath. Fotograf: Anne Kirchbach, Starnberg.

 

1 sw Filmfoto: Werft zum grauen Hecht. Marianne Hoppe mit ??, Arm in Arm.

Fotograf: unbekannt

 

1 sw (Film?)foto von Marianne Hoppe und Unbekannt. Undatiert. Auch Werft zum grauen Hecht?)

 

1 sw Filmfoto: Gustaf Gründgens in dem Film Friedemann Bach.

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe, vor Bellevue-Garten stehend, in hellem Kostüm.  Foto: Rosemarie Clausen, undatiert [ca Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre].

 

1 sw Porträtfoto von Marianne Hoppe, mit dreireihiger Perlenkette. Undatiert.  Foto: Jutta Selle-Foto, München.

 

1 sw Foto von Moderator, Peymann, Marianne Hoppe und Bernahrd Minetti. Vermutl. im Rahmen der Gedenkfeier für Thomas Bernhard in der Villa Hügel in Essen. Undatiert [d.i. 1991, 2 Jahre nach dem Tod Thomas Bernhards Tod].

 

1 masch.-schr. Brief von Curt Riess an Elisabeth Bergner, Zürich, 22.6.1981. Anläßlich ihrer Kritik an Brecht, der Heinrich George in einem offenen Brief beschuldigte, für den ermordeten Hans Otto nichts getan zu haben.

 

1 masch.-schr. Redemanuskript von Marianne Hoppe anl. Gedenkveranstaltung für Gustaf Gründgens, Hamburg, Deutsches Schauspielhaus, 22.12.1984.  Mit handschr. Korrekturen von Marianne Hoppe (it Briefumschl.).

 

Kopie aus einem Buch: Unity Mitford Kurzbiographie. Von Erich Schaake. 

Von S. 243-266 aus unbekannter Quelle.

(Mitford hatte Hitler sehr verehrt, Selbstmordversuch wg. Kriegsausbruch England/Deutschland).

 

Plakat zu einer Lesung mit Musik (Marianne Hoppe heißt dies Kind) im Logensaal der Hamburger Kammerspiele. 26.4.2007. U.a. mit Wolfgang Mielke.

 

Programmblatt: Die Rose Schönheit soll nicht sterben. Marianne Hoppe zu Gast in Braunschweig. Musikalisch begleitet vom Sylvestri Quartett Braunschweig. 

 

Apothekerheft „Senioren Ratgeber“. Darin auf S. 80/81 ein Interview mit Marianne Hoppe von Stefanie Jankuhn.

 

Organisationsliste zum Gastspiel mit Arturo U“ und Quartett  im Sept. 1997 in Lissabon.

 

Einige Zeitungsausrisse zum Film Die Königin von Werner Schroeter.

Dabei: 2 Eintrittskarten zur Filmvorführung im Schauspielhaus Bochum.

 

1 kl. Buch: Heiner Müller: Gedichte. Alexander Verlag Berlin 1992. 

Inliegend ein Bierdeckel mit eig. geschriebenem Gedicht von Heiner Müller für

Marianne Hoppe: Scipio während seine Soldaten Salz streuten auf die Trümmer und

Leubenberge von Karthago …“ 

 

1 eig. Brief des Journalisten Hans Marquardt an Marianne Hoppe, Berlin, 2.11.1991. 

Enthält sehr herzliche Entschuldigung für einen Artikel, den er geschrieben und der Marianne Hoppe missfallen hat.

 

1 masch.-schr. Brief von Theo Becker, Rifugio Monti Pallidi“, 22.5.1939 an Marianne Hoppe wg. ihres erwarteten Besuchs – auf Veranlassung von Prof. Grassi aus Berlin.  Mit 7 Postkarten des Rifugios und der Umgebung im Gebirge.

 

1 großer weißer Umschlag mit Gratulationen zum vermeintlich 70. Geburtstag [also zum 72.!] von Boy Gobert, August Everding, Wilhelm Borchert, Erich Schellow, Lola Müthel mit Hans Caninenberg, Prof. Hans Mayer, Heinz Stroux, E. Bessel und Werner Hinze, Gerhard Baum, Bundesinnenminister, per Telegramm eine sehr lange Würdigung durch den Senat der Stadt Berlin, ADK Berlin, Präsident Düttmann u.a.

Auch ein eig. Brief von ihrem Bruder Ernst Günther Hoppe

Dabei auch einige Zeitungsausrisse zum 75. Geburtstag [also 77.!]

 

Masch.-schr. Brief von Pali Meller Marcoviczs (Deutsche Grammophon Gesellschaft) an Marianne Hoppe, 9.6.1966.  Betrifft Aufnahme der Lesung von Goethes Märchen – lehnt es höflich ab, macht aber anderen Vorschlag zu einer Platte.

 

Masch.-schr. Brief der Deutschen Kulturinstituts / Goetheinstituts London, Dublin,

27.10.1969. Haben Lesung des Märchens auf den 10.11.1969 im Saal des Deutschen Kulturinstituts in Dublin terminiert. Auch über eine damalige Freundin Marianne Hoppes aus dem Königin Luise Stift in Berlin, in deren Hotel in Dublin sie wohnen solle. [Seite 2 des Briefes fehlt!]

 

1 masch.-schr. Schreiben von Helga Rulf, Deutsches Kulturinstitut London / GoetheInstitut an Marianne Hoppe, 31.10.1969. Terminplanung wg. Lesereise Dublin, London, Glasgow.

 

1 eig. Brief von Gertrud Fornacon, Wildau, an Marianne Hoppe nach Zeesen. Poststempel 20.8.41 (Verehrerinnen-Brief).

 

1 eig. Brief der Mutter Grete Hoppe an Marianne Hoppe, Felsenhagen, 4.7.1940.

 

3 Feldpostbriefe von Gaitzsch (1940), Klaus Flattner (1941) und Willy Zeschke (1941) an Marianne Hoppe.

 

1 masch.-schr. Brief von Joanne C. Fox, Canterbury, 5.4.1995 an Marianne Hoppe. Möchte sie gerne im Sommer interviewen.

 

1 Briefkarte von Ingeborg Frey-Spohn, Ravensburg, 14.7.2002, an Marianne Hoppe.  Anbei ein masch.-schr. Manuskript von Ingeborg Frey-Spohn über Gustaf Gründgens: „1961  Gustaf Gründgens – eine Begegnung“.

 

1 masch.-schr. Brief von Kimmich (UfA) an Marianne Hoppe, Berlin, 5.9.1941. Bedauert, dass der Film Die Nacht ohne Abschied nicht zustande gekommen ist; hofft aber, dass sie sich für einen anderen Film zusammenfinden werden.

 

Masch.-schr Brief des Suhrkamp-Verlages, Siegfried Unseld, 13.2.1990, Frankfurt/Main, an Marianne Hoppe, mit Dank für ihre Mitwirkung an der Thomas Bernhard-Ehrung.

 

Masch.-schr. Brief des Suhrkamp Verlages, Siegfried Unseld, 23.11.1989, an

Marianne Hoppe. Bitte, mit einer 10-minütigen Lesung aus Thomas Bernhards Literatur an der für ihn geplanten Gedenkfeier am 11.2.1990 im Frankfurter Schauspielhaus mitzuwirken.

 

1 masch.-schr. Brief von Liselotte Strelow an Marianne Hoppe, undatiert, Düsseldorf. Möchte gerne die Probe ihrer „Anna“ (in Anna, Königin für 1000 Tage von Maxwell Anderson) fotografieren (Insz. Ulrich Erfurth, Düsseldorf, 1950/51).  L. Strelow bewundert ihren schön geformten Mund.

 

Zeitungsblatt aus unbekannter Quelle, über Marianne Hoppe Mein Leben in Bildern.

 

1 handschriftl. Brief von Ernst Hoppe an Marianne Hoppe, Hannover, 11.2.1986.

 

1 Programmheft Marianne Hoppe  Lavant & Bachmann. In Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt [1996].

 

1 Visitenkarte von Boleslaw Barlog (Schiller Theater) mit kurzer Mitteilung an Marianne Hoppe anl. des Todes von Gustaf Gründgens. Dabei Ausriß aus vermutl. Programmheft des Schiller-Theaters mit Foto von Gustaf Gründgens und Nachruf von Boleslaw Barlog.

 

1 masch.-schr. Brief von Manfred Schlösser, Akademie der Künste, 10.7.1985. Bittet Marianne Hoppe als Jurorin für den Kunstpreis Berlin 1985 zu wirken. Enthält beiliegendes Erklärungsformular.

 

1 handschr. Brief von Charlotte Witthauer, 9.10.1963, Starnberg, an Marianne Hoppe. Ist bestürzt über Gründgens Tod.

 

3 Kopien mit zusammengestellten Äußerungen von Gustaf Gründgens über Annahme und Ablehnung der Filmrollen in Jud Süß und Ohm Krüger. 

(Quellen der Zitate unbekannt.)

 

1 Programmzettel zur Ausstellung des Theatermuseums in Düsseldorf „zur

Erinnerung an die Nachkriegsbühne im Hause der PROVINZIAL. Auf

Vorderumschlag: Programmzettel zu Gustaf Gründgens Inszenierung Die Fliegen, 1947.

 

1 masch.-schr. Brief von Eberhard Diepgen an Marianne Hoppe, Berlin, Januar 1987.  Dankt für ihren Beitrag zur Jubiläumsfestschrift.

 

1 Expl. „Drucksache 7  Berliner Ensemble  QUARTETT  Heiner Müller.  Darin der Stücktext.

 

 

Box 4,5                                                                                                           

 

Kopie eines Artikels von Ilse Aichinger unter dem Titel Fontanes Landschaft. Marianne Hoppe. (S. 84-87 aus: Ilse Aichinger Film und Verhängnis. Blitzlichter auf ein Leben. S. Fischer)

 

5 Postkarten von Bob Wilson an Marianne Hoppe aus: Japan, Stempel 21.6.88; New

York, Stempel 3.8.88; Alaska, Stempel 15.6.88; Berlin, Stempel 12.9.88; Hamburg,

Stempel 13.9.89 (alle in Briefumschlag von Bob Wilson, Adresse: Kammerspiele,

Hildegardstr.)

 

1 eig. Briefkarte von Maximilian Schell an Marianne Hoppe, undatiert (kurzer Gruß:

„Marianne – Es ist schön, dass es Dich gibt – TOI TOI TOI  Maximilian)“

 

1 masch.-schr. Beschwerdebrief (Durchschlag) von Marianne Hoppe an ADK, undatiert [Ende März/Anfang April 1967]. Musste vor ihrer Lesung (Märchen von Goethe) selber saubermachen, da die Bühne völlig verdreckt war.)

 

In braunem DIN-A-4-Umschlag: 1 eig. Brief des Regisseurs Willy („Bill“) Schmidt an

Marianne Hoppe, Berlin, 20.1.1991. Beiliegend: 14-seitiges Typoskript eines Essays

(ausführliche Würdigung des großen Theaterkritikers!) von Willy Schmidt: Friedrich

Luft oder ´Das Theater an sich´ anlässlich des Todes von Friedrich Luft. „Liebste

Marianne, hier ist, was ich unserem Gefährten schuldig zu sein glaubte …“ (Zu dieser

Zeit wurde die Schließung des Schillertheaters in Berlin beschlossen!)

 

1 eig. Brief (Kopie) von Werner Krauss an Gustaf Gründgens anl. seines

Geburtstages, Berlin 22.12.1938. (Über 2 Gorgonenknöpfe, die er vor 15 Jahren von den Erben Ernst Possarts bekommen hat.

„[...] Es sollen Rockknöpfe von Goethe sein, Iffland besaß sie, und sie wandern weiter. […]“ [Krauß starb 4 Jahre vor Gründgens!]

 

1 masch.-schr. Brief von Thomas Barthol, M.A. München, an Marianne Hoppe, undatiert (wegen seiner Magisterarbeit über sie).

 

1 masch.-schr. Brief von Gerhard Reitschert, WDR, Köln, den 11.11.1985. Wegen Sendung „Trümmertheater“, Autor der Sendung, Ekkehard Kühn, möchte sie dafür interviewen. Soll vor Weihnachten 1985 ausgestrahlt werden.

 

1 masch.-schr. Brief von Elmar Klupsch-Linsbauer, Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach, 18.10.1985, an Marianne Hoppe. Ermuntert sie, ihre Autobiografie zu schreiben, Lübbe Verlag sehr interessiert.

 

1 masch.-schr. Brief (Durchschlag) von Marianne Hoppe an Herrn Haeusserman, 15.3.1982. Dankt für die Übersendung des Manuskripts Die Troerinnen. Doch findet sie keinen Zugang mehr zu der Rolle der Kassandra, die sie einige Jahre vorher schon einmal am Schillertheater unter der Regie von Hans Lietzau gespielt hatte. Lehnt daher mit Bedauern ab.

 

1 masch.-schr. Vertrag (beidseits unterschrieben) zwischen Salzburger Festspiele und Marianne Hoppe über Lesung im Landestheater am 19.8.1992: Goethe: Römische Elegien. (Mit beiliegenden Abrechnungen)

 

1 gedrucktes Broschüre der Akademie der Künste Berlin: „Kunstpreis Berlin“ 1986.  Ging an Marianne Hoppe. Vorderumschlag mit Foto von Marianne Hoppe in dem Stück Savannah Bay.

 

1 eig. beschriebene Visitenkarte von Ruth Hellberg an Marianne Hoppe, undatiert. Hatte ihr ein Stück geschickt, das sie für sie extra abgetippt hatte, da es für Marianne Hoppe eine sehr geeignete Rolle enthalten würde. Ist hier nicht dabei, Titel wird nicht genannt.

 

1 Zeitungsausriss, unbekanntes Blatt, 15.12.1943, Notiz über Marianne Hoppe (mit Foto) bezgl. ihrer Filmrolle in Schwarzer Jäger Johanna. (Film spielt seit Freitag im

Radio Theater)

 

Ausschnitt eines bebilderten Programmbogens des Schauspielhauses Hamburg zu Die See von Edward Bond, Nov. 1973 (Marianne Hoppe spielte die Rolle der Louise Rafi (dabei: Doris Schade als Jessica Tilehouse).

 

1 eig. Brief von „Carsting“ (d.i. Carsta Löck) an Marianne Hoppe, undatiert, zum Geburtstag.

 

1 Brief (auf 2 Blättern blauem Briefkarton) von Alice Zickgraf an Marianne Hoppe, Faaker Sei (bei Kärnten), 6.7.1940 (mit Umschlag). 

Sie war offensichtlich in Kärnten auf Wohnungssuche für Marianne Hoppe. Hat ein schönes Fleckchen Erde gefunden, zur Zeit stünde aber nichts zum Verkauf. Die zum Verkauf stehenden sind landschaftlich nicht zu vergleichen mit dem gefundenen Fleckchen Erde. Doch dort wollen einige erst nach dem Krieg verkaufen. „Wenn Du absolute Ruhe haben willst, dann kannst Du sie hier haben. Du kannst ganz primitiv bei mir wohnen oder in einem reizenden Hotel auf der Insel im Sei. [...]

 

1 eig. Postkarte von Bob Wilson (für seine Verhältnisse recht ausführlich) an Marianne Hoppe, vermutl. in Umschlag geschickt, da nicht frankiert. 

„Best wishes from N.Y. It is great to be home for 4 weeks. I spoke with Doll …Lear being performed in Braunschweig, the ??? next Nov. He told me it was impossible. I also spoke to Paymann [sic! meint: Claus Peymann] – see enclosed letter – Miss you – lots and lots of love B. Send me a post card xxxxx!

 

1 masch.-schr. Brief des Bundespräsidenten Walter Scheel an Marianne Hoppe, 24.4.1976, anläßlich ihres Geburtstages:

„[...] Ihre Bewunderer verehren in Ihnen eine Schauspielerin, die ihr Metier, das schauspielerische Handwerk, vollendet beherrscht. … Alle Ihre Gestaltungen waren unverwechselbare Neuschöpfungen einer erstaunlichen Verwandlungskraft. Die deutsche Schauspielkunst in Theater, Film und Fernsehen verdankt Ihnen viel.

[...]“

 

1 masch.-schr. Antwort (Briefdurchschlag mit eig. Initialen MH) von Marianne Hoppe, 28.4.1976 an Walter Scheel.

[...] Die Worte, mit denen Sie meine Arbeit würdigten, mein Bemühen das schauspielerische Handwerk in den Griff zu bekommen, jene „regle, qui corrige l´emotion´ - - das ganz persönliche Verstehen, das aus Ihren Zeilen sprach, dafür lassen Sie mich Ihnen, verehrter Herr Bundespräsident, lieber Herr Scheel, herzlichst danken!

Gerade bin ich von 3 Monaten USA und Canada zurück, wo ich teils an Instituten, teils auch an Universitäten gelesen habe, Ingeborg Bachmann, Werfel, Heinrich Mann und Fontane standen auf dem Programm. Der direkte Kontakt zu den amerikanischen Studenten und Professoren – die Fragen, die Unterhaltungen, alles sehr lebhaft und sehr interessiert, haben mir grossen Spass gemacht und mich erfrischt. [...]“ 

1 masch.-schr. Briefdurchschlag von Marianne Hoppe, 29.4.1976, an Bundespräsidialamt in Bonn.

Marianne Hoppe ist bereit, die Auszeichnung, das Große Bundesverdienstkreuz, entgegenzunehmen und wird zu dem Empfang des Bundespräsidenten kommen am 24.5.1976.

 

1 eig. russisch-deutsches Vokabelheft von Marianne Hoppe, ca. 1944/45 (bleistiftgeschrieben). 

[Marianne Hoppe wollte in der Lage sein, sich mit den russischen Soldaten, die

Anfang 1945 immer näher rückten, verständigen zu können.]

 

1 masch.schr. Hotelliste Gespenster, 1970: Basel, Schaffhausen, Baden, Bern, Zürich und viele Städte in Deutschland.

 

1 eig. kurze Nachricht von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe mit Briefumschlag, gestempelt 29.1.44 (über Post Amsterdam nach Berlin/Zeesen) Inliegend 1 bleistiftgeschr. Zettel „Habe eben mit Churchill gesprochen  heute kommen keine Flieger.“ 

 

4 Blätter masch.-schr. Text zu Persephone von Igor Strawinsky  mit eig. Anstreichungen von Marianne Hoppe.

 

1 persönl. Exemplar von Marianne Hoppe: gedrucktes Notenheft zu Igor Strawinskys

Perséphone. Mélodrame en trois parties par André Gide. Copyright 1934 bei Édition Russe de Musique. (Zerfledderter Einband, seitlich eingerissen und lose) Textzeilen wurden handschriftlich in deutscher Übersetzung unter frz. Textzeile geschrieben.

 

1 masch.-schr. Erklärung des Landgerichts Düsseldorf vom 9.9.1948 (aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 26.5.1948), dass Benedikt Hoppe nicht der Sohn von Gustaf Gründgens ist.

 

1 Blanko-Rechnung mit Abbildung des Hotels von C. Küchenmeister in Schwaan (gehörte den Vorfahren von Marianne Hoppe in Mecklenburg).

 

1 masch.-schr. Typoskript von Bernd Sucher zur Uraufführung von  Am Ziel in Salzburg mit Marianne Hoppe als Mutter. Suchers Beitrag im BR am 19.8.1981.

 

Marianne Hoppes schwarze Samtmappe für Lesungen (inliegende eingestrichene Typoskripte zu In Hora Mortis und Römische Elegien).

 

1             masch.-schr. Brief an Marianne Hoppe von Fr. Rabl Stadler, Präsidentin Salzburger Festspiele, 26.4.2001 (zum Geburtstag).

 

2             masch.-schr. Briefe von Thalita von Heyden an Marianne Hoppe, 6.9.1979, Rigklia und 9.11.1979, Gröbenzell.

 

1 Plakat (grün-weiß, gut erhalten) mit der Ankündigung: 

Marianne Hoppe liest Texte von Ingeborg Bachmann (13. Oktober, o.J.)

 

1 kl Farbfoto mit Marianne Hoppe, mit Geschwistern. 

Gestempeltes Datum: August 1989.

 

Referat von Thomas Blubacher über Gustaf Gründgens (Klasse 9 b).

(Späterer Verfasser einer Biographie über Gustaf Gründgens im Henschel Verlag, ersch. 2013).

 

3 große Farbscans aus der „Filmwelt“, eine Seite davon ist die fehlende Seite (siehe Liste über erste Mitnahme! Die anderen beiden Seiten sind Scans von Filmwelt Nr. 45, 10. November 1935 und Filmwelt, Nr. 25, 24. Juni 1934. (Jeweils mit Marianne Hoppe als Titelfoto).

 

6 Fotos mit Probenaufnahmen zu Zwiesprache, ein Theaterstück von Fritz Kortner (1963/64). Regie: Fritz Kortner, Münchner Kammerspiele.

Fotos: Stefan Moses.

 

1 sw Fotopostkarte mit Foto von Gustl Mayer, aber adressiert an G. Mayer, geschrieben von ??? (seltsamer Text: „Lieber Heyberg, no sehen Sie, die Bilder sind doch teuer geworden, Sie Schwein, warum haben Sie es nicht früher gemacht.

Machen Sie mir mal paar Abzüge, ich bezahle alles, für meine Schwester....“

(gestempelt in Berlin)

 

1 Brief mit bunten aufgeklebten Blumen und Zeitungsausschnitt „To Pingstn, ach, wie scheun wenn de Natur so greun...“ von Joana Gorvin (Frau von Jürgen Fehling) an Marianne Hoppe, Hamburg 1964.

 

1  eig.11/2seitiger Brief von Thomas Mann an Marianne Hoppe, Zürich, 25.10.1952 (mit Umschlag).

 

2  eig. Briefe von Berthold Viertel an Marianne Hoppe, 19.7.1952 und 11. Juli 1952.

 

1 eig. Brief von Rolf Badenhausen (Chefdramaturg von Gustaf Gründgens) an Marianne Hoppe, Düsseldorf, 3. Mai 1950.

 

1 eig. Postkarte von Anuschka und Ernst Deutsch mit ein paar Zeilen an Marianne

Hoppe und 1 beschriebene Autogrammkarte mit Rollenporträt von Ernst Deutsch an Marianne Hoppe, ebenfalls ein paar eig. Zeilen von Ernst Deutsch an Marianne Hoppe, beide undatiert (in gestempeltem Umschlag vom 1.7.1952).

 

1 eig. Brief von Jürgen Fehling an Marianne Hoppe.

„...dies ist also der erste Brief, den ich in diesem Leben an Dich schreibe (2 Blatt)

 

1             sw Fotokarte (mit Szenenfoto aus Der Zerbrochene Krug mit der Giehse als Marthe Krull). Rückseitig beschrieben: Marianne – ich höre nichts mehr von Dir!?! Bist versoffen – hä? Ich bin Deine, die Theres“.

 

2             eig. Briefe von Hermine Körner an Marianne Hoppe, Berlin, 14.12.1950 und Kreuth (Oberbayern), 19.2.51  Dabei: ein Briefdurchschlag von Marianne Hoppe an Hermine Körner, Berlin 23.5.1950.

 

1 eig. Brief von Hubert von Meyerinck an Marianne Hoppe, Hamburg 15.1.1951. 

 

1 eig. Brief von Pamela Wedekind an Marianne Hoppe, 5.5.1949.

 

1 eig. Brief von Hilde Westrick, Berlin, 27.2.51 (Marianne Hoppes Kurärztin).

 

1 Telegramm von Carl Zuckmayer an Marianne Hoppe, undatiert.

„Liebe Marianne, ich glaube, wir sind in ein paar Stunden Freunde geworden und werden es bleiben [.] Dank und Gruesse = Ihr Carl Zuckmayer“

 

 

Jetzt Box 5                                                                                                    

 

 

1 Vorlese-Exemplar Thomas Bernhard: Wittgensteins Neffe. Bibliothek Suhrkamp 1982. Mit zahlreichen Eintragungen von Marianne Hoppe.

 

1 kleines Foto von Benedikt als Kind, ca. 1956, im Wiener Dachterrassencafe gegenüber vom Stephansdom. Aufnahme von Mathias Wieman.

 

1 eig. Postkarte von Benedikt Hoppe an seine Mami, 17.3.1968, von Bahrain, wo er zusammen mit seinem Vater Ralph Izzard auf Reisen ist. „Liebe Mami! Nächste Berichterstattung! […] Habe natürlich neue Menschen und Gegenden kennengelernt.

Vorgestern Dinner beim Scheich!! […]“ 

 

1 gr. sw Foto von Gustl Mayer.

Foto: Rosemarie Clausen

 

1  sw Postkarten-Foto von Carsta Löck.

 

2  sehr schöne Porträtfotos von Marianne Hoppe als Elektra in Sartres Die Fliegen.

Insz. 1947 von Gustaf Gründgens in Düsseldorf. 

Foto: Rosemarie Clausen

 

1 kl Farbfoto von Benedikt Hoppe und Marianne Hoppe in Scharam auf der Bank.

(Marianne Hoppe hat einen Hut auf dem Kopf.)

 

1 kl. sw Foto, darauf Marianne Hoppe, eine ältere Frau und ein älterer Mann. Im Hintergrund Fotos an der Wand. Rückseitig beschriftet: 16.-17.III 34 Besuch mit Schimmelreiter in München-Gladbach. 

 

1 gedruckte Grußkarte von Erica und Helmut Käutner.

 

1             kl. sw Foto: Benedikt Hoppe und Marianne Hoppe, im Freien nebeneinander vor einer Hauswand, auf Stühlen sitzend. 

(Pfingsten 1964, Schloß Petronell, Niederösterreich).

 

2             Farbfotos von Marianne Hoppe (auf einem eine weitere weibliche Person). Salzburg, 14.8.1982. 

Foto: Hilde Spiegelberg

 

1 Weihnachtskarte mit kurzem eig. Gruß von Elsa Wagner an Marianne Hoppe, 1958.

 

1 sw Autogrammfoto von Siegfried Breuer (mit seiner eig. Unterschrift).

 

1 kl. sw Foto von der jungen Marianne Hoppe (vermutl. Felsenhagen) mit anderen Personen. Sie hat ein kleines Kind auf dem Schoß und sitzt auf der Stoßstange eines Autos (vermutlich ihr Adler Trumpf).

 

1 kl. sw Foto mit Ansicht der Villa Zeesen (Auffahrt).

Rückseitig beschriftet: „Zeesen bei Berlin  Gutshaus“.

 

Marianne Hoppes Leseexemplar: Th. Bernhard: Holzfällen. Stark eingestrichenes Exemplar, Suhrkamp 1984, 1. Auflage. 

1 Buch-Expl. Herbert Ihering: Auf der Suche nach Deutschland. Die Sendung des Theaters. Berlin: Aufbau Verlag 1952, 77. S. Innen mit eig. Widmung für Marianne Hoppe, Berlin 26.Mai 1952.

 

1 gr. sw Foto mit Rollenporträt von Marianne Hoppe als Katharina in Der

Widerspenstigen Zähmung, 1942/43, Preußisches Staatstheater, Regie: Stroux

Fotograf: [Rosemarie Clausen ?]

 

1 Autogrammfoto von Marianne Hoppe – sehr weiß geschminkt – nicht beschriftet. Fotograf: Brigitte Maria Mayer (Ehefrau von Heiner Müller)

Am unteren Bildrand eig. Unterschrift von Marianne Hoppe.

 

ERGÄNZUNGSLISTE

 

2 unterschiedliche Exemplare [einzeln abgelegt wegen Überformat] sw Porträtaufnahme der jungen Marianne Hoppe (mit Hütchen), 1936. Fotograf: Atelier Lindner, Berlin-Neukölln, 1936.

 

KISTE 1

 

Kleinformatige Notizbücher (Terminkalender) von Marianne Hoppe:

 

1948 (roter Einband), 1949 (blauer Einband), 1950 (grüner Einband, etwas größeres

Format) 

 

1951 (grüner Einband), 1952 (dunkelblauer Einband), 1953 (schwarzer Einband),

1954 (brauner Einband), 1955 (schwarzer Einband), 1956 (grüner Einband), 1957

(grüner Einband), 1958 (hellbrauner Einband), 1959 (schwarzer Einband)

 

1960 (brauner Einband), 1964 (grüner Einband),1965 (grüner Einband), 1966

(hellbrauner Einband, 1 weiterer leerer Kalender 1966, rotbrauer Einband), 1967

(hellbrauner Einband), 1968 (hellbrauner Einband), 1969 (braunroter Einband)

 

1970 (grüner Einband), [1971 an anderer Stelle vorhanden, siehe Liste!] 1973

(grüner Einband), 1974 (grüner Einband), 1977 (grüner Einband) JAHRES-TISCHKALENDER (dicht beschrieben)

 

[an anderer Stelle ein weiterer Kalender über das Jahr 1974 (mit der Aufschrift „The

Virginia Calendar. For Engagements“ (siehe Box 4,1) 

 

1 (Jahres-)Terminkalender 1987 (rotbrauner Einband)

 

1977, 1978

 

1980, 1981, 1982, 1983, 1984 (2x, einer dieser Kalender nur sehr wenige

Eintragungen), 1985, 1986, 1987, 1988, 1989

 

1990, 1991, 1992, 1993, 1995 (1994 nicht dabei, fehlt!)

 

 

Adressbücher von Marianne Hoppe

 

4 kleinformatige Adressbücher (dunkelblauer, rotbrauner, schwarzer und grüner

Einband) 

 

1 kleinformatiges Adressbüchlein (vordere Umschlagseite fehlt) (liest sich wie das

Who´s who des deutschen Theaters und Films!)

 

1 kleines Adressbüchlein, brauner Pappumschlag mit weißem Beschriftungsetikett. Darauf kaum noch zu lesen „Marianne Hoppe“. Viele berühmte Namen!

 

1 kleines Adressenverzeichnis von Marianne Hoppe, auf der ersten Innenseite ein Adressaufkleber von Anni Mewes-Krutina.

 

 

Notizbücher

 

1 kleines, wenig beschriebenes tagebuchartiges Notizbüchlein von Marianne Hoppe, enthält einige griechische Vokabeln, und einige Gedanken zu Felsenhagen und Umgebung (Pritzwalk, Hasenwinkl). Sie beschreibt, was sie dort nun vorfindet – auch

Eintrag, dass sie mit niemandem mehr Mitleid hat. Wer komme und sage, es sei ihm Unrecht geschehen, werde sie in den Nacken packen… „Wir sind quitt“ Anlass vermutlich Dreharbeiten mit Werner Schroeter zu dessen Film Die Königin.

 

1 kleines tagebuchartiges Büchlein mit blauem Pappumschlag und roten Kanten: einige Aufzeichnungen von Marianne Hoppe, Beginn 23.1.1989, Berlin AKAD.

 

1 blaues DIN A 5 Heft mit tagebuchartigen persönlichen Aufzeichnungen, einiges auf 1981 datiert. U.a. Eintrag über den Tod von Gustl Meier.

 

 

 

 

 

 

KISTE 2

 

FOTOTÜTEN

 

Tüte Privatfotos

 

2 Farbdia einer Porträtaufnahme von Marianne Hoppe, aufgenommen 1997 in Rostock. Foto: AKG Berlin / Bruni Meya. 

 

1 Foto der Außenfassade (Teilaufnahme) des Staatstheaters am Gendarmenmarkt in Berlin. Auf Rückseite hs. Datierung „Juli 79“.

 

1  sw Foto von Marianne Hoppe mit ihrer Schwester in St. Moritz, auf einer Tribüne sitzend. Undatiert. (Marianne Hoppe noch sehr jung, könnte in den Zwanziger Jahren sein, Zeit ihrer beruflichen Anfänge als Schauspielerin)

 

2  Farbfotos von Marianne Hoppe und Gerti Blacher auf Lanzerote.

 

3  kolorierte Fotos Marianne Hoppe mit Hans Joachim Fuchsberger bei Fam. Bölkow [Nov. 1983].

 

1 sw Foto vom Berliner Klassentreffen, mit Ilse von der Recke und Thalita von Heyden (rückseitig mit allen Namenangaben). Ohne Marianne Hoppe.

 

1 Farbfoto von Marianne Hoppe und Rolf Badenhausen anl. seines Geburtstags, 26.2.1982, München.

 

1 Farbfoto von Marianne Hoppe und Benedikt Hoppe auf der Bank vor dem Haus in Scharam, Sommer 1963.

 

1 sw Foto  von Marianne Hoppe, Benedikt und einem Herren (vermutlich in der Burda-Redaktion).

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe mir zwei kleinen Mädchen, München, Aug. 1933, „mit Hanna“.

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe und einem kleinen Mädchen auf dem Arm (vermutlich ihre Nichte Helga), ca. Mitte bis Ende der Dreißigerjahre.

 

1 Farbfoto (sehr rötlich) von Marianne Hoppe, an der Tür eines alten Gemäuers stehend (evtl. Florenz ?).

 

 

Rollenfotos und Fotos aus berufl. Umfeld / Tüte 1

 

1 kl. sw Foto zu den Dreharbeiten Der Herrscher. Marianne Hoppe und Emil Jannings in Paestum vor einer Tempelruine.

 

5 kl. sw Fotos zu Dreharbeiten Auf Wiedersehen Franziska! (auf kleiner Pappe mit Fotoecken).

1 sw Foto von Marianne Hoppe, Wien (Fotograf Bernhard Wagner, Wien,

Josefstädter Straße)

 

1 sw Szenenfoto (Theater) mit Marianne Hoppe (Fotograf: Liselotte Strelow, Düsseldorf. Stück?

 

1 sw Abfotografie, vermutlich zu einem Film: Marianne Hoppe mit Geldscheinen in der Hand.

 

1 sw Foto von der jungen Marianne Hoppe, kurze Haare, Käppi auf dem Kopf.  Foto: Archiv Kaiser, Wilhelmshaven, undatiert.

 

1 sw Foto von Marianne Hoppe (Filmfoto?), schulterfreies Oberteil tragend, mit Pelzbesatz.

Fotograf: Elfi Hess, Düsseldorf.

 

1sw Foto: die strahlende junge Marianne Hoppe, zwei Herren, links ein Drehbuch (?) auf dem Kaffeetisch. Unten rechts handschriftlich: „Hans Nielsen (?), 1948.

 

1 sw Theaterprobenfoto mit Marianne Hoppe und unbekannt.  

Rückseitig beschriftet mit „Eutin, 24.+ 25.2.1973 (Tournee)“

 

1 Farbdia zur Fernsehserie Geschichten hinterm Deich mit Marianne Hoppe.

 

1  sw Foto mit Marianne Hoppe aus dem Film Auf Wiedersehen Franziska! 

(Marianne Hoppe mit Telefonhörer in der Hand.)

 

2  sw Filmfotos zu Die Werft zum grauen Hecht.

 

2 sw Fotos zu „Candida“. Marianne Hoppe mit Gustav Fröhlich vor dem Vorhang zum Applaus; das andere Foto (in Garderobe?) vor einem Spiegel sitzend, rechts ein Herr stehend. Beide Fotos sind von Heinrich Skorka fotografiert.

 

1 sw Fotos von Marianne Hoppe in Salzburg Fast ein Poet, 1957. Marianne Hoppe als Deborah Harford.

 

Rollenfotos und Fotos aus berufl. Umfeld / Tüte 2

 

ADK 1998: Marianne Hoppe mit der SPIRIT-Crew (Claudia Tour-Sar Kissian, Marc Hairapetian. Foto: Sabine Schlenker).

 

1 Konvolut Fotos zu den Dreharbeiten zu einem irischen Film (Titel ?) (mit

Negativstreifen)

 

1 sw Foto von Günter Lamprecht / Claudia {Ansur}, in: „Komplizen“, Regie: St. Barabas, Nov. 1982.

 

1 sw Foto von Hermine Körner, mit einem kleinen Jungen und einem schwarzen Hund. Foto: Grete Back, Dresden.

 

1 sw Foto von Martha Wallner, Foto: Atelier Fayer, Wien.

 

Kleines „Mini Album“ vom Haus der Schauspielerin Käthe Gold in Wien-Sievering, enthält auch Innenaufnahmen und Aufnahmen von Käthe Gold an ihrem 80. Geburtstag.

 

Tüte: 2 schöne große sw-Fotos von Max Reinhardt beim Skifahren.

 

1             Farbfoto von Liesl Neumann-Viertel, in Grundlsee, ca. 1990 (im Wald auf einer Bank sitzend). Einige sw. Fotos von Liesl Neumann-Viertel.

 

2             Fotos zur Feier von Elsa Wagners 90. Geburtstag (privater Rahmen, bei Elsa Wagner zuhause? Mit darauf: Marianne Hoppe. Eingeklebt in Briefbogen mit kurzem Anschreiben an Marianne Hoppe von Irmgard Baer, Berlin 6.3.1972. 

 

KISTE 3

 

Korrespondenzen

 

Tüte 1: Persönliches aus beruflichem Umfeld

 

1 Geburtstagstelegramm von Herbert Sasse an Marianne Hoppe, 26.4.[o.J.], nach Hotel Dammhof, Oberndorf.

 

1 Geburtstagstelegramm von Erich Schellow, 27.4. [o.J.].

 

1 Visitenkarte von Maria Koppenhöfer, mit eig. Gratulation zu Marianne Hoppes Geburtstag [o.J.].

 

1 Brief von Prof. Heinz Friedrich und Maria an Marianne Hoppe, München, 24.4.2001.

 

1 Dankeskarte von Johanna Kortner an Marianne Hoppe anl. des Todes von Fritz Kortner.

 

Persönliche Trauerkarte von Käthe [Gold!] an Marianne Hoppe, Dortmund, 31.3.1966.  Betrifft den Tod von Käthe Golds Mutter, schreibt, dass diese Marianne Hoppe sehr gemocht habe.

 

3  masch.-schr. Briefe von Gustl Meier an Marianne Hoppe (5.7., 6.7, 15.7. – alle ohne Jahr); auf dem Brief vom 15.7. ist oben links ein Bleistiftvermerk: „G.G. Holland“; könnte sich auf Gründgens beziehen, der zur Zeit der Abfassung des Briefes in Holland stationiert war). 

 

4  Postkarten von Robert Wilson an Marianne Hoppe

 

1 masch.-schr. „Bewunderungs“-Brief von Rudolf Fernau an Marianne Hoppe, Berlin, 27.1.1970.

 

1 eig. Brief von Carsta Löck an Marianne Hoppe, Berlin, 17.4.1989.

 

1 eig. Brief von Alice Bernoulli, Basel, 22.10.1967.

 

1 Postkarte von Antje Weisgerber an Marianne Hoppe, (Schauspielerin, die gerade zs. mit Martin Held bei Boy Gobert die „Big Mama“ in Tennessee Williams Katze auf dem heißen Blechdach probt. Premiere ist am 20. Jänner [o.J.].

 

1 Postkarte von Josef Fonch an Marianne Hoppe, 5.5.1981. 

Grüßt sie von Amy Smith.

 

1 eig. Brief von Margarethe Schön an Marianne Hoppe, 11.5.1980 [o.O.] 1 Postkarte von Wolfgang Kühne (und Henriette Kühne) an Marianne Hoppe, o.D., vorderseitig: Abbildung der Atossa aus den Persern.(Münzbild)

 

1 Telegramm vom 24.9.1953 mit Nachricht vom Tod von Berthold Viertel, gesendet von „Therese“ (Therese Giehse?). „Berthold heute nacht ruhig eingeschlafen“.

 

1 kol. Postkarte, auf der Vorderseite Bildnis der Duse, auf der Rückseite handschriftlich zitiertes Gedicht von Rilke über die Duse („Bildnis der Duse“). „Für Marianne, Asolo, Mai 1976“. Absender: „M“ (Anni Mewes ?)

 

Kurzer eig. Geburtstagsbrief von Josef Mikl (Wiener Maler) an Marianne Hoppe, Wien, 26.4.1991.

 

1 eig. Briefkarte von Wilhelm Wenger, Obersdorf, Juni 1949 (mit Grüßen von der „Mutter Zuckmayer“) an Marianne Hoppe (nennt sie wegen ihrer Rolle in Düsseldorf „Marianne Blomberg“).

 

1 eig. Brief von Paul Kuhn an Marianne Hoppe, Basel, 4. Mai 1951, an Marianne Hoppe. „Der beiliegende Schreibbrief ist für die Behörden“. Wenn der Wortlaut geändert werden müsse, solle sie ihm den Brief wieder zurückschicken, damit er ihn ändern kann. Usw.

 

1 eig. ausführlicher Brief von Elsa Wagner, Berlin-Charlottenburg, Waitzstr.15, 4.1.1953. Über den Tod von Horst Caspar und dessen achtjährigem Sohn.

 

1 masch.-schr. Brief von Olga Tschechowa an Marianne Hoppe, Grünwald, 9.9.1952. Für ihr Buch über Schönheitspflege („Frau ohne Alter“) bittet sie Marianne Hoppe um ein Foto mit einem kurzen Geleitsatz.

 

1 eig. Brief der Bühnenbildnerin Ita Maximowna an Marianne Hoppe, Paris,

31.12.1950. Hat in Paris eine Aufführung von Streetcar (meint Endstation Sehnsucht) gesehen, fühlte sich an die Berliner Aufführung erinnert (dazu hatte sie Bühnenbild gemacht). Pariser Aufführung sei interessant, wenn auch „sehr verschieden von unserer“. Berichtet ausführlich darüber und dass sie in Paris ist, um sich alles anzusehen: Ausstellungen, Straßen, Cafés, Kneipen, Kino usw. Ist bald wieder in Paris und möchte gerne von ihr besucht werden. 

 

1 eig. Brief von Karl John an Marianne Hoppe, undatiert, Briefbogen vom Hotel Kaiserhof in Essen. „Geliebte Marianne! Ach wie herzlich bedauert doch Dein Dir sehr ergebener Karl John, dass er – von Schweden und der artigen Pflicht gegen den ausländischen Gast allerdings sozusagen gezwungen! – Dir, liebste Marianne, nächtliche Störung bereitete!! … „Zusatz anderer Schreiber: „Verzeih ihm – er weint. Werner“.  (d.i. Werner Krauss)

 

1 eig. Brief von Peter B. (?), Salzburg, an Marianne Hoppe, 15.8.1975

 [auch Benedikt Hoppe weiß Identität des Schreibers nicht]

Liebe Frau Hoppe, es ist so schön Sie heute abend wiedersehen zu dürfen! – Diese

Stunden in Ihrem Haus werden mir unvergessen bleiben. – Irgendwie waren die

Sterne zum Greifen nahe durch Ihre Persönlichkeit …“

 

 

Tüte 2: Gustaf Gründgens

 

1 masch.-schr. Brief von Gustaf Gründgens an Marianne Hoppe, 12.4.1961.  Liebe Marianne! Ganz offensichtlich geht es nicht ohne Blizzard. Zuerst wollte ich resignieren, als das Flugzeug von Madeira nach Lissabon ausfiel, als das Schiff von Madeira nach Lissabon Maschinenschaden hatte, als ich das ursprüngliche Flugzeug verpasste; und als ich zwei Tage in Lissabon festsaß, da dachte ich: also gut, es soll eben nicht sein, und so wichtig ist es dann auch wieder nicht. […] Und es war dann sehr schön […]

Wenn ich daran denke, ist mir der Erfolg nicht so wichtig wie die Tatsache, dass ich, nachdem ich in Moskau die neun Monate Kz aus-x-en konnte, meinen Mephisto nun den New Yorkern an die Stelle von dem von Klaus Mann setzen konnte (Du siehst, wie ich wieder alles miteinander in Beziehung bringe!).

Aber nichts ist mehr so heftig, seit ich mein kleines Häuschen in Madeira habe, wo ich zum erstenmal seit Zeesen etwas heimatliche Gefühle habe. Über Deinen Unternehmungsgeist habe ich mich sehr amüsiert. […]“

 

1 Briefkopie: Gustaf Gründgens an Herrn Mahlo, Palermo 10.6.1951.

 

Tüte 3: Berufliches 

 

1 Brief von Boleslaw Barlog an Marianne Hoppe, Schlosspark-Theater, Berlin, 

16.8.1951. Will sie an sein Theater holen und versucht, ihre finanziellen

Bedingungen runterzuhandeln auf das für ihn Machbare. Will sie aber unbedingt an seinem Theater haben.

 

1 Brief von Michael Merschmeier (THEATER HEUTE) an Marianne Hoppe vom 29.7.1982, Berlin. 

Möchte von ihr eine Stellungnahme zu Theaterereignissen, die sie in der vergangenen Spielzeit geärgert bzw. gefreut haben. Möchte das bald veröffentlichen. Anbei Antwort (Entwurf) von Marianne Hoppe.

 

1 Brief von Sender Freies Berlin, Redaktion Arte, Frau Ann Schäfer, an Marianne Hoppe, 1.8.2000. Betrifft den Film Die Königin von Werner Schroeter, dieses Porträt findet sie außerordentlich gelungen.

 

1 Brief vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München (Hr. Klaus Bieringer), an Marianne Hoppe, 18.7.1967.

 

1 masch.-schr. Brief der Österreichischen Filmproduktions-K.G. , Herr Johann

Alexander Hübler-Kahla an Herrn Häussermann, Wien, 4.12.1947. Bittet um Verbindung mit der Schauspielerin Marianne Hoppe, wollen ihr die Hauptrolle in einem Film geben (unter der Regie von G.W. Pabst).

 

1 masch.-schr. Einladung von Ivan Nagel (mit handschr. Anrede) an Marianne Hoppe in Belin, Markgraf-Albrecht-Straße 1, den Beginn seines Ruhestandes am 28. Juni [1996] in der Keithstraße 10 (Berlin) mitzufeiern.

 

1 masch.-schr. Brief vom British Council in Köln vom 8.7.1996 an Marianne Hoppe.

Dank für ihre Lesung von Shakespeare-Sonetten (zusammen mit Fiona Shaw). Anbei: Kopie eines Presseberichtsdarüber im „Express“, 26.6.1996.

 

1 eig. Brief von „Paula R. (d.i. Paula Rauter)“ vom 12.4. [o.J.] um 1945 nach Kriegsende), an Marianne Hoppe. Auf braunem, geknicktem Briefkarton. Will ihr nur mitteilen, dass sie viel an sie denkt. Schreibt, dass sie eine grausame Zeit hinter sich hat, dass sie sich fragt, ob Marianne Hoppe noch ihren Beruf ausübt. Sie selbst arbeitet inzwischen wieder viel und bekommt wieder Boden unter die Füße.  Paula Rauter war die Ehefrau des Architekten Otto Rauter, der das Haus von Marianne Hoppe in der Stallupöner Allee in Berlin entworfen hat.

 

 

Tüte 4 a: Familienkorrespondenzen  

 

1  eig. Brief von Gustav Hoppe an „Irmgard“, Frankfurt, 2. Juli 1956. 

   Wohl von „Irmgard“ an Marianne Hoppe zur Kenntnis geschickt. Hs. Bleistiftnotiz    am oberen Blattrand: „Schilderung seines 90. Geburtstags, 4.7.1956. Gelegentlich    zurück erbeten!“ Marianne Hoppes Vater hatte am 3. Juni Geburtstag.

 

2  Briefe von Marianne Hoppes Tante Sabine Ropohl aus Köln.

1 Brief von „Müppi“ [d.i. Marianne Hoppes Schwester Gerda Lais] , Frankfurt/Main    1.11.1984.

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe aus Alexandria, 14.9.1988.

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe aus Alexandria, 22.9.1989.

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt/Main 17.8.1955.

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt, 13.10.1958

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt, 27.10.1955 1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt, 8.12., o.D.

1 Fotopostkarte aus Berchtesgaden von „Pinchen“ (d.i. Marianne Hoppes Mutter    Grete), 4.9.1941. 

1 Briefentwurf von Marianne Hoppe an Benedikt (Bemper) vom 6.3.1969

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt 30.5.1957

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Fankfurt [o.D.] (betr. Marianne Hoppes    80. Geburtstag, also April 1989).

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe vom 15.11.[1984] mit einem    Zeitungsausschnitt über Holzfällen von Thomas Bernhard.

1 Brief von Ernst Günther Hoppe an seine Schwester Marianne Hoppe, Hannover,     22.4.1988

1 gedruckten Trauerbrief anl. des Todes von Ernst Günther Hoppe, Felsenhagen,    8.10.1989

1 eig. Brief von Rudolf Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt/Main, 23.4.1985.     Rückseitig ein Gruß ihrer Schwester Gerda („Müppi“)

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, 24.12.1956.

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, 2.2.1956.

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, 25.4.1959.

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt 25.5.1951 (wg. schlechtem    Gesundheitszustand der Mutter. Schlägt vor, beide Eltern in Scharam    unterzubringen).

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt 9.3.1986.

1 Brief von Gerda Lais an Marianne Hoppe, Frankfurt, 17.12.1969.

1 Brief  von Ernst Günther Hoppe an Marianne Hoppe, Hamburg, 5.4.1969.

1 Brief  von Ernst Günther Hoppe an Marianne Hoppe, Hamburg, 15.10.1955. 1 Brief von Ursel Küchenmeister an Marianne Hoppe, Marquardstein 28.1.1942    (Nichte von Marianne Hoppe).

1 Brief von Annemie an Marianne Hoppe nach Weimar, Görlitz 9.5.1926    (Verwandte?).

1 Postkarte von Benedikt Hoppe an Marianne Hoppe nach St. Tropez (c/o Fritz     von Opel) [o.D.].

1 Postkarte von Nana (ihre Nichte) an Marianne Hoppe aus New York, 2.5.1965    (Poststempel).

1 Postkarte vom Wendelstein, geschrieben von Marianne Hoppe und Benedikt an    Gustav Hoppe nach Frankfurt [nicht gestempelt, wohl nicht abgeschickt].  1 Karten-Todesanzeige zum Tod von Margarethe Hoppe (geb. Küchenmeister) am     30.5.1951.

1 Urlaubs-Postkarte von Elly (Ehefrau von Marianne Hoppes Bruder) und Ernst    Günther Hoppe an Marianne Hoppe, 18.10.1969.

1 Briefkarte von Elly, Ehefrau von Marianne Hoppes Bruder Ernst-Günther, an    Marianne Hoppe, Hannover, 19.10.1989. Anlässlich seines Todes (verstarb am     8.10.1989).

 

 

Tüte 4 b: Familienkorrespondenzen (Eltern)

 

Weitere Briefe von Gustav Hoppe (Vater von Marianne Hoppe):

 

1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Frankfurt 22.1.1961.

1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Frankfurt, 4.2.1956.

1 eig. Postkarte von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Frankfurt, 2.4.1953. 1 eig. Brief von Gustav Hoppe an seine Tochter Marianne Hoppe, Felsenhagen,    8.6.1928.

1 eig. Brief von Gustav Hoppe an seine Tochter Marianne Hoppe, Frankfurt,     29.7.1959.

1 Telegramm von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe vom 30.5.1951 wg. Tod der

   Mutter. „Mutti ohne jeden Kampf sanft entschlafen = Vati“

1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Scharam, 20.8.1961, nach    Berlin, Stallupönerallee 49.

1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Frankfurt, 28.12.1960. 1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe und Benedikt („Bemper“),    Frankfurt, 23.2.1962.

1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Felsenhagen, 10. Juni 1938.

1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Felsenhagen, 16. Juni 1939.

1 eig. Brief von Gustav und Margarethe Hoppe an Marianne Hoppe, 6. Juli 1939. 1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, 13. September 1928,     Felsenhagen.

1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Felsenhagen, 25. April 1930. 1 eig. Brief von Gustav Hoppe an Marianne Hoppe, Felsenhagen, 22. September    1928.

 

 

Tüte 5: Berufliches

 

1 masch.-schr. „Hotelliste“ (eig. Tourneeliste) bezgl. Unterbringung von Marianne Hoppe (und anderen Schauspielern) während Probenarbeiten zu Gespenster. Ca. 1970.

 

2-seitiger, masch.-schr. Tourneeplan zu An Einzeltischen von Terence Rattigan (Tourneebeginn am 28.11.1957).

 

Tüte 6: Feldpost/Bewundererpost Noch unsortiert!

 

Tüte 7: Korrespondenz wegen Preisverleihungen 

 

3 Briefe aus dem Bayerischen Staatsministerium an Marianne Hoppe, Dez. 1986  (zs. in einem Umschlag: Anton Jaumann, Dr. Hillermeier, Prof. W. Wild) wg. Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens.

 

1 Gratulationsbrief für Verleihung Maximiliansorden von L. Schmucker, Landrat in Traunstein, vom 9.12.1986 an Marianne Hoppe.

 

Anfrage aus dem Bundespräsidialamt (Dr. Ottinger) vom 27.4.1976, ob Marianne Hoppe bereit ist, den Verdienstorden der BRD anzunehmen.

 

1 Einladungskarte des Bundespräsidenten an Marianne Hoppe zur Ordensverleihung am 24.5.1976.

 

1 masch.-schr. Brief von Löffler, Senator für Wissenschaft und Kunst, an Marianne Hoppe, Berlin, 26.4.1976 (Geburtstagsglückwünsche).

Dabei: Masch.-schr. Entwurf der Antwort von Marianne Hoppe an Löffler, 29.4.1976.

 

1 masch.-schr. Brief aus der Bayerischen Staatskanzlei, Ministerialdirigent Dr. Helmut Schwabe an Marianne Hoppe, München, 14.11.1989. Hatte ihr Fotos geschickt (hier nicht mehr enthalten), die die Preisverleihung im Prinzregententheater festhalten.

 

Tüte 8: Lebenspartnerin Anni Mewes 

 

1 Brief von Anni Mewes an Marianne Hoppe, 1977, Remscheid.

1 Briefkarte von Anni Mewes an Marianne Hoppe, Mühlheim, 20.4.1977. 5 Farbfotos von Anni Mewes (zuhause).

 

Tüte 9: Vermischtes / Freunde 

 

1 kurzer Brief von Ehepaar Otto und Paula Rauter, 3.7.1978. Enthält auch

Zeitungsausschnitt bzgl. des Buches über die bäuerliche Kultur des Zillertals von

Otto Rauter. Marianne Hoppe war bei der feierlichen Buchübergabe an einen Vertreter des Kulturamtes der Landesregierung zugegen.

Otto Rauter war Architekt und hatte das Haus von Marianne Hoppe in BerlinGrunewald in der Stallupöner Allee gebaut. 

 

1 Postkarte von Stephanie von Below an Marianne Hoppe, Hamburg, 3.3.1989.

 

1 eig. Bief von Stephanie von Below an Marianne Hoppe, Hamburg, 24.2.1980.

 

1 gedruckter Trauerbrief zum Tod von Stephanie von Below, gest. 24.8.1983.

 

1 undatierter Zeitungsausschnitt: „Marianne Hoppe ist ihm wichtiger als ein Torpedo. Engländer vergisst Geheimauftrag“. Über Ralph Izzard und seine Rettung Marianne Hoppes vor den Russen in Berlin.

 

1 bleistiftgeschriebene Notiz von A. Wellano (Schwester von Liesl Karlstadt) an Marianne Hoppe mit der Telefonnr. eines Notarztes.

 

1 Postkarte von Dorothea (Ehefrau des Malers Stefula, an Marianne Hoppe,

29.8.1977. Bedankt sich für schönen Aufenthalt in Scharam und gibt Adresse an für evtl. Besuch in Zürich bei Frau Dr. Nelly Stahel.

 

1  masch.-schr. Brief von Erich Braumüller an Marianne Hoppe, Salzburg, 24.2.1962.

Schreibt ihr ein Gedicht. (Dort hat Marianne Hoppe immer gewohnt, wenn sie in

Salzburg war.)

 

 

2  Briefe von Leonie von Schenk an Marianne Hoppe, Murnau, den 4.1.1983 und 22.3.1983.

 

1 Briefkarte von Elfriede Steinwender mit Blumenfoto (in orangenem Umschlag) zum Geburtstag (26.4.2001) an Marianne Hoppe (E. Steinwender war eine Freundin von Käthe Gold und Gustl Mayer). 

 

1 Glückwunschtelegramm von Bundeskanzler Helmut Schmidt, für Marianne Hoppe zum Geburtstag am 26.4.1981.

 

1 Briefdurchschlag: Marianne Hoppe an Bundeskanzler Helmut Schmidt, 2.5.1981. Dankt ihm für seine Geburtstagswünsche.

 

1 Briefdurchschlag: Marianne Hoppe an den Vorsitzenden der CSU Helmut Kohl, 2.5.1981. Dankt ihm für seine Geburtstagswünsche.

 

1 Brief von Lorenz Zilken an Marianne Hoppe, Höxter (Schloss Corvey), 21.12.1952. Anbei ein Foto seiner balletttanzenden kleinen Tochter Claudia Maria. 

 

1 Trauerkarte von Walter Jens, Präsident der Akademie der Künste, Berlin, an Marianne Hoppe zum Tod von Elias Canetti (+ 14.8.1994 in Zürich), Berlin, 18.8.1994 (mit Briefumschlag).

 

1 Briefdurchschlag: Marianne Hoppe an ihre Haushälterin Frau Klemm, Salzburg, 

15. Juli 1957. 

 

1 eig. Blumenkarte von Katharina Voß und Michael Heile (Studentenvertretung HSS

aus Berlin) an Marianne Hoppe, undatiert. Würden sich über zukünftige Zusammenarbeit freuen. Danken für ihren Besuch.

 

1 masch.-schr. Brief von O. Weber an Marianne Hoppe, Laufen/Obb., 30.11.1959. Bietet ihr Wollteppich zu Kauf an. Ein Bekannter hat ihm den Wink gegeben, sich an sie zu wenden, „ohne fürchten zu müssen, dass Sie mir dies übelnehmen.“

 

 

Tüte 10 a: Notizen / Aufzeichnungen von Marianne Hoppe

 

1 kleines Heft mit blauem Umschlag: enthält ein paar Seiten mit notierten Gedanken von Marianne Hoppe

 

1  Fotokarte, beschrieben von Marianne Hoppe, 30.7.1978: „Konfuzius: Entschliesse

Dich zum Weg…“

 

2  eig. und identische Schreiben an Aribert [Reimann] anl. Geburtstag: 3.1.1985

[meint wohl 1986]  und 3.1.1986, Berlin. „Lieber Aribert,  was ist das: sich ansehen – und Heiterkeit breitet sich aus. Ernst, Klugheit etc. sind eingewickelt  In diese Heiterkeitsverpackung!

Untrüglich …[usw.]

 

2 Seiten masch.-schr. tagebuchartige Aufzeichnungen von Marianne Hoppe, Pfingsten 1992.

 

1             Seite masch.-schr. tagbuchartige Aufzeichnungen, Überschrift „Freelancing“, 20.8.1991, Nomitsi.

 

2             Blätter mit (autobiogr. Notizen [oder zu einem geplanten Brief an ?] von Marianne Hoppe über sich und Gustaf Gründgens:

„das Schweigen fortsetzen, von dem ich weiss, dass es in Gustafs Sinne war – […]  - und (auch) das ist bisher noch nicht geschehen – gebe ich Ihnen von den Gute-Nacht-Zetteln, die wir uns, wenn wir Vorstellungen hatten und das war ja sehr häufig – in der Frühe dann ins Büro – oder auf die Probe mussten – 

es sind ganz private Zeichen – und ich setze sie bewusst ein[,] gebe sie ganz bewusst –

in der Summe von Missverständnissen, die es um seinen Namen gab – ist das eine unmissverständlich: - unsere Zuneigung.

Es sind ganz wenige da

Verbiete Du dem Seidenwurm zu spinnen – 

[… an Traugotts Totenfeier auf der Bühne des Staatstheaters]

Nur die schmählichsten Regungen wurden aufgetischt  … daraus sollte er bestanden haben Und nur daraus?

Sollte das nicht sehr misstrauisch machen mit Misstrauen  Ja mit Verachtung erfüllen – 

Gegen die Stimmen die dieses 

Einseitige Urteil sich erlauben –  Sollte man daraus nicht 

Schlüsse ziehen (auf, halten zu Gnaden – auf diese Stimmen selbst?!

 

Sollten sie nicht ihren Charakter –  Ihre Über – Heblichkeit 

Manchmal kurz kontrollieren?

Ist diese Eindeutigkeit nicht fraglichst

Auch die Unfehlbarkeit mal kurz kontrollieren

 

1 blassrosa DIN A 5 Heft mit tagebuchartigen Aufzeichnungen (vermutl. 80er Jahre).

 

1 eig. Notiz von Marianne Hoppe, 13.8.1959: „Die Decke für´s Gastzimmer – gleich mit Celophan […]

 

1 grün-weißes DIN A 5 Schreibheft mit tagebuchartigen Notizen von Marianne

Hoppe, Beginn 6. Sept. 1990, Nomitsi, bis 1. Okt. 1990. Eingelegt ein gefaltetes DIN A 4 Blatt mit Marianne Hoppes Notizen: „Haben wir uns so weit entfernt von der

Natur…“

 

1 blassblaues DIN A 5 Schreibheft mit tagebuchartigen Notizen von Marianne Hoppe,

Beginn: 8. Okt. 1986, Scharam 625 

„Es ist ein aufregender Prozess, das Altwerden, aus der Hand gleitet das fest

Vorgenommene. […] 

Und klar geworden und vor allem gegenwärtig sollte mir bleiben: diese Verletzungen 

Was habe ich jetzt gedacht, denke ich – 

Und lächle – über mich“ 

 

In braunem DIN A 5 Umschlag: masch.-schr.schriftl., zweiseitiger Redeentwurf von Marianne Hoppe über Jürgen Fehling, mit eig. Korrekturen.  

„Ich kann immer so schwer von der Arbeit sprechen, …“ anlässlich seines Todes

1968

Im Umschlag: 3 Presseausschnitte: 

1: „Abschied von Jürgen Fehling“, Die Welt, 4.6.1968

2.  „Ein Gigant hat uns verlassen“, Unbekanntes Blatt, 18.6.1968 (FAZ oder SZ?).        Darin auch Marianne Hoppe über Fehling.

3.  „Stärke durch Isolierung“ Wilhelm Ringelband zu Marianne Hoppes 60. Geburtstag

(also ihr 62.!!),

      Arener Kurier, 24.4.1971 

 

Die masch.-schr. Seiten 2 und 3 ihres Redemanuskripts über Gustaf Gründgens.  Eig. Vermerk: „1. Seite in München“.

 

 

Tüte 10 b:

 

In roter Klarsichthülle: Einige lose masch.-schr. und eig. DIN A 4-Manuskriptseiten mit autobiogr. Notizen von Marianne Hoppe.

 

1 einzelne DIN A 4-Seite mit notierten Gedanken von Marianne Hoppe: 

Sagen was ist  aufrichtig  Alter …“

 

1 Durchschlag von Marianne Hoppes Zeugnis vom 24.7.1951 für Frau Lotte Bahr, die ihr vom 1.7.1950 bis 30.6.1951 den Haushalt geführt hat und auch Benedikts Kindermädchen war. Sie war die Mutter des Politikers Egon Bahr.

 

Tüte 11: Unterlagen wg. Antrag auf Kriegsentschädigung 

 

Antrag von Marianne Hoppe auf „Feststellung von Kriegssachschäden“, 22.3.1954.

 

Eidesstattliche Versicherung vom 8.6.1962 und Auflistung (mit Wertangaben) von Dr.

Christoph Bernoulli, Basel, über die Einrichtungsgegenstände (Möbel, Gemälde,

Teppiche, Lampen etc.) in den Räumen des Knobelsdorffschen Gartenhauses von

Schloss Bellevue. Bernoulli bestätigt in der eidesstattlichen Versicherung, dass er für das Ehepaar Gründgens-Hoppe diese Räumlichkeiten eingerichtet hat.

 

Brief von Christoph Bernoulli vom 26.1.1962 an Marianne Hoppe. Fragt, ob sie noch einen Plan von dem Haus hat oder noch „eine Liste irgendwelcher Art“. Listet Räume auf und fragt: „Was gabs noch? Schreibt, dass er noch ein Album mit Fotos zur Einrichtung habe.

 

Kurzes Anschreiben vom Landratsamt Traunstein/Ausgleichsamt an Marianne Hoppe, 11.10.1960.

Bitten Marianne Hoppe darum, ihrem Antrag auf Feststellung eines Hausratverlusts noch den „Antrag auf Gewährung von Hausratentschädigung (LA4) ausgefüllt hinzuzufügen.

 

Kurzes Anschreiben vom Landratsamt Traunstein/Ausgleichsamt an Marianne Hoppe vom 28.12.1960. Haben ihr beiliegend das entstprechend Formular zugeschickt (hier keine Kopie im Nachlass)

 

Dienstvertrag Marianne Hoppe -Preußische Staatstheater zu Berlin, Juni 1941. 

Dauer: 15.8.1941 – 14.8.1942

 

 

Tüte 12: Benedikt betreffend

 

Masch.-schr. Schreiben der Schule (H.O. Tröschel) an Marianne Hoppe vom 26.2.1952 (nennt den Namen von [Stefanie] von Below). 

 

1 masch.-schr. Schreiben des Werkschulheims Berchtesgaden an Marianne Hoppe,

9.1.1953. Informiert über die Schule und teilt ihr mit, dass ihr Sohn erst nach Absolvierung der Grundschule aufgenommen werden könnte. Also in 3 Jahren. Anbei auch ein Foto des Werkschulheims und eine Broschüre darüber.

 

1 Rollenmanuskript

Savannah Bay von Marguerite Duras mit eig. Eintragungen von Marianne Hoppe, vermutlich Manuskript zur Tournee.

 

Gedrucktes

 

1 kleines gedrucktes Büchlein mit Goethe-Balladen (Feldpostausgabe). Innen Eintrag von Marianne Hoppe: „Unsterbliche heben verlorene {Kinder} / mit feurigen Armen zum Himmel empor – Weihnachten 1946.

 

1 kleine Visitenkarte von Marianne Hoppe, „Mitglied der Reinhardtbühnen“.

 

1 Eintrittskarte zur Lesung von Marianne Hoppe im Kubus (Kunstfest Weimar) am 7.7.2000: „Nietzsche lesen. Marianne Hoppe liest aus Aphorismen, Gedichten und Briefen“.

 

1 kleines Heft mit Beiträgen und Interview mit Marianne Hoppe in „HCC Programm. Kunst und Kultur im Harenberg City Center“, Ausgabe 125, 15.5.1998.

 

1 Einladungskarte zur Premiere Die Troerinnen des Euripides im Schiller-Theater Berlin, für den 6.6.1958. Marianne Hoppe, die mitwirkte, hat handschriftlich das Datum der Premiere korrigiert: „auf den 12. verschoben“.

 

1 Gedenkbüchlein für O.E. Hasse (11.7.1903-12.9.1978) anl. seines Todes. Mit

Beiträgen von Prof. H.H. Stuckenschmidt, Friedrich Luft, Martin Held las bei der

Gedenkveranstaltung drei Kapitel aus den Memoiren von O.E. Hasse vor deren Veröffentlichung. Hier Abdruck eines Kapitels („Kindheit“); ferner Abdruck der Gedichte, die Edith Heerdegen gelesen hat: u.a. „Rückblick“ von Wedekind.

 

1 Programm-Folder „Marianne Hoppe liest Kleist“. Prosa Gedichte Briefe  Sonntag, 11 Uhr, Schumannstraße 13a. [Spielzeit 1991/92, Deutsches Theater] Bühne: Eberhard Keienburg.

 

Einzelner Zeitungsausschnitt: „Zu Gast in Hannover: Marianne Hoppe. Artikel von Heinrich Thies. Mit einem Foto aufgenommen von Karin Blüher. Hannoversche Allgemeine Zeitung, 11.3.1989.

 

1             grau-gelbe Broschüre (einige Seiten lose!) „Neue Auslese. Aus dem Schrifttum aller Länder“. 4. Jg., Mai 1949. U.a. enthalten: „Die Blumen“ von Elisabeth Flickenschildt. Darüber handschriftliche Widmung „Für Marianne“ sowie Ausschnitt aus E.G. Craig: Die Übermarionette. Auch Abb. seiner Illustrationen zu Hamlet in der von Gerhart Hauptmann übersetzten Ausgabe von 1929.

 

2             Pressenotizen mit Inszenierungsfotos (von Marianne Hoppe und Klaus Kammer): Premierenankündigung Süßer Vogel Jugend von Tennessee Williams (Regie: Hans Lietzau) am Schillertheater in Berlin anlässlich der Festwochen 1959. 

 

1 Ankündigungskarte „Marianne Hoppe liest aus Werken von Theodor Fontane. Sonntag, 25.9. [1976 ?], Studio im Theater Gütersloh. Auf der Rückseite biografische Notiz über Marianne Hoppe.

 

1 Radix-Horoskop über Marianne Hoppe.

 

1 orange-graue Ausgabe „Illustrierte Film-Bühne“ (Doppelbogen), „vereinigt mit Illustr. Film-Kurier“, Nr. 6335, zu „Der Schatz im Silbersee“, Mitwirkung Marianne Hoppe.

 

Masch.schriftl. Manuskriptseiten mit Briefen von Königin Elisabeth, Maria Stuart, Beginn: Greenwich, 30.6.1568.

Könnten Unterlagen zu einer Verfilmung sein, da auf den letzten beiden Seiten – Verkündung des Todesurteils –  am linken Blattrandf Verweise auf „Klappen“ stehen. 

(Oder betrifft es die Inszenierung der Maria Stuart durch Hermine Körner?) 

 

 

[Mitnahme 10./11. Nov. 2011]

 

In flachem Pappdeckel: lose Sammlung von Kritikenmaterial aus den 30er, 40er und 50er Jahren (unsortiert). Dabei auch ein Schreibheft mit eingeklebten Kritiken von Charlott Serda, Mai 1935 – Oktober 1935.

 

Kiste 1 (komplett gelistet)

 

1 grüne feste Klappmappe mit verstärktem Karton: darin Lesemanuskripte (teilweise kopiert, teilweise masch.-schr.), zum Teil eingestrichen. Darunter Fontane-Texte, auch Fontane-Abschriften von Rudolf Lais mit Grußkarte an Marianne Hoppe vom 13.8.1977; Gedichte.

 

1 grüner Schnellhefter mit Aufschrift „Kritiken 90. Geburtstag) mit Zeitungsartikeln haupts. zum 90. Geburtstag, auch etliche Gratulationsschreiben (Faxe, Telegramme, kurze Briefe von Quadflieg, Dieter Dorn, Inge Keller, Richard von Weizäcker, Gudrun und Wolfgang Wagner, Heribert Sasse u.a. 

Auch ein 4-seitiger eigenh. Brief von Antje Weisgerber, 28.4.1999; 

auch ein längerer Brief von Klaus Junker, dem ehemaligen Leiter des Rowohlt Theaterverlags, an Marianne Hoppe, April 99; kurzes Schreiben von Peter Fabjan, 26.4.199) Das Meiste ist maschinenschriftlich.

Ablauf des Feierprogramms in der ADK.

 

1 grüner Schnellhefter, Aufschrift „privat“. Enthält hauptsächlich Konvolut Privatfotos (von professionellen Fotografen gemacht) aus verschiedenen Lebensaltern in unterschiedlichen Formaten, einige wenige vom Film (1 größeres als Inken Peters in Der Herrscher, 3 kleine zu Schwarzer Jäger Johanna).

 

1 roter Pappschnellhefter, Aufschrift „Bilder von Marianne Hoppe II“

Enthält aufgeklebte und ausgeschnittene Filmfotos aus Filmzeitschriften, auch ausgeschnittene Theaterfotos (evtl. aus Programmheften ausgeschnitten).

 

1 Teil aus der Abendzeitung vom 6.12.1982 mit Bildreportage zu „Stars in der

Manege“ (Mitwirkung Marianne Hoppe)

 

1 roter Schnellhefter mit Kritiken zu Endstation Sehnsucht, Insz. Berthold Viertel 1950, auch gut erhaltenes Theaterplakat dabei und gelochtes Programmheft. 

 

1 roter Schnellhefter mit Kritiken zu dem Film Judas von Tirol. 

 

1 Ausgabe „Die Bühne“, Nov. 1971, enthält 3 Seiten bebildertes Bühnenprofil von Marianne Hoppe.

 

1 roter Schnellhefter, prall gefüllt mit Briefen und Briefdurchschlägen von Marianne Hoppe an ihre Eltern, vor allem an ihren Vater. Zeit: frühe 50er Jahre.

 

1 einzelnes Programm zu Fast ein Poet am Theater am Kurfürstendamm,  P: 15.4.1958 (mit Attila Hörbiger als Cornelius Melody). 

 

1 roter Schnellhefter mit ausgeschnittenen Filmfotos aus Zeitschriften, haupts. aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg

 

1 grüne Sammelmappe zur Brecht-Ehrung im Schillertheater im August 1976, mit

Liedtexten, Notenkopien und Gedichten und Zeichnungen zur Raumaufteilung 

 

1 rot-orangener Schnellhefter prall gefüllt mit Kritiken aus der Zeit vor 1945. Auf dem Umschlag allerdings ein aufgeklebtes Zeitungsfoto mit Marianne Hoppe in Egmont, Berlin 1960.

 

1 schwarze Mappe mit Zeitungsartikeln zum Tod von Gustaf Gründgens.

 

1 gelber Schnellhefter mit umfangreicher Feldpost-Korrespondenz.

 

1 hellblaue Pappmappe mit Tourneeplan USA/Canada, mit Lesetexten Ingeborg Bachmann und Lion Feuchtwanger.

 

 

Diverse Ausgaben von Filmzeitschriften in einer Klarsichthülle:

Titelblatt 10. Juli 1935 (sehr kaputt) zu Die Werft zum grauen Hecht.

1 Ausgabe Filmkurier, 16. Jg. 1934, Titelblatt Scharzer Jäger Johanna

1  Ausgabe Illustrierter Film-Kurier zu Der Herrscher  (Nr. 2515)

2  Ausgaben Illustrierter Film-Kurier zu Capriolen

1 Augabe „Die junge Dame“, 31.10.1939, Marianne Hoppe in Kongo-Express auf dem Titelblatt 

1 Ausgabe „Im Scheinwerfer“, Filmwelt, Beilage 9. Mit Marianne Hoppe auf dem

Titelblatt

1 Ausgabe Illustrierter Filmkurier Auf Wiedersehen Franziska (Nr. 3201)

1 Ausgabe Filmwoche, 1936, Nr. 43 (Titelblatt fehlt)

1 kleiner Ausgabe Illustrierter Film-Kurier (Doppelbogen) zu Romanze in Moll  (Nr. 3312)

1 Ausgabe „Deutsche Film“, Heft Nr. 12, März 1950. Auf dem Titelblatt Marianne

Hoppe und Hans Söhnker in Nur eine Nacht. (Darin zum Tod von Eugen Klöpfer.)

 

1 rot-orangener Schnellhefter, Aufschrift „Privat“, mit ausgeschnittenen Zeitungsfotos, Film- und teilw. Theaterrollen, Zeitungsausschn. zum Tod von Gustaf Gründgens. Ferner: Kritikenkonvolut und Kopien von Rilke-Texten.

 

1 orangenes DIN A 4 Briefkuvert, beschriftet Alle Reichtümer dieser Welt und Marianne Hoppe am Landestheater Salzburg (so nicht gelistet, einzeln aufgeführt?) 1 Programmheft und ein Faltprogramm zu Salzburger Festspielen 1965.

1 Ausgabe „Europa Studio 1965“, Darin über Eugene O´Neills Alle Reichtümer dieser Welt 

Kritiken-Konvolut zu der Aufführung von Alle Reichtümer.. in Salzburg

Auch eine Kritik zur Götterdämmerung 1965, anbei Brief von ihrer Verwandtschaft (Ernst-Günther und Anhang).

 

1 orangene Pappmappe mit schönen – auch großformatigen Theater- und Filmfotos, prall gefüllt. 

 

1 kaputtes Briefkuvert, Abs. Hildegrad Schreck, Berlin, an Marianne Hoppe, abgestempelt am 28.5.1955: Kritikenkonvolut zu Marianne Hoppes Rollen in Berlin am Gendarmenmarkt und nach dem Krieg in Düsseldorf.

 

1 DIN A 5 Doppelschreibheft mit eingeklebten Zeitungsfotos von Marianne Hoppe in Film und Theater sowie aus ihrem Privatleben mit Gustaf Gründgens.

 

1 eig. Brief von Anneliese Linz an Marianne Hoppe, Lübeck, 3.10.1990 wg. Gastspiel der Emilia Galotti-Inszenierung von Gründgens in Elbing (mit Marianne Hoppe als Emilia Galotti) in den 30er Jahren. Schickt ihr anbei 8 Fotos aus Elbing, wo sie selbst diese sie höhst „beglückende“ Inszenierung gesehen hat: Applausfotos und Fotos vom Event: Gustaf Gründgens mit Personen aus der Politik und vermutlich der Stadtverwaltung in Elbing.  Anbei auch eine eig, Briefkarte von Anneliese Linz an das Städtische Theater in Frankfurt/Main, mit der Bitte, Marianne Hoppe diesen Brief weiterzuschicken.

 

 

Kiste 2 / 10.-11.November 2011

 

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